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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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Bis zum Jahre 1808 lag die Entscheidung über die Erteilung von Privilegien für die ungarischen Industriebetriebe nur in den Händen des Kaisers, dem es jedoch auch hier — wie in den westlichen Teilen des Reiches — an irgendeiner eindeutigen Zielsetzung oder an einem grundsätzlichen Konzept gebrach 64.

Ebenda, S. 2 7 2 - 2 7 5.

PRIBRAM S. 488.

Ebenda, S. 488 f.

Ebenda, S. 583.

SLOKAR, JOSEF Geschichte der österreichischen Industrie und ihre Förderung unter Kaiser Franz I. Wien 1914, S. 2 1 - 4 9.

Ebenda, S. 7 1 - 7 2.

SriESZ Obdobie, S. 173.

70 ANTON îsPIESZ In diesem Jahr (1808) gingen in Ungarn, ebenso wie in den böhmischen und österreichischen Ländern, die Angelegenheiten der Industrieprivilegien in die Hände der Landesbehörden über 65. Das Privilegium für die Einrichtung einer Manufaktur war nicht mehr Ausdruck der besonderen königlichen Gunst oder eine Belohnung für die Erzeugung von Waren, die Importe aus dem Auslande ersetzten, sondern ein Komplex von mehreren Vorteilen, die all denen gewährt wurden, die den dabei verlangten Kapitalstock, nachweisen konnten 86. Ein Vergleich der Privilegien in Trans- und Cisleithanien zeigt, daß sie sich inhaltlich fast völlig glichen, nur in manchen Punkten weisen sie Verschiedenheiten in der rechtlichen Situation auf 67.

Durch diese Delegierung des Rechtes der Privilegienerteilung an die ungarische Statthalterei verlor der Wiener Hof den direkten Einfluß auf die Industrieangelegenheiten in Ungarn. Darüber hatte nun ein Organ zu entscheiden, das ungarische Interessen vertrat. Die einzige Maßnahme, die seitens des Hofes auf industriepolitischem Gebiet noch getroffen wurde, war die Regelung des Verkaufsrechtes der Manufakturen im Jahre 1823, die aber nur geringe Bedeutung besaß 68. Die Tarife an der Zollgrenze zwischen beiden Teilen der Monarchie wurden in den Jahren 1793 und 1830 festgelegt 69.

Den wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen Wien und Ungarn fehlte es im Vormärz völlig an der Dynamik, die sie davor, besonders in den Jahren 1765 — 1790, charakterisierte. Beiden Seiten wurde klar, daß sich die eigenen Vorstellungen auf diesem Gebiet nicht verwirklichen ließen, und so wurden keine Versuche unternommen, den status quo, der nach dem Tode JOSEPH IL entstanden war, zu verändern und die andere Seite mit Neuerungsvorschlägen zu beunruhigen.

Durch die Übergabe der Industrieangelegenheiten in die H ä n d e der ungarischen Statthalterei, die Regelung der Manufakturprivilegien nach dem cisleithanischen Vorbild und die Zunftreform des Jahres 1813, die auch vom H o f durchgeführt werden mußte 70, wurden für die kapitalistische Industrie in Ungarn die gleichen Möglichkeiten und Chancen geschaffen wie in den österreichischen und böhmischen Ländern.

Daß sich hier die Industrie dennoch nicht so schnell entwickelte und nicht dieselben Ausmaße erreichte wie in Cisleithanien, ist zweifelsohne nicht der Wirtschaftspolitik des Hofes zuzuschreiben, sondern der Tatsache, daß es für eine Industriealisierung in Ungarn wenig Voraussetzungen gab. In keinem Lande der österreichischen Monarchie ist die Großindustrie nur infolge der staatlichen Unterstützung entstanden, sondern sie ging aus einer oft jahrhundertealten kleingewerblichen Entwicklung hervor. Je stärker Handwerk und Heimindustrie entwickelt war, um so bedeutender war die Industrie, die auf dieser Grundlage entstand.

Nach den Ergebnissen der bisherigen Forschung auf dem Gebiete der Industriegeschichte Ungarns läßt sich sicherlich nicht behaupten, daß dieses Land in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts keine oder nur eine sehr schwache Industrie besessen habe.

In Budapest, Westungarn und in der Slowakei arbeiteten mehrere Manufakturen bzw.

Ebenda, S. 174 (Dekret der Ungarischen Königlichen Kanzlei vom 29. Juli 1808, das sich unter No. 8014/1808 in Acta generalia befindet).

Ebenda.

Ebenda, S. 172-175.

Ebenda, S. 174.

Ebenda, S. 174; SIEGHART S. 57 — 58.

SPIESZ Obdobie, S. 223.

DIE 'WIRTSCHAFTSPOLITIK DES WIENER HOFES

Fabriken, die mit den damals modernen Maschinen ausgerüstet waren 71. In Süd- und Ostungarn, wo die gewerbliche Tätigkeit schon immer sehr schwach entwickelt gewesen war, entstand auch keine Großindustrie. Ein Artikel der „Preßburger Zeitung" aus dem Jahre 1823 läßt jedoch vermuten, daß die damalige öffentliche Meinung mit dem Stand der industriellen Entwicklung des Landes zufrieden war 7 2.

Seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts spielten Industriefragen nicht mehr die wich­ tigste Rolle in den wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen Österreich und Ungarn.

An die erste Stelle rückte jetzt das Problem der Zollgrenze zwischen den beiden Teilen der Monarchie, vor allem die Abschaffung des Zolls auf ungarische Agrárexporté wurde erörtert, um die sich der ungarische Adel weiterhin sehr bemühte, allerdings auch weiterhin ohne Bereitschaft zu einer Gegenleistung. Besonders heftig wurde die Zoll­ grenze von dem Führer der radikalen magyarischen Nationalisten des Vormärz, LUDWIG KOSSUTH, angegriffen, der für alles, was im ungarischen Wirtschaftsleben schlecht und ungesund war, Wien und die Habsburger verantwortlich machte. Ein an­ derer bedeutender magyarischer Politiker dieser Zeit, der konservative Graf STEFAN SZÉCHENYI, war dagegen kritischer und suchte die Wurzeln vieler wirtschaftlicher Un­ zulänglichkeiten auch in den ungarischen Verhältnissen.





Die Handelsbilanz zwischen Ungarn und Österreich, die dabei oft als Argument heran­ gezogen wurde, war für Ungarn immer aktiv, d. h. der Wert der ungarischen Agrár­ exporté nach Österreich war ständig größer als der der österreichischen Industrie­ importe nach Ungarn. Besonders viele Agrarprodukte wurden aus Ungarn in den ersten zwei Dezennien des 19. Jahrhunderts ausgeführt, wodurch — wie auch FERENC ECKHART zugibt —, der ungarische Adel trotz der Zollgrenze viel Geld akkumu­ lierte 73.

Die ungarischen Stände, auf deren Schultern nach 1790 sehr große Verantwortung für die Geschicke des Landes lag, erwarben sich um den wirtschaftlichen Fortschritt Ungarns im Vormärz fast keine Verdienste, obwohl sich ihnen auf den vielen damals regel­ mäßig abgehaltenen Landtagen, häufig Gelegenheit dazu geboten hätte. So versäumten sie es z. B. auch, eine Reform des Zunftwesens in Ungarn durchzuführen; obwohl sie die Frage auf dem Landtag des Jahres 1807 ausgiebig erörterten, verabschiedeten sie kein Gesetz darüber 74, und auch diese Reform wartete auf den Hof, der sie im Jahre 1813 verwirklichte. Die sogenannten „generellen Zunftartikel", die damals für Ungarn herausgegeben worden sind, waren zwar nicht in so liberalem Geiste verfaßt wie ähn­ liche Maßnahmen in anderen habsburgischen Ländern, sie schufen aber doch die Vor­ aussetzungen für die Errichtung mehrerer Manufakturen in Ungarn und machten allen Angriffen der Zünfte gegen die kapitalistische Industrie, die in Ungarn besonders heftig gewesen waren und sehr lange angehalten hatten, ein definitives Ende.

* Konkrete Daten bei MÉREI, GYULA Magyar iparfejlődés 1790 — 1848 [Die Entwicklung der Industrie in Ungarn 1790 — 1848]. Budapest 1951; SPIESZ Obdobie, S. 223.

SPIESZ Obdobie, S. 176; Preßburger Zeitung (1823) No. 3.

ECKHART 1780-1815, S. 253.

MATLEKOVICS, SÁNDOR A céhek története 1872-ig [Die Geschichte der Zünfte bis zum Jahre 1872], in: Magyar ipartörténet (1900) S. 11.

71 A N T O N SPIESZ Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß in der Wirtschaftspolitik des Wiener Hofes gegenüber Ungarn im 18. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf keinen Fall irgendeine zielbewußte oder geplante antiungarische Tendenz zu finden ist. Man betrachtete Ungarn als eines der vielen Länder der Donaumonarchie und versuchte seine wirtschaftlichen Interessen und Möglichkeiten, wie die aller anderen habsburgischen Länder in Einklang mit den Interessen der Gesamtmonarchie zu bringen.

Daraus entstanden für Ungarn freilich Nachteile, aber auch Vorteile.

Im Sinne der herrschenden merkantilistischen Ideen w a r der Hof seit der Mitte des

18. Jahrhunderts bestrebt, das wirtschaftliche Leben einzelner Erbländer so zu leiten, daß aus diesen möglichst wenig Geld ins Ausland floß. N u r aus diesem Grunde zwang man die ungarischen Kaufleute, ihre traditionellen Ankaufsmärkte in Breslau und Leipzig zu verlassen 75 und auf den Märkten in Österreich, Böhmen und Mähren einzukaufen. Sicherlich mußten sie dort teurere und schlechtere Waren kaufen, aber diese Maßnahme traf genauso die Kaufleute in Cisleithanien.

Zur gleichen Zeit begann der Hof auch die Entwicklung der Industrie in den eigenen Ländern zu unterstützen. In Ungarn fing man damit zwar später an, auch war die Förderung nicht so intensiv wie in manchen westlichen Ländern, doch ist es eine historische Tatsache, daß diese Unterstützung Ungarn nicht verweigert wurde. Erst als dort unerwartet viele Manufakturen entstanden, die nicht in bürgerlichem Besitz, sondern in dem des Adels waren — jenes Adels, der sich dem Versuch seiner Besteuerung erfolgreich widersetzt hatte —, griff MARIA THERESIA zu Maßnahmen, die gegen die kapitalistische Industrie in Ungarn gerichtet waren und die dieser beträchtlichen Schaden zufügten. JOSEPH I L bemühte sich dann aufrichtig um die Industrialisierung des Landes. Bis zur Revolution des Jahres 1848 gab es nun keinerlei Restriktionsmaßnahmen seitens des Hofes gegen die ungarische Industrie mehr. Seit 1808 lagen die Geschicke der ungarischen Industrie dann ganz Ín den Händen der Ungarischen Statthalterei.

Die Meinung mancher magyarischer Historiker, daß es in Ungarn die gleichen Voraussetzungen für die Entstehung einer Großindustrie wie in Böhmen, Mähren und Österreich gegeben habe und daß dieses Land eine ebensolche Industrie hätte besitzen können, wenn die Verantwortung dafür nicht in den Händen des Hofes gelegen hätte, ist völlig falsch. Die Erfahrung vieler Völker und Länder, besonders in letzter Zeit, zeigt sehr überzeugend, daß die Rohstoffbasis allein noch keine Gewähr dafür ist. Eine sehr wichtige Voraussetzung bilden u. a. auch qualifizierte Fachleute, von denen es in Ungarn nicht so viele gab wie in Böhmen oder Österreich. Denn im Gegensatz zu den Erbländern, in denen ausländischen Abwerbern von Fachleuten mit der Todesstrafe gedroht wurde, die binnen 24 Stunden zu vollstrecken war, waren der Auswanderung in Ungarn keine Schranken gesetzt 76.

Der Wiener Hof w a r seit der Regierung MARIA THERESIAS zur völligen wirtschaftlichen Gleichstellung Ungarns mit den anderen Ländern der Monarchie bereit, verlangte aber, daß es auch die gleichen finanziellen Lasten wie diese Länder trage, was bis dahin nicht der Fall war. Der egoistische ungarische Adel, der so sehr an seinen mittelalterlichen Privilegien hing, wollte dazu aber seine Zustimmung nicht geben, und der Hof war nicht stark genug, sich in dieser Frage gegen ihn durchzusetzen. Die Liquidierung der Privilegien des ungarischen Adels durch den Hof hätte in Ungarn zweifellos den Weg BEER Handelspolitik, S. 12 — 14.

SPIESZ Obdobie, S. 62. — Mit solchen Maßnahmen wurde besonders ím österreichischen Schlesien gedroht.

DIE WIRTSCHAFTSPOLITIK DES WIENER HOFES

für eine demokratischere u n d bürgerlichere Entwicklung eröffnet, als es u n t e r den gegebenen U m s t ä n d e n d e r Fall w a r.

D i e Forschung auf d e m Gebiete d e r Industriegeschichte U n g a r n s, besonders in der l e t z t e n Zeit, hat gezeigt, daß das L a n d durchaus I n d u s t r i e besaß. Sie w a r aber sehr ungleichmäßig v e r b r e i t e t u n d beschränkte sich auf die Slowakei, W e s t u n g a r n u n d die U m g e b u n g von B u d a p e s t, während g r o ß e Flächen Süd-, M i t t e l - und O s t u n g a r n s reine A g r a r g e b i e t e blieben. D a ß hier keine Industrialisierung eingeleitet w u r d e, geht aller­ dings, w i e diese Untersuchung gezeigt h a b e n dürfte, nicht z u Lasten des W i e n e r Hofes, d e r U n g a r n s industrielle Entwicklung weder vernachlässigte noch h e m m t e. Diese grundsätzliche Feststellung gilt s o w o h l für den hier b e h a n d e l t e n Z e i t r a u m w i e auch für die folgende Epoche, die mit dem J a h r 1918 ihr E n d e f a n d.

Schrifttumsverzeichnis

BEER, ADOLF Die österreichische Handelspolitik unter Maria Theresia und Joseph IL, in:

Archiv für österreichische Geschichte (1898) S. 1 — 204.

DERS. Studien zur Geschichte der österreichischen Volkswirtschaft unter Maria Theresia. Die österreichische Industriepolitik, in: Archiv für österreichische Geschichte (1894) S. 1—134.

ECKHART, FERENC A bécsi udvar gazdasági politikája Magyarországon Mária Terézia korában [Die Wirtschaftspolitik des Wiener Hofes in Ungarn im Zeitalter Maria Theresias]. Buda­ pest 1922.

DERS. Die Handels- und Zahlungsbilanz Ungarns unter der Regierung Maria Theresias, in:

Ungarische Jahrbücher 3 (1923) S. 157—170.

DERS. A bécsi udvar gazdasági politikája Magyarországon 1780 — 1815 [Die Wirtschafts­ politik des Wiener Hofes in Ungarn 1780—1815] Budapest 1958.

ENDREI, WALTER A Z óbudai selyemfilatorium [Das Seidenfilatorium in Altofen], in: MTA műszaki tudományok osztályának közleményei (1958) S. 233 — 265.

PRIBRAM, KARL Geschichte der österreichischen Gewerbepolitik von 1740 bis 1860. Band 1.

1 7 4 0 - 1 7 9 8. Leipzig 1907.

SIEGHART, RUDOLF Zolltrennung und Zolleinheit. Wien 1915.

SPIESZ, ANTON Manufaktúrne obdobie na Slovensku, 1725 — 1825 [Die Manukafturaera in der Slowakei, 1 7 2 5 - 1 8 2 5 ]. Bratislava 1961.

DERS. Remeslo na Slovensku v obdobi existende cechov [Das Handwerk in der Slowakei im Zeitalter der Zünfte], (Manuskript).

László Révész, Bern

–  –  –

/. Die russische Gefahr und die Öffentliche Meinung in Ungarn In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die öffentliche Meinung Ín Ungarn besonders in den Kreisen des Mitteladels - betont antirussisch. In keiner anderen Angelegenheit waren sich Katholiken und Protestanten, „Gutgesinnte" und Liberale, Adelige und städtische Bürger so einig wie in der kompromißlos ablehnenden Haltung gegenüber Rußland.



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