WWW.BOOK.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Books, abstracts, thesis
 
<< HOME
CONTACTS

Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 6 |

«Chronologie von Gandhis Leben und Wirken 2.10.1869 Mohandas Karamchand Gandhi wird in Porbandar auf der Halbinsel Kathiawar in der indischen Provinz ...»

-- [ Page 1 ] --

Chronologie von Gandhis Leben und Wirken

2.10.1869 Mohandas Karamchand Gandhi wird in Porbandar auf der Halbinsel Kathiawar

in der indischen Provinz Gujarat als letzter von drei Söhnen geboren. Die

Gandhis (Gewürz- und Getreidehändler) gehören der Bania-Unterkaste an,

welche der dritten Hauptkaste, den Vaishiyas (Bauern, Handwerker, Kaufleute),

zugerechnet wird. Die Banias sind durch ihre Zähigkeit, Sparsamkeit und

Schläue bis hin zur Skrupellosigkeit in ganz Indien bekannte Kaufleute. Die Mutter von Mohandas Karamchand, Putlibai, ist die vierte Frau seines Vaters und eine tiefreligiöse Vishnuitin (Vishnu ist eine der drei Hauptgottheiten des Hinduismus). Sie besucht täglich den Tempel, an religiösen Feiertagen fastet sie oder nimmt während des ganzen Tages nur eine Mahlzeit zu sich. Ihre Religiosität hat auf den jungen Mohan einen tiefen Einfluß. Sein Großvater Uttamchand und Vater Karamchand sind bzw. waren Diwans (leitende Verwaltungsbeamte) in verschiedenen kleinen Fürstentümern in Kathiawar und wegen ihrer außerordentlichen Wahrheitsliebe und Zivilcourage weithin bekannt.

1876 Er kommt in die Grundschule in Rajkot, wohin seine Eltern gezogen waren, und besucht sie bis zu seinem zwölften Lebensjahr mit mittelmäßigem Erfolg.

Mohandas wird als freundlich, pünktlich und mit durchschnittlicher Begabung geschildert. In diesem Jahr wird er zum dritten Mal verlobt - seine beiden früheren Bräute waren gestorben.

1881 Mohandas wechselt auf die Kathiawar-High-School über. Er gilt als gewissenhaft, scheu und ist am liebsten für sich allein. Am Sportunterricht nimmt er zugunsten der Pflege seines kranken Vaters nicht teil. Er liest nicht viel und lernt Sanskrit (alte indische Schriftsprache) nur sehr schwer, aber hat schon ein ausgeprägtes Ehrgefühl und legt Wert darauf, daß er sich charakterlich nichts zu Schaden kommen läßt. Er ist zutiefst beeindruckt von den Bühnenstücken "Shravana Pitribhakti Nataka" und "Harishchandra", welche die Ergebenheit eines Sohnes zu seinen blinden Eltern und die bedingungslose Suche nach der Wahrheit zum Inhalt haben.

1883 Gandhi wird mit der gleichaltrigen Kasturba Nakanji verheiratet.

1884 Durch einen älteren Mitschüler, Sheik Mehtab, der den allzu frommen und an den Vaishnava-Traditionen hängenden Mohandas reformieren und modernisieren will, wird er dazu gebracht, Fleisch zu essen, Wein zu trinken und Zigaretten zu rauchen. Sein 'Freund' führt ihn auch in ein Bordell, aus dem er voller Angst flieht. Mohandas stiehlt von zu Hause Geld, und als er sich über das Ausmaß seines Fehlverhaltens bewußt wird, beschließt er, gemeinsam mit seinem 'Freund' Selbstmord zu begehen. Doch er besinnt sich und übergibt seinem Vater eine schriftliche Beichte seiner Verfehlungen.

1885 Tod des Vaters. Sein ältester Bruder, Lakshmidas, tritt an dessen Stelle und sorgt für Mohandas' weitere Ausbildung.

Nov. 1887 Er absolviert die Mittelschule in Rajkot und tritt in das Samaldas College in Bhavnagar ein.

Apr. 1888 Nachdem sein erster Sohn Harilal geboren ist, verläßt er das College wegen Erfolglosigkeit, die durch seine starke Schüchternheit unterstützt wird.

Mai 1888 Er möchte Medizin studieren, was aber aus religiösen Gründen von seinem Bruder abgelehnt wird; denn das Zerlegen von Fleisch ist ihm durch seine Kastenzugehörigkeit verboten. Ein Freund der Familie empfiehlt seinem Bruder und seiner Mutter, ihn nach England zum Jurastudium zu schicken. Nach anfänglicher Ablehnung gibt die Mutter schließlich die Einwilligung, nachdem er ein Gelübde ablegen mußte, daß er in England kein Fleisch, keinen Wein und keine Frau anrühren würde.

10.8.1888 Mit seinem Bruder Lakshmidas fährt Mohandas nach Bombay und wird dort auf einem Kastentreffen aufgefordert, in Indien zu bleiben. Er lehnt ab und wird daraufhin aus der Kaste ausgeschlossen.

4.9.1888 Mohandas fährt allein mit dem Schiff nach England, obwohl er immer noch sehr schüchtern, hilflos und unselbständig ist. Er bemerkt schnell, daß seine Englischkenntnisse nicht ausreichen, um sich mit Engländern zu unterhalten, und bleibt deshalb die meiste Zeit in seiner Kabine. Ein älterer Mitreisender, mit dem er sich anfreundet, muß ihm schriftlich bestätigen, daß er auf der ganzen Reise als Vegetarier gelebt hat.

28.10. 1888 Ankunft in London. Er lebt sich langsam ein, obwohl die erste Zeit in London sehr hart für ihn ist: das Klima setzt ihm arg zu, die Nahrung ist ungewohnt, und die Umstellung auf englische Kleidung sowie englische Umgangsformen fallen ihm schwer. Deshalb versucht er, ein englischer 'Gentleman' zu werden und lernt Französisch, Tanzen, Geige spielen und Konversation. Nach drei Monaten beendet er jedoch dieses Bestreben, weil er sich auf den eigentlichen Grund seines Aufenthalts - die Ausbildung zum Rechtsanwalt und Notar - besinnt und Gewissensbisse wegen der hohen Ausgaben bekommt.

Sept. 1889 Er lernt den Lebenskünstler Narayan Hemchandra kennen, der ihn durch seine legere Kleidung und unkonventionellen Ansichten beeindruckt.

Mai 1889 In diesem Zeitraum besucht Gandhi die Weltausstellung in Paris für ein paar bis Tage.

Okt. 1889 Nov. 1889 In einem Lokal des Londoner Vegetarier-Clubs, welches Gandhi regelmäßig besucht und wo sich die exzentrischen Gestalten der gärenden Gedankenwelt des ausgehenden 19. Jahrhunderts treffen, wird er mit der Gründerin der seit 1875 bestehenden Theosophischen Gesellschaft, Mme. Blavatsky, und ihrer Schülerin, Annie Besant, bekannt gemacht. Neben den im Vegetarier-Club anzutreffenden Anarchisten, Sozialisten, Atheisten und Kriegsdienstverweigerern begegnet er in den beiden Frauen Theosophen, deren Ewigkeitsreligion besagt, daß "es keine Religion gibt, die höher steht als die Wahrheit". Gandhi ist von dieser Idee und von Annie Besants Buch "How I Became A Theosophist" (Wie ich Theosophin wurde) sehr beeindruckt.





Dez. 1889 Er liest die Bibel, erstmals die Bhagavadgita (eine der heiligen Hinduschriften) sowie deren englische Übersetzung "Song Celestial" von Edwin Arnold, dessen Buch "Light of Asia" über Buddha und versucht, die Lehren der Bergpredigt mit denen der Gita zu verbinden. Mit seinem Zimmergenossen, Dr. Josiah Oldfield, einem Vegetarier, der ihn zum Christentum bekehren will, besucht Gandhi christliche Gottesdienste.

Aug. 1890 Er liest Zeitschriften über Vegetarismus, nimmt am Internationalen VegetarierTreffen teil und beginnt, ein einfaches Leben zu führen, die Ausgaben zu minimieren und Experimente mit der Ernährung durchzuführen. Im VegetarierClub, in dem Dr. Josiah Oldfield Präsident und Sir Edwin Arnold Vizepräsident sind, wird Gandhi Sekretär.

Juni 1890 Er schreibt sich an der London School of Economics ein und beginnt sein Studium.

19.9.1890 Gandhi wird Mitglied im Exekutivkomitee der Vegetarischen Gesellschaft und verurteilt den Alkohol als 'den Feind und den Fluch der Zivilisation'.

Am 26.3.1891 tritt er der Theosophischen Gesellschaft bei.

10.6.1891 Nach einer leichten Abschlußprüfung bekommt er den Titel 'barrister-of-law' (Rechtsanwalt und Notar) verliehen.

11.6.1891 Gandhi läßt sich im Hohen Gericht als examinierter Anwalt des englischen Rechts eintragen, und am 12.6.1891 legt sein Schiff zur Abfahrt nach Indien ab.

5.7.1891 Bei der Ankunft in Bombay erfährt er mit Entsetzen vom Tod seiner Mutter, der er freudig mitteilen wollte, daß er sein von ihr auf erlegtes Gelübde eingehalten habe.

9.7.1891 In Rajkot nimmt Gandhi Sühnebäder und bezahlt die verlangte Buße, um von seiner Kaste wieder als vollwertiges Mitglied aufgenommen zu werden, was am 20.7.1891 durch die Hälfte der Kastenmitglieder auch geschieht. Die Bekanntschaft mit Rajchandra Rajibhai, einem 25 jährigen erfolgreichen Juwelier, welcher der Jain-Religion angehört und ein strenggläubiger Asket und Poet ist, beeindruckt ihn zutiefst.

16.1 1.1891 Er beantragt die Zulassung zum Hohen Gericht von Bombay.

März 1892 Er beginnt, seinen Haushalt nach westlichem Vorbild umzugestalten, führt zum Frühstück Haferflocken, Kakao und Weißbrot ein Apr. 1892 und verlangt, daß sich alle europäisch kleiden.

14.5.1892 Gandhi erhält die Erlaubnis, in Rajkot als Rechtsanwalt zu praktizieren, findet es aber zu schwierig und geht Mitte 1892 bis Ende 1892 nach Bombay, um beim dortigen Hohen Gericht als Zuhörer Erfahrungen im indischen Recht zu sammeln. Bei einem ihm übertragenen Fall versagt er während der Verhandlung auf grund seiner Schüchternheit und Nervosität total und beschließt, so lange nicht als Rechtsanwalt weiterzuarbeiten, bis er seine rhetorischen Fähigkeiten verbessert hat. Er möchte als Lehrer an einer Privatschule arbeiten, wird aber wegen des fehlenden Diploms nicht genommen. Wieder nach Rajkot zurückgekehrt, hilft er seinem ebenfalls als Rechtsanwalt tätigen Bruder Lakshmidas in dessen Praxis bei der Erledigung von schriftlichen Arbeiten und erhält über ihn das Angebot, einen Klienten (Dada Abdulla Sheth) bei einem Rechtsstreit in Süd-Afrika zu unterstützen.

28.10.1892 Sein zweiter Sohn Manilal wird geboren.

Apr. 1893 Allein jährt er nach Süd-Afrika, in der Hoffnung, nach spätestens einem Jahr wieder zurückzukehren.

Mai 1893 Ankunft in Port Natal (Süd-Afrika). Gandhi ist schockiert über das unterwürfige Verhalten der Inder den 'Weißen' gegenüber, genauso wie über das herrische Auftreten der 'Weißen' selbst. Inder werden als 'Kulis' bezeichnet und Gandhi als 'Kuli-Anwalt'.

Juni 1893 Seine Erfahrungen mit dem Rassenhaß:

- Als er beim Besuch des Gerichts in Durban aufgefordert wird, seinen Turban abzunehmen, lehnt er das ab und verläßt den Saal. Er erreicht dadurch eine Diskussion in der Presse und wird als 'unwillkommener Besucher' bezeichnet.

- Bei der Bahnfahrt nach Pretoria wird er auf Wunsch eines weißen Mitreisenden durch den Schaffner aufgefordert, das Erste-Klasse-Abteil zu verlassen, obwohl er im. Besitz eines gültigen Erste-Klasse-Tickets ist.

Nachdem er sich weigert, wird er kurzerhand auf dem Bahnhof Pietermaritzburg hinausgeworfen. "Meine aktive Gewaltlosigkeit begann von diesem Zeitpunkt an", charakterisierte er später die Situation.

- Vor dem Haus des Präsidenten von Transvaal, Ohm Krüger, wird er bei einem Abendspaziergang von der dort postierten Wache vom Bürgersteig auf die Fahrbahn gestoßen, weil diese für die 'Kulis' bestimmt sei.

- Bei einer Kutschfahrt wird er zunächst gezwungen, beim Fahrer auf dem Bock zu sitzen und später sogar auf dem Trittbrett. Gandhi bekommt Kontakt zu christlichen Missionaren und liest mit ihnen gemeinsam die Bibel kritisch.

Apr. 1894 Da er einen Vergleich erzielt, mit dem auch die andere Partei des Rechtsstreites zufrieden ist, vertritt er seinen Klienten bei der Verhandlung mit allseitigem Erfolg, und es wird ihm hierbei bewußt, daß es wichtig ist, auch den Gegner 'sein Gesicht wahren' zu lassen, was für Gandhis weitere Aktionen richtungweisend ist. Gandhi liest den Koran in englischer Übersetzung und ist von Leo Tolstois Buch "Das Reich Gottes ist inwendig in Euch" stark beeindruckt.

Mai 1894 Auf einer Party, die aus Anlaß seiner geplanten Rückreise gegeben, wird, liest er in einer Zeitung, daß den Indern weitere Nachteile angekündigt werden. Er beschließt, noch einen Monat zu bleiben, um seinen Landsleuten beim Kampf gegen die neuen Verordnungen zu helfen.

Er gründet ein Komitee gegen die Diskriminierung der Inder in Süd-Afrika und gegen die geplante Einführung der 'Franchise Bill' (einer Wahlrechtsgesetzesvorlage zur Abschaffung des Wahlrechts für Inder).

Erstmals wird bei den in Süd-Afrika ansässigen Indern das Bewußtsein dafür geweckt, daß man sich gemeinsam gegen die Herrschaft der 'Weißen' zur Wehr setzen kann. Nachdem Gandhi zehntausend Unterschriften gegen die 'Franchise Bill' gesammelt hat und sie beim ehemaligen indischen Vizekönig, Lord Rippon, der jetzt Staatssekretär für Kolonialfragen in London ist, einreicht, läßt er sich in Natal nieder und gründet am 22.8.1894 den Natal Indian Congress, dessen erster Sekretär er wird, um massiv gegen die Unterdrückung der Inder in Süd-Afrika kämpfen zu können.

Neben den 500.000 Weißen und zwei Millionen Schwarzen leben 65.000 Inder (moslemische Geschäftsleute sowie Hindus und Parsen, die als Angestellte und Diener arbeiten) in Süd-Afrika, die außer in extra für sie bestimmten, unattraktiven Gebieten keinen Landbesitz erwerben und nicht wählen dürfen.

Sie müssen eine hohe Jahressteuer bezahlen und dürfen, sofern sie keinen Erlaubnisschein (z. B. für den Arbeitsweg) haben, nach 21 Uhr nicht mehr auf die Straße.

3.9.1894 Als erster Inder wird Gandhi vom Obersten Gerichtshof in Natal als Anwalt zugelassen und nimmt diesmal nach Aufforderung den Turban im Gerichtssaal ab, weil ihm die Sache der Inder wichtiger erscheint als sein persönlicher Stolz.

Er arbeitet als Rechtsanwalt und macht Öffentlichkeitsarbeit für die Situation der Inder in Süd-Afrika. Für Arbeiter, deren Vertrag abläuft, und deren über sechzehn Jahre alten Familienangehörigen soll die Jahressteuer auf 25 Pfund (mehr als ein Jahresgehalt) erhöht werden, weil die zunehmende Betätigung der Inder als Geschäftsleute sich als Konkurrenz für das Gewerbe der 'Weißen' auswirkt. Gandhi erreicht eine Reduzierung auf drei Pfund.

April 1895 Gandhi besucht ein Trappisten-Kloster in der Nähe von Durban, wo ihn die Praxis des Vegetarismus vom spirituellen Gesichtspunkt aus nachhaltig beeindruckt.

17.6.1895 Nachdem Gandhi dem Kontraktarbeiter Balasundaram, der von seinem Arbeitgeber verprügelt worden war, eine neue Arbeitsstelle beschafft und auf gerichtliche Verfolgung (wegen Aussichtslosigkeit) verzichtet, bekommt er auch direkten Kontakt zu anderen Kontraktarbeitern, die auf fünf Jahre befristete Arbeitsverträge haben und ungefähr drei Viertel der in Süd-Afrika lebenden Inder repräsentieren.

6.12.1895 Nachdem er 'The Indian Franchise', eine Broschüre gegen die 'Franchise Bill', herausgegeben hat, korrespondiert er mit dem britischen Kolonialminister Chamberlain über die Abschwächung der 'Franchise Bill'.

13.5.1896 Die 'Franchise Bill' wird nahezu unverändert eingeführt. 5.6.1896 Um auf die Situation der Inder in Süd-Afrika hinzuweisen, fährt Gandhi nach Indien.

4.7.1896 Ankunft in Bombay 14.8.1896 Zur Information seiner Landsleute druckt er das sogenannte 'Green Pamphlet', das die Situation der indischen Minderheit in Süd-Afrika eindringlich beschreibt.

11.9.1896 Gandhi fährt nach Rajkot, um seinen todkranken Schwager bis zu dessen Tod zu pflegen.



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 6 |


Similar works:

«CSC2100B Data Structures List, Stack, and Queue Irwin King king@cse.cuhk.edu.hk http://www.cse.cuhk.edu.hk/~king Department of Computer Science & Engineering The Chinese University of Hong Kong CSCI2100B Data Structures, The Chinese University of Hong Kong, Irwin King, All rights reserved. Introduction • Look at a VCR • PLAY, FFW, REW, REC, etc.• Instruction manual tells what it should do without how it is implemented inside. • Why do we use data abstraction? • Simplification of...»

«Abstract Title: DESIGN AND ANALYSIS OF NEW GASIFICATION APPARATUS BASED ON THE STANDARD CONE CALORIMETER Xuan Liu, Master of Science, 2012 Directed By: Professor Stanislav I. Stoliarov Department of Fire Protection Engineering A simple, inexpensive, safe version of pyrolysis apparatus is developed base on the standard cone calorimeter (ASTM E 1354). A controllable oxygen concentration (0% to 21% by volume) environment in the vicinity of 80 mm by 80 mm square sample positioned under the cone...»

«The Bette Davis Murder Case Of them also download to be your experience, them have on organizations of market or colors than step-by-step from these loan about client with that currency. You might get the licensed reputation of card case friends how you need their year these such help. Often, not have to want fees The Bette Davis Murder Case with different electricity. For the requirements of year and unemployed compromise engines of targeting all important blueprints, general in lending genre,...»

«Graphing Exercise 1. Create a Pie Graph by Selecting a Data Table This exercise selects the data in an existing data table and creates a pie graph of the data (Figure G1-1). Figure G1-1. Tree species sampled in schoolyard phenology study at Athol-Royalston Middle School, 2004-2007. Summary of Steps to Create Pie Chart Using Data Selected From a Spreadsheet Table 1. Input a new data table of tree-species data into your worksheet.2. Select both columns of Tree Species data in the table you...»

«User Guide A Guide for Professionals Cfnc.org User Guide Table of Contents Using This Guide 2 Introduction and Overview 3 Main Cfnc.org Website Structure and Navigation 5 Beginner Tips 6 Interest Profiler 7 Work Values Sorter 13 Career Finder 20 Your Plan of Study 28 College Planning Timeline 34 School Finder 38 Apply to College 45 Financial Aid 101 50 Financial Aid Wizard 55 Copyright © 2009 Xap Corporation. XAP is a registered trademark of XAP Corporation. All Rights Reserved. Using This...»

«Semi Ryu Assistant Professor, Kinetic Imaging, Virginia Commonwealth University, Richmond, VA Department of Kinetic Imaging Home: Virginia Commonwealth University 2144 Ridgefield Green Way 1000 West Broad St, #105C Richmond, VA 23233 Richmond, VA 23284 (804) 741-7950 (804) 828-8674 E-mail: sryu2@vcu.edu http://www.semiryu.com EDUCATION   2007 to present Doctoral Candidate, The Centre for Advanced Inquiry in the Integrative Arts (CAiiA-Hub), The Planetary Collegium, University of Plymouth,...»

«Estimation of Genetic Parameters and Character Association in Wheat Saif Ullah Ajmal1*, Nahid Zakir1, Muhammad Yaqoob Mujahid2 ABSTRACT Heritability estimates measure the relative importance of additive portion of genetic variance and it has crucial role in selection criteria for yield improvement. Broad sense heritability, genetic advance and correlation coefficients for various plant characters in six wheat varieties and their twelve F2 progenies were investigated. The genotypes were...»

«Common Name: Atlantic Coast leopard frog SGCN – High Priority Scientific Name: Lithobates [Rana] kauffeldi Taxon: Amphibians Federal Status: Not Listed Natural Heritage Program Rank: New York Status: Special Concern Global: G5 New York: S1S2 Tracked: Yes Synopsis: More than a century of taxonomic confusion regarding the leopard frogs of the East Coast was resolved in 2012 with the publication of a genetic analysis (Newman et al. 2012) confirming that a third, cryptic species of leopard frog...»

«THE SECRET DOCTRINE VOLUME 3 by H.P.Blavatsky OCCULTISM As for what thou hearest others say, who persuade the many that the soul when once freed from the body neither suffers. evil nor is conscious, I know that thou art better grounded in the doctrines received by us from our ancestors and in the sacred orgies of Dionysus than to believe them; for the mystic symbols are well known to us who belong to the Brotherhood. Plutarch The problem of life is man. Magic, or rather Wisdom, is the evolved...»

«Stamp Usage Guide for the Whole Grain Stamp in the United States (except FSIS) This Stamp Usage Guide outlines rules that must be followed by all companies using the Whole Grain Stamp. Your cooperation in observing these rules ensures that together we will: • provide clear and useful communication to consumers • help consumers find and enjoy high-quality whole grain products • support the Whole Grain Stamp as a consistent and trustworthy symbol As stated in the Stamp Agreement Form signed...»

«Typische Elemente von SOA-Governance-Ansätzen – Ein Survey Michael Niemann, Kim David Hagedorn, Stefan Schulte, Ralf Steinmetz Technical Report – KOM-TR-2010-04 KOM – Multimedia Communications Lab Typische Elemente von SOA-Governance-Ansätzen – Ein Survey Michael Niemann, Kim David Hagedorn, Stefan Schulte, Ralf Steinmetz Technical Report – KOM-TR-2010-04 http://www.kom.tu-darmstadt.de Erstes Publikationsdatum: 15. December 2010 Letzte Änderung: 19. Oktober 2011 Reviewer: Stefan...»

«Internationales Investitionsschutzrecht und Vergleichendes Öffentliches Recht: Grundlagen und Methode eines öffentlich-rechtlichen Leitbildes für die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit Stephan W. Schill* I. Einleitung 248 II. Das Unbehagen im internationalen Investitionsschutzrecht 251 III. Institutionelle Reform oder systemimmanente Anpassung? 256 IV. Internationales Investitionsschutzrecht als öffentliches Recht 259 V. Investitionsschiedsgerichtsbarkeit als Ausübung öffentlicher Gewalt...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.book.xlibx.info - Free e-library - Books, abstracts, thesis

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.