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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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48 HORST GLASSL auf die Gränz-Distrikte von Dunajecz etc. und wenigstens dermalen sehr illiquid, und großen Theils unerwiesen. Dahingegen ist das der Krone Hungarns zustehende Einlösungsrecht der 13 Zipser Städte außer allen Zweifel, und nicht die Vorfahrer Eurer Majestät, sondern auch allerhöchst dieselben selbst haben sich durch verschiedene Diaetalartikel verbindlich gemacht, dieses Pfand wieder auszulösen zu wollen 116." Er warnte die Kaiserin erneut von der Einverleibung des Grenzdistrikts. Auf keinen Fall dürfe man verschiedene Gerechtsame vermischen, denn dadurch würde man die bereits geschehene Vereinigung der verpfändeten Städte auf ungeschickte A r t in Zweifel ziehen.

Für ein weiteres Vorgehen in dieser Frage machte der Staatskanzler der Monarchin folgenden Vorschlag: „Meines Erachtens dürfte zur Erreichung dieses Endzweckes der natürlichste und kürzeste Weg dieser sein, wenn man sich nämlich durch einen Canal an den König in Polen selbst hier wegen wendete 117." Anlaß des Briefes sollte der diplomatische Vorstoß der Zarin bilden, über den preußischen Hof den Grund zu erfahren, warum Österreich polnisches Gebiet besetzte. Im Entwurf von KAUNITZ heißt es: „Es sey nämlich dem Freyherrn van Swieten durch den Grafen Finkenstein 118 auf Befehl seines Königs die Eröffnung gemacht worden, daß die russische Kaiserin in einer mit dem Grafen Solms U 9 gehabten Unterredung von den polnischen Districten, welche mit unseren Truppen besetzt sind, Meldung getan und ernannten Grafen aufgetragen, den König zu ersuchen, damit derselbe bey dermalen zwischen beyden Höfen obwaltenden guten Einverständnis von den unsrigen in Freundschaft zu erfahren trachten wolle, was unsererseits bey Besetzung dieser Districte für eine Absicht obwalte" 120.

Um dem König von Polen die Furcht vor Rußland zu nehmen, wies er daraufhin, daß von Seiten der Zarin keinerlei Eifersucht und Mißtrauen bei einer Annäherung zwischen dem polnischen und dem Wiener Hof zu erwarten sei. Ferner riet KAUNITZ MARIA THERESIA, dem polnischen König zu garantieren, daß sie die Rechte auf die Zipser Grenzdistrikte nur dann geltend machen wolle, wenn „... von den übrigen Nachbarn Polens ein gleiches geschehen würde" m. Weiterhin wollte der Staatskanzler dem Polen-König versichern, daß er dem preußischen Hof gegenüber erklären wolle, daß sich Wien mit Warschau wegen der Zipser Angelegenheit verglichen habe. Darauf müßte der preußische König seine Eroberungen gegenüber Polen zurückziehen. Hartnäckig verteidigte KAUNITZ auch gegenüber STANISLAW AUGUST die Ziehung des GrenzCordons. Nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen Rußland und dem Osmanischen Reich sei es eine Abwehrmaßnahme gewesen, um die Grenzen der Monarchie vor Einfällen versprengter Truppen und vor der aus der Türkei drohenden Seuchengefahr zu schützen. Bei der Errichtung des Grenz-Cordons hätte sich allerdings herausgestellt, „... daß nämlich ein Theü der zwischen Hungarn und Pohlen befindlichen Grenzen strittig, und an sich dergestalt beschaffen ist, daß man sich allerdings im Stande sah, das hieraufhabende bey einem über kurz oder lang vorzunehmenden gütlichen Vergleich mit hinlänglichen Beweisen dorthin und behaupten zu können" 122.

Ebenda.

Ebenda.

GRAF VON FINKENSTEIN war der preußische Staatsminister unter FRIEDRICH IL GRAF SOLMS war Gesandter des preußischen Hofes in Sankt Petersburg.

HHSTA Staatskanzlei. Vorträge. Karton 107,18. April 1771.

Ebenda.

Ebenda.

DER RECHTSSTREIT UM DIE ZIPS VOR IHRER RÜCKGLIEDERUNG A N UNGARN 49

KAUNITZ rechtfertigte seine bisherige Politik in der ungarisch-polnischen Grenzfrage mit seinem bereits zitierten Argument. Es war unbedingt notwendig das strittige Gebiet durch kaiserliche Adler zu markieren, um nicht von vornherein alle eventuellen ungarischen Ansprüche auszuschließen 123. Außerdem, so glaubte er, müßte dem polnischen König dargelegt werden, daß die Aufsteckung der kaiserlichen Adler in bisher von Polen verwaltetem Gebiet nidxt willkürlich erfolgt sei. Denn es durften auf ausdrücklichen kaiserlichen Befehl nur in solchen Distrikten die kaiserlichen Adler vorgerückt werden, wo man durch Urkunden und Dokumente nachweisen konnte, daß diese Gebiete in vergangenen Zeiten zu Ungarn oder Siebenbürgen gehörten. So war KAUNITZ geneigt, offiziell gegenüber Polen zunächst einmal auf die tatsächliche Beweiskraft der von TÖRÖK aufgefundenen Dokumente zu beharren, obwohl er bei der Diskussion dieser Frage mit MARIA THERESIA, wie bereits erwähnt, wegen der Echtheit dieser schriftlichen und mündlichen Belege starke Zweifel angemeldet hatte.

Immerhin wollte der Staatskanzler dem König auch wohlwollend entgegenkommen.

Zunächst müßte dieser im Brief der Kaiserin daran erinnert werden, wie rücksichtsvoll der Wiener Hof gegen die Republik vorgegangen sei. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, daß man den Titel des Administrators für das strittige Grenzgebiet, an dem Polen Anstoß genommen hatte, geändert habe. In diesem neuen Titel war nichts mehr enthalten, was auf eine Einverleibung der besetzten polnischen Starosteien in das Königreich Ungarn sdiließen ließ 124. Als weiteren Beweis für die lauteren Absichten Österreichs führte er im Briefentwurf schließlich die von Ungarn getrennte Finanzverwaltung für diese Grenzgebiete an. KAUNITZ strebte einen friedlichen Vergleich mit Polen unter anderem auch deswegen an, um FRIEDRICH II. die friedlichen und gerechten Absichten Österreichs zu beweisen. Damit sollte dem König klar werden, daß Österreich keinerlei Eroberungspolitik beabsichtigt, um den Verlust Schlesiens auszugleichen. Der Staatskanzler glaubte auf diese Art und Weise, den russischen und preußischen Truppenabzug aus Polen nach dem Friedensschluß zwischen Sankt Petersburg und der Pforte zu erreichen. Er war auch selbstverständlich bereit, gleichzeitig die kaiserlichen Regimenter aus dem besetzten und nicht mehr als reuniert bezeichneten Grenzbezirken Polens zurückzuziehen. Doch die Annexion der Zips galt bereits auf Grund historischer Rechtsansprüche als vollzogen. Selbst Preußen konnte inzwischen historische Ansprüche auf Westpreußen geltend machen, das dem Deutschen Orden, als dessen Rechtsnachfolger sich Preußen verstand, Ín einem Krieg unter Zwang entrissen wurde. Wo lag hier mehr Recht auf Ansprüche und wo lag mehr Unrecht? Doch schien man sich in Wien diese Frage nie ernsthaft gestellt zu haben. Zu spüren war nur bei der Verteidigung der Rechte der Krone Ungarns ein gewisses Unbehagen sowohl in den Äußerungen MARIA THERESIAS als auch bei KAUNITZ. War es nicht genau so ein sensationelles Unrecht wie der Raub Schlesiens durch Preußen oder ein Jahrhundert zuvor die Reunionen LUDWIG X I V. in Lothringen und im Elsaß. Was waren historische Rechte? In Wirklichkeit war es doch kalt berechnete Machtpolitik, welche die Schwäche des Nachbarn ausnützte.





Dennoch glaubte KAUNITZ, daß er seine mit historischen Ansprüchen begründete Annexion der Zips in Petersburg und Berlin überzeugend darlegen könne, ohne daß diese beiden Mächte die Schwäche des polnischen Staates nutzend, in der gleichen Weise verfahren würden. Dem polnischen König aber wollte er mit dem Versprechen, daß Ebenda.

Ebenda.

50 HORST GLASSL sich der W i e n e r H o f für die U n a b h ä n g i g k e i t P o l e n s bei den übrigen Mächten einsetzen würde, den Verzicht auf die Z i p s e r Städte angesichts der politischen L a g e als v e r h ä l t nismäßig günstig ersdieinen lassen. I n diesem Sinn schrieb auch M A R I A THERESIA a n STANISLAW A U G U S T 1 2 5, und dieses Versprechen w a r, als es gegeben w u r d e, sicher ehrlich gemeint. D o c h war m a n ein gutes Jahr s p ä t e r nicht mehr b e r e i t, dafür energisch einzutreten.

Schrifttumsverzeichnis

1. ARNETH, ALFRED VON Geschichte Maria Theresias. Band 8. Wien 1877.

2. BEER, ADOLF Die erste Teilung Polens. Band 1 — 3. Wien 1837.

3. DivÉKY, ADORJÁN A Lengyelországnak elzálogosított 16 Szepesi város visszacsatolása 1770 ben. Budapest 1929.

4. DLUGOSZ, JAN História Polonica. Liber 12. Cracoviae 1877.

5. KAPLAN, HERBERT The first partition of Poland. New York, London 1962.

6. KONOPCZYNSKI, W. Politika i ustroj generalnos'ci konferacji barskiej (Die Politik und die Organisation der Generalität der Barer Conföderation). Krakau 1928.

7. WAGNER, C. Analecta Scepusii sacri et profani. Viennae 1774 — 1778.

8. ZINKEISEN, JOHANN WILHELM Geschichte des Osmanischen Reiches in Europa. Band 5.

Gotha 1857.

Brief MARIA THERESIAS vom 26. Januar 1771 an SANISLAW AUGUST (BEER Band 3. S. 86 bis 87.) István Futaky, Göttingen

–  –  –

„Karl Georg Rumy... ist eine der interessantesten Persönlichkeiten der ungarischen Literatur-, Kultur- und Geistesgeschichte des beginnenden 19. Jahrhunderts.... Was alles verbirgt sich noch auf vergilbten Blättern vormärzlicher Zeitschriften Ungarns, Deutschlands, Österreichs aus Rumys Feder, wie viele ungelesene oder kaum gelesene Manuskripte und Briefe gibt es von ihm in ungarischen, tschechoslowakischen, deutschen, österreichischen, wohl auch in sowjetischen und jugoslawischen Archiven!", schrieb vor zehn Jahren ANDREAS ANGYAL über den ungarndeutschen Polyhistor 1. Der vorliegende Beitrag soll über eines dieser Manuskripte berichten. Es ist eine Charakteristik der un­ garischen Sprache und befindet sich im Handschriftenarchiv der Akademie der Wissen­ schaften in Göttingen.

RUMY studierte von 1800 bis 1803 an der Georg-August-Universität, und schon wäh­ rend dieser Zeit begann er seine vielseitige Publikationstätigkeit, die ihn auch später mit Göttingen verband. Besonders nachdem er 1806 zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Societät der Wissenschaften ernannt wurde, schickte er Beiträge, die für die Göttingischen Gelehrten Anzeigen bestimmt waren. So wandte er sich auch am

30. Dezember 1811 aus Oedenburg (Sopron), wo er einige Jahre als Gymnasiallehrer wirkte, an den damaligen Sekretär der Gesellschaft, den berühmten Altphilologen CHR.

G. H E Y N E : „Ich habe die Ehre, in der Beylage der königlichen Societät der Wissen­ schaften eine Abhandlung über den Charakter der magyarischen oder ungarischen Sprache zu übersenden. Es wird mich sehr freuen, wenn Ew. Hochwohlgeboren die Abhandlung entweder ganz oder im Auszuge in die Göttingischen gelehrten Anzeigen aufnehmen und mir ein Exemplar des Abdrucks übermachen werden. Zum Vorlesen der Abhandlung in einer Sitzung der Societät dürfte vorzüglich Herr Professor Bouterwek geeignet seyn, der, wie ich weiß, mit dem Studium der ungarischen Sprache sich einige Zeit beschäftigt hat" 2. HEYNES vom 7. Januar 1812 datierte Antwort war ANGYAL, ANDREAS Karl Georg Rumy (1780 — 1847) ein Vorkämpfer der deutsch-slawischungarischen Wechselseitigkeit, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Uni­ versität Jena. Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe 8 (1958/59) S. 109 — 134.

Es ist nicht Aufgabe dieses Beitrags, sich mit RUMYS Persönlichkeit und Werk zu beschäf­ tigen. Zur ersten Orientierung darüber ist der Aufsatz von ANGYAL gut geeignet; er bringt auch viele bibliographischen Angaben, praktisch die ganze bis dahin erschienene RUMYLiteratur. Seitdem sind erschienen: FRIED, ISTVÁN Rumy Károly György, a kultúrközvetítő [K. G. R., der Kulturmittler], in: Filológiai Közlöny 9 (1963) S. 204 — 217; DERS. Rumy Károly György soproni évei [Die ödenburger Jahre des K. G. R.], in: Soproni Szemle 17 (1963) S. 69 — 76; FUTAKY, ISTVÁN Kazinczy, Rumy és a göttingai Tudós Társaság [K., R. und die „Societät der Wissenschaften" in Göttingen], in: Irodalomtörténeti Közlemények 72 (1968) S. 218-221.

Brief und Manuskript unter der Signatur: Scient 38,2 im Handschriftenarchiv der Aka­ demie der Wissenschaften in Göttingen. Im weiteren Verlauf des Briefes empfiehlt RUMY KAZINCZY zur Aufnahme als korrespondierendes Mitglied in die Societät, bietet sich als Rezensent für die Göttingischen Gelehrten Anzeigen an, dankt für den Abdruck eines Auf­ satzes über Mineralien in derselben, und berichtet schließlich von sich selbst. Den vollen Text des Briefes teilte ich in meinem oben erwähnten Beitrag mit.

52 ISTVÁN FUTAKY jedoch negativ: „Es ist freylich bös und unrecht, daß die Ungarische Litteratur, zumal im nördlichen Deutschland, nun noch mehr im französischen Westfahlen so gar keinen Kenner seit Schlözers Tod hat. Artikel über Ungarn und aus Ungarn werden durchaus keine Leser haben, also fürchte ich auch, es wird sich von dem Aufsatz über die Ungarische Sprache kein rechter Gebrauch machen lassen, wenn nicht Prof. Bouterweck eher einen Auszug daraus fabricieren kan. Mit Naturgeschichte verhält es sich noch etwas anders. Also ließ sich auch von Mineralien ein Aufsatz gebrauchen" 3. Der Literarhistoriker und Schriftsteller F. BOUTERWECK, der in Göttingen von 1802 an als Professor der Philosophie tätig war, hat offenbar keinen Auszug des RuMYschen Aufsatzes angefertigt, auf jeden Fall wurde ein solcher Auszug weder in einer Sitzung der Societät vorgetragen noch in den Anzeigen abgedruckt. So ist diese Arbeit RUMYS tatsächlich eines jener ungelesenen Manuskripte geworden.

Daß im folgenden der volle Text des Manuskriptes mitgeteilt wird, ist sicherlich schon wegen seines historischen Wertes gerechtfertigt. Seine Kenntnis kann aber - wie ich glaube - auch für die RuMY-Forschung von Interesse sein, nämlich bei der Beurteilung seines Verfassers als Sprachwissenschaftler. Obwohl ANGYAL gewiß nicht zu unrecht behauptet hat, daß „... selbst die kleinsten Beiträge Rumys fast immer geistreiche oder sogar geniale Gedanken aufwerfen" 4, scheint RUMY in dem vorliegenden Falle, was das Ungarische angeht, zugunsten einer anderen Persönlichkeit freiwillig in den Hintergrund getreten zu sein: das meiste, was er in seiner Abhandlung im wertenden Sinne sagt, sind Gedanken des führenden ungarischen Schriftstellers seiner Zeit, der an der Spitze der damaligen Spracherneuerungsbewegung stand, FERENC (FRANZ) KAZINCZY.



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