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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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In vielen Komitatskongregationen herrschte eine solche Stimmung, daß es tatsächlich Mut brauchte, in der polnischen Frage sogar eine neutrale Stellung — von einer antipolnischen Äußerung ganz zu schweigen — einzunehmen. Im Komitat Temesch beschloß die Generalkongregation die Forcierung der Einberufung des Landtages und verlangte eine wirksame Hilfe für die Polen. Es war unter den zahlreichen Anwesenden des gesamten Komitatsadels allein der zweite Vizegespan, CSÁSZÁR, der einen Versuch unternahm, die Stände von einem solchen Schritt abzubringen, er blieb jedoch völlig allein 29. Auch im Komitat Zagreb gab es nur vier Personen, welche sich gegen die Hilfe an Polen äußerten 30, im Komitat Waraschdin nur allein der fiscalis comitatusu.

Auch die polnischen Aufständischen wandten sich um Hilfe an die ungarischen Komitate, und das diesbezügliche Zirkular beeinflußte die Komitate wesentlich bei der Abfassung ihrer Repräsentationen an den König 3 2. Von den 52 Komitaten stellten sich insgesamt 36 aktiv auf die polnische Seite und richteten Repräsentationen an den König, damit die Monarchie zugunsten Polens in den polnisch-russischen Krieg eingreife 33. Die Geheimbericht von X. Y., wahrscheinlich an Polizeiminister SEDLNITZKY. Waraschdin, vom

30. Mai 1831.

BALLAGIS. 352-353.

LA Fase. 43, Nr. 5468 (Geheimbericht vom 5. Juni 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5516 (Geheimbericht aus Temeschwar, vom 8. Oktober 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5469 (Geheimbericht von V. W., vom 5. Juni 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5471. — Vgl. die Repräsentation dieses sonst nicht zu den Liberalen haltenden Komitates: LA Fase. 43, Nr. 5471/a.

Vgl. im Zusammenhang mit dem Komitat Trenchin: LA Fase. 43, Nr. 5517 (Geheimbericht vom 11. Oktober 1831).

BALLAGI S. 350 — 351. — Es war charakteristisch für die damalige Haltung des Hofes, daß die Komitate keine Antwort erhielten. Man wollte keine ablehnende Stellung einnehmen, eine positive Stellungnahme für Polen war hingegen in der damaligen internationalen Lage — Neutralität der westlichen Mächte — nicht möglich. METTERNICH selber duldete, daß die Polen — insofern dies bei der gegebenen Lage möglich war — von österreichischen POLEN UND UNGARN 1 8 3 0 — 1 8 4 8 Repräsentationen verlangten auch eine Vermittlung des König-Kaisers zwischen Polen und dem russischen Zaren, aber zugunsten Polens 34. Die Komitate richteten ferner Zirkulare aneinander und riefen einander gegenseitig auf, Polen zu unterstützen 35.

Viele Komitate wollten ihre Polenbeschlüsse auch drucken lassen, was jedoch von der Zensur nicht gestattet wurde. Das Verbot seitens der Zensurbehörde wurde in den Instruktionen mehrerer Komitate als eine schwerwiegende Beschwerde hervorgehoben.

So protestierte das Komitat Szatmár in seiner Instruktion für die Deputierten zum Landtag 1839/1840 (Punkt 8) dagegen, daß die Beschlüsse mehrerer Komitate nicht ausgedruckt werden konnten 36.

Mehrere Komitate verlangten, daß der König die polnische Frage auf die Tagesordnung der Landtagsverhandlungen stellt (in die propositiones regales aufnimmt). Das Komitat Nógrád ging noch weiter, indem es seinem Wunsch Ausdruck verlieh, man sollte den nächsten Landtag nicht in Preßburg, sondern direkt in Buda oder besser noch in Pest abhalten, wo die städtische Bevölkerung liberal eingestellt sei 37. Es ist verständlich, daß die „Gutgesinnten", d. h. die den Wiener Hof unterstützenden Adeligen, einen Pester Landtag gerade in der polnischen Frage entschieden ablehnten 38.

Nicht nur die adelige öffentliche Meinung, sondern auch das städtische Bürgertum stand entschieden und beinahe einheitlich auf polnischer Seite. In der meist gegen die Liberalen eingestellten damaligen ungarischen Hauptstadt, Preßburg (ungarisch Pozsony, slowakisch Bratislava), stellte sich die Jugend offen und trotz des Protestes der Behörden auf die Seite Polens. Sie hatte sich polnische Mützen angeschafft und insultierte diejenigen Bürger, die ihrer Meinung nach gegen die polnische Sache eingestellt waren 39.

Der Oberrichter — der Leiter der städtischen Verwaltung und des städtischen Gerichtes — meldete aus Waraschdin: Die Sympathie gegenüber den Polen sei in Waraschdin äußerst groß und sogar die städtischen Bürger wollten sich mit einer Repräsentation an den König wenden, damit er den Polen helfe. Wie der Oberrichter dem Polizeiminister meldete, habe er versucht, die Bürger davon abzuhalten, aber vergeblich. Er mußte sogar einen Teil seiner Popularität und Autorität durch seinen Einsatz gegen das Vorhaben der Bürger einbüßen. Die Waraschdiner Bürger behaupteten, Preßburg und Selmecbánya hätten schon solche Repräsentation an den König gerichtet, auch sie müßten es tun. Dabei betonte jedoch der Oberrichter, daß die Waraschdiner den übrigen Städten nicht einfach nachahmen wollten, sondern sich von einem „wirklichen Herzensdrang" hätten leiten lassen. Noch größere Bewegung entstand in den übrigen (Galizien) und ungarischen Gebieten mit Waffen und anderen zum Kampf notwendigen Sachen versorgt wurden. Er neigte sogar dazu, durch einen diplomatischen und, wenn dies nicht ausreichte, einen militärischen Druck Österreichs, Englands und Frankreichs die Lage der Polen zu verbessern. Es war in erster Linie PALMERSTON, der jegliche Aktion zugunsten der Polen ablehnte. Deshalb mußte auch METTERNICH in seinen Handlungen sehr vorsichtig sein. Vgl. HORVÁTH Band 1, S. 258-259.





LA Fase. 43, Nr. 5464 (Geheimbericht von Ungar, vom 19. Mai 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5476 (Geheimbericht von Preßburg, vom 5. Juli 1831); LA Fase. 43, Nr.

5478 (Geheimbericht vom 9. Juni 1831) usw.

LA Fase. 8, Nr. 830.

LA Fase. 43, Nr. 5476 (Geheimbericht vom 6. August 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5533 (Geheimbericht aus Preßburg, vom 23. November 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5489 (Geheimbericht vom 5. Juli 1831).

80 LÁSZLÓ RÉVÉSZ kroatischen Städten — Zagreb, Karlovac usw. —, obwohl die kroatischen Bürger sonst für die Politik dieser Zeit noch besonders wenig Interesse zeigten 40.

In Pest, dem Zentrum der Liberalen, war die Stimmung selbstverständlich noch mehr für Polen. Eine Ausnahme bildeten lediglich die in der Umgebung von Pest und Buda wohnenden Serben (rác). Diese billigten die grausamen Methoden und Maßnahmen des Zaren NIKOLAUS I. gegen die Polen, weshalb es zwischen ihnen und den Studenten der Universität Pest — hauptsächlich Jurastudenten — oft zu blutigen Zusammenstößen kam 4 1. Wie jedoch im September 1831 in einem Geheimbericht betont wurde, hätten die Griechen und Serben aufgehört, ihre Sympathie den Russen gegenüber öffentlich zum Ausdruck zu bringen, da sie dadurch ihr Verhältnis zu den Magyaren und den Deutschen — welche fest auf polnischer Seite standen — nicht endgültig verderben wollten 42.

Die größte Begeisterung für die polnische Sache konnte man natürlich ín den oberungarischen Städten finden, die mit Polen seit Jahrhunderten eng verbunden waren.

Die ungarische Sympathie kam jedoch nicht nur in Worten zum Ausdruck. Viele Magyaren begaben sich heimlich nach Polen, um gegen die Russen für die polnische Freiheit zu kämpfen, wie ein zeitgenössischer Historiker und späterer ungarischer Unterrichtsminister schrieb43. Viele Offiziere der ungarischen Regimenter traten aus dem Dienst aus, um sich dem Kampf für Polens Freiheit anzuschließen. Von denjenigen, die dies nicht tun konnten, flüchtete eine ganze Zahl von ihren Einheiten und schloß sich den polnischen Aufständischen an 44. Es wurde in Ungarn bekannt, daß viele Polen aus dem unter österreichischer Verwaltung befindlichen Galizien illegal über die Grenze gingen, um gegen die Russen zu kämpfen. Vor allem waren es die jungen polnischen Adeligen zusammen mit ihren jungen Untertanen. Man schätzte die Zahl dieser Überläufer auf ca. 20 000 45. Auch ungarische Jugendliche, vor allem junge Intellektuelle, folgten diesem Beispiel, u. a. sogar solche, die im Wiener Theresianum und in den Militärschulen lernten 4B.

Im Juli 1831 meldete man von Pest nach Wien, daß ein polnischer Adeliger in Pest und Buda ungarische Intellektuelle anwerbe, ferner, daß 16 Komitate — besonders die nördlichen — beschlossen hätten, die Polen nicht nur mit Geld, sondern auch mit Freiwilligen zu unterstützen 47.

Die adelige Öffentlichkeit Ungarns beschäftigte sich in diesem Zusammenhang mit dem Fall des damals zwanzigjährigen MÓRICZ PERCZEL, des späteren Reformpolitikers und Generals des ungarischen Freiheitskampf es von 1848/1849. PERCZEL war Kadett in einem Artillerieregiment, und in dieser Eigenschaft begann er für den polnischen Aufstand zu werben. Er beredete viele Zivilpersonen sowie Kadetten und Soldaten verschiedenen Ranges, die Fahne zu verlassen und sich als Gewerbetreibende verkleidet nach Polen zu begeben, um sich dort den polnischen Freiheitskämpfern anzuschließen. Diese „Verschwörung" wurde am 1. Mai 1831 noch rechtzeitig entdeckt, bevor sie größeren UmLA Fase. 43, Nr. 5481. (Geheimbericht an Polizeiminister SEDLNITZKY, vom 13. Juni 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5461 (Geheimbericht von Pest, vom 19. April 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5510 (Geheimbericht von Pest, vom 7. September 1831).

HORVÁTH Band 1, S. 252.

Ebenda, S. 252 ff.

LA Fase. 43, Nr. 5545 (Geheimbericht ohne Datum).

HORVÁTH Band 1, S. 252 ff.

LA Fase. 43, Nr. 5488 (Geheimbericht von Pest, vom 5. Juli 1831).

POLEN UND UNGARN 1830 — 1848 fang hätte annehmen können. Daraufhin ließ der Regimentskommandant — trotz des Protestes des Komitates Pest — PERCZEL verhaften 48.

Wie es in den damaligen Zeitungsberichten hieß, wurde PERCZEL von französischen Agenten für die Sache Polens gewonnen 49. Aus diesem Fall entwickelte sich beinahe eine nationale Affäre, deren Mittelpunkt die polnische Frage bildete. Die General­ kongregation des Komitates Pest — das Sprachrohr des liberalen Adels — beschäftigte sich selber mit dem Fall; die Militärbehörden weigerten sich nämlich, dem Komitat die Beweisstücke gegen PERCZEL auszuhändigen. Auf Druck des Komitates wurde PERCZEL später auf freien Fuß gesetzt, damit er sich vor dem Gericht — als Adeliger — nicht ex vinculis verteidigen müsse 50. Am 8. Juni 1831 schrieb ein geheimer Berichterstatter, ein Postbeamter in Pest, folgendes: Die Sitzung der Generalkongregation am 7. Juni 1831 sei so stürmisch gewesen wie seit Menschengedenken nicht. Nachdem PERCZEL bei der Generalkongregation erschien, habe man ihn öffentlich gefragt, ob er für seine Tat vor dem Komitatsgericht von Pest oder Tolna verantwortlich gemacht werden wolle. (Er war Grundbesitzer im Komitat Tolna). Dieser Fall gab Anlaß für eine stürmische Polenkundgebung. Auch Politiker aus anderen Komitaten nahmen an der General­ kongregation teil, beispielsweise der liberale KUBINYI aus dem Komitat Tolna und andere. Vergeblich versuchte der zweite Vizegespan, DUBRAVICZKY, die Gemüter zu beruhigen. Eine sofortige Repräsentation an den König wurde beschlossen, worauf die Anwesenden aus voller Kehle „Vivat Polonia"! schrieen51. Auch ein anderer Bericht­ erstatter, ein Rechtsanwalt, der mit der Initiale „AK zeichnete, berichtete über die Generalkongregation vollständig übereinstimmend. Die Generalversammlung beschloß, solange dem Komitatsgericht nicht das Beweismaterial ausgehändigt werde, auf jeg­ liches Verfahren gegen PERCZEL ZU verzichten. Man betonte sogar, daß er von einem tiefen humanen Gefühl getrieben handelte, als er die Polen unterstützen wollte, weshalb gegen ihn keine Sanktion am Platze sei 52.

MIHÁLY HORVÁTH behauptete, es seien die große Choleraepidemie und der daraufhin ausgebrochene große Bauernaufstand gewesen, welche die ungarischen Stände daran hinderten, den Polen eine bedeutendere bewaffnete Hilfe zukommen zu lassen 53.

In mehreren Komitaten hat man eine Geldsammlung für die Polen organisiert 54 und unter den wohlhabenden Grundbesitzern gab es viele, welche erhebliche Beträge für die Polen zahlten. Angeblich gab allein Graf G. KÁROLYI 20 000 Dukaten. Da er seine Offerte offen bekanntgab, kam es zu einer Diskussion zwischen ihm und METTERNICH.

Der letztere wollte ihm angeblich von einer so offenen Stellungnahme abraten und bedrohte ihn mit dem Verlust der kaiserlich-königlichen Gnade. Daraufhin soll KÁROLYI den Gerüchten nach folgendes geantwortet haben: „Erklären Sie Ihrem Kaiser Im Sinne des Primae Nonus von WERBŐCZY genossen alle ungarischen Adeligen das Recht auf freie Verteidigung. Vgl. ausführlicher: ECKHART, FERENC Magyar alkotmány — és jogtörténet [Ungarische Verfassungs- und Rechtsgeschichte]. Budapest 1946, S. 326. — Primae Nonus: siehe WERBŐCZYS Tripartium, Pars prima, titulus nonus.

LA Fase. 43, Nr. 5453 (Geheimbericht von Pest, vom 5. Mai 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5474 (Geheimbericht von Pest, vom 7. Juni 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5476 (Geheimbericht von Posch, vom 8. Juni 1831).

LA Fase. 43, Nr. 5479 (Geheimbericht vom 9. Juni 1831).

HORVÁTH Band 1, S. 259 if.

LA Fase. 43, Nr. 5485 (Geheimbericht von Pest, vom 29. Juni 1831).

S2 LÁSZLÓ RÉVÉSZ und meinem König und Herrn, d a ß der Besitzer meines Geldes ich bin und daß ich das Recht habe, es ins Wasser zu werfen oder an jemanden zu verschenken..., ohne daß mir jemand dies verbieten darf." Diese angebliche Erklärung KÁROLYIS soll sogar von den „Bestgesinnten" begeistert gutgeheißen worden sein, berichteten die Geheimagenten 5 5. Vereine wurden eigens zu dem Zwecke gegründet, um die Polen finanziell zu unterstützen und um solche Gebrauchsartikel zu sammeln, die für die aufständischen Polen notwendig waren. Unter jenen, welche sich mit der Organisation der Hilfsaktion und mit der Weiterleitung der gesammelten Dinge und Geldbeträge beschäftigten, ist in erster Linie die Gräfin HALLER (die Frau FERENC HALLERS) zu erwähnen.



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