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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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Und das ist kein Zufall, Seit 1807 standen KAZINCZY und RUMY in regem Briefwechsel und tauschten ihre Gedanken u. a. über Sprache und Literatur aus, übersandten einander Manuskripte, Zeitschriften und Bücher5, Für RUMY blieb KAZINCZY in Fragen der ungarischen Philologie die höchste Autorität, das bezeugen Äußerungen in seinen zahlreichen Artikeln und Rezensionen zur Flungarologie, die in verschiedenen deutschHEYNES Brief befindet sich im Handschriftenarchiv der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest, er wurde im Anhang der Monographie von KEPP, MÁRIA Rumy Károly György Göttingában [K. G. R. in Göttingen]. Budapest 1938, auf S. 59 abgedruckt. (Zu den reichhaltigen ungarischen Archivmaterialien vgl. FUTAKY, ISTVÁN; PÁLFALVI, ETELKA Ungarische Quellen zur Göttinger Universitätsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, Ín: Göttinger Jahrbuch [1968] S. 133 — 141.) Über die westliche Aufnahme der ungarischen Literatur äußerte sich HEYNE auch dem Wiener Historiker und früheren Göttinger Student J. CHR. ENGEL gegenüber pessimistisch: „Sie klagen über die geringe Theilnahme des westlichen Europa an der Ungrischen Litteratur. Sie haben Ihrer Seits recht.

Aber auf der andern Seite liegt es in der Natur der Sache. Wie kan man sich stark interessiert halten für Gegenstände, die mit uns gar keine Berührung haben und die im Detail uns ganz unbekannt bleiben. Hier sind blos Allgemeine Ansichten, grosse hervorstehende Charakter und Hauptbegebenheiten gross gezeichnet, was den Ausländer anziehen kann."

(Johann Christian von Engel und seine Korrespondenz 1770 — 1814. Hrg. von L. VON THALLÓCZY, München, Leipzig 1915, S. 109).

ANGYAL, ANDRÁS Karl Georg Rumy [vgl. oben, Anm. 1], S. 114.

RUMY hat von KAZINCZY nahezu 1000 Briefe erhalten (vgl. den Artikel über RUMY in SZINNYEI, JÓZSEF Magyar írók élete és munkái [Werke und Leben ungarischer Schriftsteller]. Band 11. Budapest 1906, Sp. 1392 —1399), wovon der größte Teil verloren ging. Die übrigen Briefe sind in der monumentalen Ausgabe von KAZINCZYS umfangreichem Schriftwechsel abgedruckt: KAZINCZY FERENC Levelezése. Band 1—21. Budapest 1890 — 1911, ferner als Ergänzung: Band 22. Budapest 1927; Band 23. Budapest 1960 (im folgenden: KL).

KARL GEORG RUMYS CHARAKTERISTIK DER UNGARISCHEN SPRACHE AUS DEM JAHRE 1 8 1 1 53

sprachigen Zeitschriften erschienen sind. Es ist d a h e r nicht v e r w u n d e r l i c h, wenn R U M Y in seiner C h a r a k t e r i s t i k m a n c h m a l sogar w o r t w ö r t l i c h Teile a u s a n ihn gerichteten deutschen Briefen KAZINCZYS w i e d e r g i b t 6. D a ß er dabei keine Q u e l l e angab, entsprach der zwischen i h m u n d K A Z I N C Z Y geübten Praxis. KAZINCZY lieferte R U M Y oft deutsche Rezensionsentwürfe, G e d a n k e n g ä n g e für Essays etc. u n d stellte i h m ihre V e r w e r t u n g frei, nicht selten sogar mit d e r ausdrücklichen Bitte, seinen ( K A Z I N C Z Y S ) N a m e n bei d e r Publizierung nicht zu nennen 7. D i e C h a r a k t e r i s t i k der ungarischen Sprache aus R U M Y S Feder — d i e n u n folgen soll — erweist sich also zugleich als ein schönes D o k u m e n t für F E R E N C K A Z I N C Z Y S W i r k s a m k e i t als Vermittler v o n Ideen u n d Kenntnissen über seine geliebte Muttersprache, das Ungarische.

F ü r die königliche Societät d e r Wissenschaften in Göttingen 8

–  –  –

* Vgl. SAJNOVICS Demonstratio Idioma Hungarorum et Lapponum idem esse. Havniae et Tyrnaviae. 1770. SAM. GYARMATHI Affinitás Linguae Hungaricae cum Linguis Fennicae originis. Göttingae 1799, mit einer gehaltreichen Vorrede von SCHLÖZER [Anm. RUMYS].

«•* Vgl. PAUL BEREGSZÁSZI über die Ähnlichkeit der hungarischen Sprache mit den morgenländischen. Leipzig 1796. Versuch einer magyarischen Sprachlehre mit einiger Hinsicht auf die türkische und einige andere morgenländische Sprachen, zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von PAULUS BEREGSZÁSZI. Erlangen 1797. NICOLAI RÉVAI Elaboratior Grammatica Hungarica. Budae 1803. ADELUNGS Mithridates. Zweyter Band. Berlin 1809 [Anm.

RUMYS].

Hinweise auf derartige Stellen sowie weitere Bemerkungen zu RUMYS Text siehe die zugehörigen Anmerkungen.

Vgl. u. a. KL Band 6, S. 330; KL Band 8, S. 403.

Die unterstrichenen Teile der H s werden im folgenden aus drucktechnischen Gründen kursiv gegeben.

RUMYS Formulierung „scheint... zu seyn" und „ i s t... gewiß" verrät, daß er der damals noch von vielen Gelehrten verfochtenen Auffassung über die „morgenländische" Verwandtschaft des Ungarischen mehr Vertrauen schenkte als der unpopuläreren, aber — wie man heute mit Sicherheit weiß — wissenschaftlich einzig richtigen finnougrischen Verwandtschaft.

Es wäre von ihm auch nicht zu erwarten gewesen, daß er in dieser Streitfrage eindeutig hätte Stellung nehmen können, und so ist es verständlich, daß er eine „Kompromißlösung" 54 ISTVÁN FUTAKY Die magyarische Sprache hat sieben Vocale: a, e, i, o, u, ö, ü. ö lautete wie das dunkle e in den französischen Wörtern je, me, ne, und ü wie das französische ü in tu. Jeder dieser sieben Vocale ist entweder ganz kurz, oder ganz gedehnt; ein dritter Fall hat nicht Statt, es sey denn, daß eine Positio metrica eintritt, in welchem Fall der Vocal selbst bleibt wie er war, und nur die Sylbe durch die zwey Consonanten hart wird.





Kurze Sylben werden immer dadurch angedeutet, daß sie keinen Accent erhalten; der Accent ist immer Zeichen, d a ß man den Vocal, über welchem er steht, dehnen müsse.

Deutsche und Franzosen, die ungarische Wörter und Namen richtig aussprechen wollen, müssen sich blindlings dieser Regel überlassen; selbst in dem langen Worte szenvedhetetlenebb (d. h, unerträglicher) sind alle sechs e gleich kurz, unter ihnen hat keine Variation Statt. Halbvocal ist in der magyarischen Sprache der einzige Laut des Buchstaben h.

Consonanten sind in der magyarischen Sprache 23 (und zwar alle 23 einfach, und nicht aus zwey andern zu einem dritten Consonanten gemacht): b, cz (wird ausgesprochen wie das deutsche z), es (lautet wie das deutsche tsch oder polnische cz), d, f, g, gy (wird ausgesprochen wie dj), k, 1, ly (die richtige Aussprache dieses Consonanten erfordert eine mündliche Anweisung), m, n, ny (wie das französische gn in gagner), p, r, s (wird wie das deutsche seh und französische ch pronuncirt), sz (wie das harte deutsche s), t, ty (wie tj), z (wie das sanfte s des Deutschen in den Wörtern Sense, sausen, oder das französische und italiänische z), zs (wie das französische j oder slawische z), j (wie das deutsche j), v (wie das deutsche w oder französische v). Die mit zwey Buchstaben bezeichneten Laute cz, es, gy, ly, ny, sz, ty, zs sind, wie gesagt, Zeichen einfacher und nicht componirter Laute, sonst könnten sie in einer Sprache, deren Wörter nur mit zwey Consonanten10 anfangen, nicht vorne stehen, wie wir dieß in ezomb, csat, gyom, lyány, nyak, szem, tyúk, zsibbad sehen; und sonst würden sie den kurzen Vocal durch Position härten, und rueza, becse, hagyom, selyem, henye, atya, und pezseg aus einem pes pyrrhichius zu einem pes trochaeus machen.

Naselaute kommen in der magyarischen Sprache selten vor, z. B. in vén marha, szegénység (aber Ín szegénnyel und in yen ember hört man das n schon ganz und vorzog. Darin mag er auch von der Auffassung J. CHR. ADELUNGS (S. RUMYS Fußnote **) beeinflußt gewesen sein, der in seinem „Mithridates" das Ungarische neben dem Albanischen zu den „gemischten Sprachen" in Europa geordnet hatte (vgl. ADELUNG, J. CHR.

Mithridates oder allgemeine Sprachenkunde... Band 2. Berlin 1809, S. 709ff.) und, was den Hergang der Vermischung betrifft, die folgende Meinung äußerte: „Wenn man der Geschichte und Sprache zugleich nachgehet, so wird man wohl der Wahrheit am nächsten kommen, wenn man die Ungarn für einen ursprünglich Türkisch-Tatarischen Stamm hält, der Finnen, Slaven, Woguln, Wotiaken und andere jetzt unbekannte Völker in solcher Menge unterjocht und sich einverleibt hat, daß seine ursprüngliche Sprache dadurch ist verändert worden" (ebenda, S. 773 f.). Dies ist um so wahrscheinlicher, als es RUMY war, der ADELUNGS Manuskript über das Ungarische auf Bitte des Gelehrten verbesserte und sich so mit der ADELUNGS Gedankenwelt vertraut machte (RUMYS Verbesserungen bezogen sich auf die ungarische Sprache selbst). Zum Verhältnis RUMY-ADELUNG vgl. THIENEMANN, TIVADAR Német és magyar nyelvújító törekvések [Deutsche und ungarische Bestrebungen zur Spracherneuerung]. Budapest 1912, insbesondere S. 22ff.; DERS. Die deutschen Lehnwörter der ungarischen Sprache. Berlin 1922, S. 86.

Vermutlich ein Schreibfehler RUMYS, denn es müßte heißen : nur mit e i n e m Konsonanten.

Diese charakteristische Eigenschaft des Ungarischen wird auch von ADELUNG (Mithridates.

Band 1 [vgl. oben, Anm. 9]) erwähnt.

KARL GEORG RUMYS CHARAKTERISTIK DER UNGARISCHEN SPRACHE AUS DEM JAHRE 1 8 1 1 55

rein), in gewißen Fällen auch in halvány. So ein Naselaut ist auch das miért, welches fast wie miér ausgesprochen wird. Auch das hoz am Ende des Satzes wird so wenig, als wäre es ho gehört; darum spricht man besonders um Debreczin Kihe ment, nicht Kihez11.

Th und ch ist der magyarischen Sprache so fremd, daß Magyaren, die nicht unter Deutschen und Slawen erwachsen sind, Mühe haben, sie gehörig auszusprechen, das ch wird von den Magyaren gewöhnlich so wie von den Franzosen als k ausgesprochen.

Diphthongen hat die magyarische Sprache nicht; dafür hat sie ö, ü, und o, u; und lábait, sebeit können wie lábajt und sebejt ausgesprochen werden, und reá wurde rá, leány lyány, keresztién keresztyén, hostia ostya, aus fiú ward ifjú, Andreas ward András, Matthias Mátyás.

Da nun die magyarische Sprache mehr Vocalen und Consonanten, als die mir bekannten lebenden Sprachen, hat; da sie durch Consonanten nicht so überladen ist wie die deutsche und slawische; da kurze, gedehnte und durch Position verhärtete Sylben in ihr in gehöriger Proportion vorkommen; da sie an monosyllaben nicht bis zum Nachtheil reich und an langen Wörtern nicht zu arm ist: so kann man schon schließen, wie sonor sie seyn müsse. Und in der That, sie ist die einzige Sprache unter den lebenden, die im Stande ist, Verse der Griechen und Römer und ihren schönen numerus oratorius wiederzugeben. Ein ungarischer Hexameter klingt auch in dem Munde des Ungelehrten ganz so, wie er klingen muß. Die magyarische Sprache ist nicht so weich wie die italiänische und eben so singbar, sie ist nicht so hart wie die deutsche und nicht so unsingbar wie die von halb kurzen Vocalen strotzende französische; und rechnet man den Zauber der italiänischen, der darin besteht, daß sie uns an die Reize ihrer Mutter, der lateinischen, erinnert, ab, so ist sie gewiß schöner als die stolzen ausonischen Töchter 12. Man gebe folgende Stelle einem geborenen Ungar zu lesen: Zuhörer, die kein ungarisches Wort je gehört haben, werden ahnden, daß die vier ersten Zeilen etwas Hartes bezeichnen, und die letzten fünf Zeilen etwas Weiches.

Fast wörtlich aus einem Brief KAZINCZYS vom 1. Mai 1811: „Wir haben mehr Naselauten als den, der sich in halvány in gewissen Fällen hören läßt. So ein Naselaut... (von hier an wörtlich bis einschließlich:)... kihez." (KL Band 8, S. 475 f.).

Es ist wahrscheinlich, daß RUMY hier Gedanken KAZINCZYS über den Wohlklang des Ungarischen wiedergibt, denn dieses Thema hat den Dichter vom Anfang seiner literarischen Tätigkeit an beschäftigt, was RUMY gut bekannt war. Schon 1791 äußerte sich KAZINCZY CHR. M.

WIELAND gegenüber, den er übersetzt hatte, so: „Auch wagte ich mich an die Rubensischen Tableaus der Messiade um zu sehn, ob unsre Sprache, ein Mittelding zwischen dem melodischem Italienischen und dem männlich rauhen Deutschen, dem oder jenen näher kommt?

und, ob sie den kühnen Schwingen Klopstocks so glücklich folgen kann, als sie sehr glücklich ist Gessners weiche warme Gemähide sich eigen zu machen." (KL Band 22, S. 25).

Schön faßte KAZINCZY seine diesbezüglichen Gedanken in der Schrift Orthológus és neológus nálunk és más nemzeteknél (Orthologen und Neológén bei uns und bei anderen Nationen) zusammen: „...Unsere Sprache steht ohne Mutter, ohne Töchter und Verwandte unter den anderen Sprachen, wie der Phönix unter den Vögeln des Himmels. Eben deshalb, und auch weiters darum, weil unter allen neueren Sprachen sie uns die himmlischen Klänge der griechisch-römisdien Lyra in voller Klarheit wiedergeben kann, ferner darum, weil sie die Anmut des Griechischen, die Würde des Römischen, das Feuer des Italienischen, die Eleganz des Französischen, die Kraft des Englischen und Deutschen in großem Maße auch heute schon erreicht hat, ist sie würdig... zur Blüte gefördert zu werden" (in: ANDRITSCH, JOHANN Ungarische Geisteswelt von der Landnahme bis Babits. Baden-Baden 1960, S. 129).

56 ISTVÁN FUTAKY Tégedet ádáz Bellonád hadi kürtre kiált, s már szárnyra repített Hangjaid a kiterült egeken úgy dörgenek, a mint

A dagadó Balaton s Hunyadidnak mennyköve dörgött:

Engemet hív Eratóm kivirított erdeje békés Árnyékába vezet, s ottan a holdnak ezüstszín Fényénél olly búslakodó hangokra tanítgat, Mint a nyúgoti szél lágy nyögdelése, midőn az Illatozó rózsák köztt Czenczimet alva találja*.

Von den übrigen Vorzügen der magyarischen Sprache verdienen noch folgende hervor­ gehoben zu werden.

1. Alle Nomina sind generis omnis, denn die magyarische Sprache hat gar kein Genus.

Doch wir gestehen ein, daß dieser Vorzug Ín manchen Fällen ein Nachtheil ist.

2. Die magyarische Sprache hat, wie die lateinische, keinen eigentlichen Artikel.



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