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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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Schon am Anfang des 19. Jahrhunderts bildete die Gefährdung Ungarns durch Rußland ein allgemeines Gesprächsthema in den breitesten Kreisen. Von der Zeit der napoleonischen Kriege bis zum Freiheitskampf 1848/1849 zirkulierten unter den Adeligen und unter den städtischen Bürgern aufgeblähte Gerüchte über die Eroberungsziele der russischen Politik. So gab es in den adeligen Kreisen Gerüchte, schon KATHARINA IL von Rußland hatte des öfteren den Wunsch geäußert, die Tokajer Weinberge Ín Besitz zu nehmen; ferner, ALEXANDER I. wolle Ungarn bis zur Donau einverleiben und er habe sich in dieser Hinsicht sogar mit NAPOLEON I. arrangiert 1. Zahlreiche Angehörige des Mittel- und Hochadels schenkten auch Gerüchten Glauben, wonach die zaristische Politik die Bauern gegen den Adel, die slawischen Nationalitäten Ungarns gegen die Magyaren und die Deutschen aufhetzen wolle, um nachher das Land um so leichter erobern zu können 2. Katholische Kreise warfen der russischen Politik eine Begünstigung der Protestanten vor, um sich deren Einfluß auf die ungarische Politik zunutze zu machen 3. Anderen Berichten zufolge setzten die Russen ihre Hoffnungen auf die in Ungarn lebenden Orthodoxen und Unierten, welche Angehörige der „Nationalitäten" waren 4.

Privat und dienstlich, in den Palästen der Adeligen wie in den Häusern der Bürgerlichen, in den Kongregationen der Komitate wie in den Sitzungen der städtischen Großräte, ja sogar in den königlichen Behörden wurde über die großangelegte aufrührerische Tätigkeit russischer Agenten in Ungarn gesprochen. In einem an den Polizeiminister in Wien gerichteten Geheimbericht heißt es, diese Agenten hätten Ungarn - und besonders die nördlichen und nordöstlichen Komitate - überschwemmt.

Sie würden gegen die Habsburger hetzen und durchblicken lassen, daß die Ungarn im Kampf gegen den Wiener Hof mit russischer Hilfe rechnen könnten 5. Die Adeligen wurden besonders nach dem Ausbruch des nordungarischen Bauernaufstandes 1831 äußerst stark antirussisch. Ein großer Teil von ihnen w a r fest davon überzeugt, die Bauern seien von den russischen Emissären aufgestachelt worden. Die wohlhabenden und politisch tätigen adeligen Grundbesitzer — besonders Nordungarns — hegten keine Zweifel daran, daß Sankt Petersburg seine Agenten in Ungarn angewiesen habe, durch LA Fase. 43, Nr. 5468 (Geheimbericht vom 5. Juni 1831), LA Fase. 43, Nr. 5458 (Der ungarische Kanzler, REVITZKY, an Polizeiminister SEDLNITZKY.

Sdiönbrunn, vom 15. Oktober 1831).

TAKÁTS S. 292.

* LA Fase. 54, Nr. 8216.

LA Fase. 26, Nr. 2794/i (Geheimbericht vom 19. November 1811).

POLEN UND UNGARN 1830 — 1848 Aufwiegelung weiter Gegenden so viele ungarische Ordnungskräfte zur Löschung des Brands zu binden, daß eine bewaffnete Hilfeleistung Ungarns zugunsten der für ihre Freiheit kämpfenden Polen unmöglich werde 6.

Die nach Wien geschickten Geheimberichte über die öffentliche Stimmung in Ungarn enthalten fast alle bereits in den Jahren 1811 — 1812 Hinweise auf die Angst des Adels vor einem etwaigen russischen Angriff und auf die aufrührerische Tätigkeit der angeblich geschickt operierenden, gut bezahlten russischen Emissäre, wie damals die Spione bezeichnet worden sind 7. Den Verdächtigen galt die strenge Aufmerksamkeit und Kontrolle durch die Polizei 8.

Ein Geheimbericht aus dem Jahre 1839 schilderte die öffentliche Meinung und Stimmung in Ungarn als so eindeutig antirussisch, daß der Berichterstatter feststellen konnte: es gäbe keinen Feind auf der Welt, gegen den das Ungarntum beherzter und entschiedener zur Waffe greifen werde wie gegen Rußland. Der Berichterstatter hob ausdrücklich hervor: Sollte der Hof in eine militärische Auseinandersetzung mit Rußland verwickelt werden, könne er mit der vorbehaltlosen Unterstützung Ungarns rechnen. I n einem solchen Falle könne der H o f sogar auf die ungarische liberale Opposition zählen, die der Wiener Politik üblicherweise stark entgegenarbeite. I m Falle einer bewaffneten Auseinandersetzung mit Rußland würden selbst die protestantischen und ultraoppositionellen Adeligen Wien alle hierfür notwendigen Mittel bewilligen und zur Verfügung stellen 9.

Wollte eine politische Gruppierung die andere in Verruf bringen, so bezichtigte sie diese der Russophilie. Der H a ß gegen die Russen, aber auch die Furcht vor ihnen, wurden in den politischen Kämpfen häufig auch als Waffe eingesetzt 10.

Die liberalen Politiker, die zugleich die bekanntesten und besten Publizisten des damaligen Ungarns waren und deren Einfluß auf die öffentliche Meinung sehr groß war, beschäftigten sich in ihren Büchern u n d Aufsätzen ebenfalls mit der russischen Gefahr. Es ist genügend, auf WESSELÉNYI U, EÖTVÖS 12 und KEMÉNY 13 hinzuweisen, in deren Werken die russische Gefahr immer wieder zum Vorschein kommt. Alle drei behaupteten eindeutig, die Russen wollten die ungarländischen Nationalitäten gegen die Magyaren aufhetzen und deshalb sei ein Zusammengehen Ungarns mit Österreich eine politische Notwendigkeit. Ihre Meinung wurde nicht nur von den Konservativen, sondern auch von zahlreichen Reformpolitikern (in erster Linie von den „Zentralisten" — u. a. LÁSZLÓ SZALAY, MÓRICZ LUKÁCS und ÁGOSTON TREFFORT —) restlos bejaht.

Auch die einzelnen Komitate widmeten der russischen Gefahr große Aufmerksamkeit.

In ihren Beschlüssen sowie in den Instruktionen für die Landtagsdeputierten brachten sie ihre Beunruhigung darüber zum Ausdruck, daß die russische Regierung in Ungarn die unterirdischen slawischen Bewegungen gegen die Ungarn unterstütze. Die Komitate Gömör, Árva und andere machten 1843 darauf aufmerksam, daß die Russen ihre LA Fase. 43, Nr. 5496 (Geheimbericht von Szomolnok, vom 13. August 1831).





LA Fase. 29, Nr. 3363 (Bericht an den Polizeiminister, "Wien, vom 12. November 1811).

LA Fase. 24, Nr. 2691 (RATOLISKA an den König, vom 9. September 1811).

LA Fase. 58, Nr. 8341/d (Preßburg, vom 6. Oktober 1839).

LA Fase. 43, Nr. 5458 (Kanzler REVITZKY an Polizeiminister SEDLNITZKY. Schönbrunn, vom 15. Oktober 1831).

TRÓCSÁNYI S. 458 ff-, S. 467.

SÖTÉR S. 227.

Ebenda, S. 265.

76 LÁSZLÓ RÉVÉSZ schädliche Tätigkeit vom Balkan immer mehr nach Ungarn versetzen wollten 14. Die Stände des Komitates Hont beauftragten ihre Ablegaten für den Landtag 1843/1844, sie müßten die Öffentlichkeit des Landes vor den von den Russen inspirierten slawischen Bewegungen warnen 15.

Es gab in Ungarn, besonders in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, eine bedeutende Bewegung zur Wiederherstellung der ungarischen Herrschaft auf dem Balkan, um auf diese Weise dem russischen Einfluß Einhalt zu gebieten. Zahlreiche Komitate — besonders die nördlichen und südlichen — brachten in ihren Instruktionen für die Deputierten am Landtag 1843/1844 einen diesbezüglichen Wunsch zum Ausdruck 16.

Es ist schwer zu beurteilen, ob es sich nicht um eine Erscheinung des damals erwachenden Nationalismus handelte, welche die Ereignisse vergrößerte, um dadurch das historische Recht Ungarns auf die „Donauprovinzen" zu rechtfertigen bzw. akzeptabel zu machen. Selbst der für einige Balkanländer konsequent benutzte Ausdruck „Provinz" läßt vermuten, daß der ungarische Nationalismus unter Berufung auf die russische Gefahr auch die Vorverlegung der südlichen Grenzen erreichen wollte. — Es gibt jedoch auch ernsthafte Gründe dafür, der Wahrhaftigkeit einer tiefen Beängstigung in Kreisen des ungarischen Adels vollständig Glauben zu schenken. Nicht nur die südlichen Komitate, sondern sogar mehrere nördliche verlangten in ihren Instruktionen für die Landtagsdeputierten, daß der Adel zur Waffe gerufen und ausgebildet werden müsse, einerseits um dem russischen Einfluß im Süden Einhalt zu gebieten17, andererseits um die mittelalterlichen ungarischen „Provinzen" auf dem Balkan zurückzuerobern 18.

Allerdings muß hervorgehoben werden, daß die letzterwähnten Wünsche des Adels in Wien nicht ernstgenommen worden sind.

Die intellektuellen Kreise Ungarns wurden unter anderem auch durch HERDERS Prophezeiung nervös gemacht, wonach man in einigen Jahrhunderten nicht einmal die ungarische Sprache auffinden könne, da die Magyaren im slawischen Meer verschwinden würden 19.

2, Einsatz des Adels im Interesse Polens Unter den oben angeführten Bedingungen ist es klar, daß die ungarische öffentliche Meinung mit jeder Bewegung sympathisierte, welche gegen Rußland gerichtet war, und mit jedem Volk, das gegen Rußland zu den Waffen griff. Dies war besonders LA Fase. 11, Nr. 1080 (Instruktion des Komitates Árva für den Landtag 1843/44, Punkt 40).

LA Fase. 11, Nr. 1086.

Vgl. LA Fase. 11, Nr. 1806 (Komitate Arad, Nógrád und Hont); LA Fase. 11, Nr. 1079 Komitate Tolna und Arad); LA Fase. 11, Nr. 1082 (Instruktion des Komitates Arad, Punkt 49; Instruktion des Komitates Borsod, Punkt 71). — Ferner die Komitate Nógrád, Gömör, Liptó, Zólyom. Vgl. LA Fase. 11, Nr. 1107 (Instruktion des Komitates Zólyom, Punkt 85 — 87); LA Fase. 11, Nr. 1080 (Instruktion des Komitates Árva) usw.

Árva, Gömör. Vgl. LA Fase. 11, Nr. 1080 (Instruktionen des Komitates Árva für den Landtag 1843, Punkt 40).

Nógrád, Gömör, Liptó, Zólyom. Vgl. LA Fase. 11, Nr. 1107 (Instruktion des Komitates Zólyom für den Landtag 1843/44).

BALÁZS S. 53.

POLEN UND UNGARN 1 8 3 0 — 1 8 4 8 zugunsten der Polen der Fall, denn die jahrhundertelangen freundschaftlichen Beziehungen beider Völker, die früh erkannten gemeinsamen Interessen und nicht zuletzt das Gefühl der historischen Schicksalsgemeinschaft richteten die Aufmerksamkeit der Polen und Magyaren aufeinander. Die Kämpfe Ungarns wurden Ín Polen oft mit großer Sympathie begleitet, und der nördliche Nachbar war den Ungarn öfters auch behilflich. Andererseits suchten und fanden die verfolgten polnischen Adeligen während der Jahrhunderte immer Asyl in Ungarn. So beispielsweise im 17. Jahrhundert, in der Zeit der Gegenreformation sowie Ím Zusammenhang mit den innerpolitischen Kämpfen vor und nach den Teilungen Polens. Nachdem die Konföderation von Bar, die mit österreichischer und sächsischer Unterstützung gegen die russische adelige Partei in Polen gerichtet war, scheiterte, begaben sich zahlreiche polnische Emigranten nach Oberungarn, um dort Asyl zu suchen. Viele polnische Magnaten kamen mit ihrer gesamten Dienerschaft und führten in Oberungarn, meistens im Kreis der mit ihnen verwandten ungarischen Adeligen, weiterhin ein bewegtes gesellschaftliches Leben 20.

Die Ungarn leisteten in der Zeit des Freiheitskampfes von KOSCIUSZKO gegen Rußland Hilfe: Viele Jugendliche gingen heimlich über die Grenze, um an der Seite der Polen gegen Rußland zu kämpfen. Die Sympathie wurde wahrend des mißlungenen polnischen Aufstandes von 1830/1831 bzw. nach ihm besonders offenbar. Noch während des Kampfes verlangte man in Ungarn — besonders die liberale Opposition — eine bewaffnete Intervention zugunsten der Polen. Einer der populärsten und energischsten Führer der ungarischen liberalen Opposition, der langjährige Landtagsablegat des Komitates Bars, JÁNOS BALOGH, behauptete in einer Rede auf der Generalkongregation dieses Komitates: Die österreichische und ungarische öffentliche Meinung verlange mit dem gleichen Nachdruck vom Wiener Hof den Eingriff. Er beschuldigte sogar den Hof, seiner zögernden Politik habe es Ungarn zu verdanken, d a ß die schreckliche Cholera-Epidemie auch nach Ungarn eingeschleppt worden sei 21. Der Palatin nahm zur polnischen Frage keine eindeutige und feste Stellung ein. D a seine Frau eine russische Großfürstin war, wurde er dadurch beeinflußt. Er bezog nämlich auch nach dem Tode seiner Frau 200 000 Forint pro Jahr vom russischen Herrscherhaus 22. Im Grunde genommen sympathisierte er aber ebenfalls mit den Polen 23, doch warnte er den Adel ständig vor Übertreibungen. Er war der Meinung, daß die Magyaren den polnischen Ereignissen in erster Linie deshalb so auffallend große Aufmerksamkeit schenkten, weil sie zwischen der Verfassung des polnischen und des ungarischen Adels eine große Ähnlichkeit aufgedeckt hätten und besorgt seien, daß — sollte die polnische Verfassung völlig verlorengehen — dies auch für die Existenz der ungarischen Verfassung Gefahren mitbringen werde 2 4. Eine solche Lagebeurteilung war ziemlich verbreitet und auch ein intelligenter geheimer Berichterstatter begründete die ungarische Stellungnahme für Polen hauptsächlich mit der Ähnlichkeit der polnischen und ungarischen Verfassung 25.

Ebenda, S. 19.

LA Fase. 43, Nr. 5505 (Geheimbericht von Pest, vom 22. August 1831).

Vgl. ausführlicher BALLAGI Band 9, S. 350.

Angeblich unterstützte er 1831 auch finanziell die polnische Angelegenheit. (LA Fase. 43, Nr. 5525 [Geheimbericht von Pest, vom 10. November 1831]).

LA Fase. Nr. 43, Nr. 5528 (Geheimbericht von Pest, vom 10. November 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5467 (Nagybajom, vom 3. Juni 1831).

78 LÁSZLÓ RÉVÉSZ Man argumentierte für die Polen auch mit dem historischen Verdienst dieses Volkes und mit der Rolle Polens als Schutzwall für Ungarn gegen Rußland. Das Komitat Bars, welches sich am weitgehendsten zugunsten der Polen einsetzte, richtete eine Repräsentation an den König sowie ein Zirkular an die Komitate zwecks Unterstützung der polnischen Sache. Es argumentierte folgendermaßen: Werde der polnische Freiheitskampf niedergeschlagen, so komme die russische Gefahr für Ungarn noch näher und das nächste Opfer werde dann Ungarn. Es betonte zugleich die großen Verdienste Polens für die Sache der Monarchie 26. Ein anderer eminenter Vertreter der adeligen liberalen Opposition betonte in seiner Landtagsrede: Polen sei für Ungarn ein Schutz wall, Ungarn brauche also Polen gegen den „nördlichen Koloß". Aus diesem Grunde dürfe man auf die Einstellung Englands und Frankreichs in der polnischen Frage keine Rücksicht nehmen. Diese hätten bei der Beurteilung der polnischen Lage eine ganz andere Ausgangsposition 27.

Lediglich einige Angehörige des konservativen Adels äußerten gewisse Beunruhigung im Zusammenhang mit den polnischen Ereignissen, weil das unabhängige Polen durch eine Rebellion gegen die Dynastie erkämpft werden sollte. Die Konservativen waren nämlich gegen jegliche dynastiefeindliche Bewegung 28. In dieser Argumentation findet man wahrscheinlich einen indirekten Hinweis auf die sich zuspitzende politische Situation in Ungarn.



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