WWW.BOOK.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Books, abstracts, thesis
 
<< HOME
CONTACTS

Pages:     | 1 || 3 | 4 |   ...   | 55 |

«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

-- [ Page 2 ] --

Es wird, soll es diesen Zielsetzungen gerecht werden, dazu der Mithilfe aller Gutwilligen bedürfen. Möchten sie durch das Erscheinen dieses ersten Bandes sich aufgerufen fühlen, diesem notwendigen Unternehmen ihren tatkräftigen Beistand zu verleihen!

München, im Mai 1969

–  –  –

Hrvoje Jurcic, München Die sogenannten „Pacta conventa" in kroatischer Sicht Das gemeinsame staatliche Leben der Ungarn und der Kroaten dauerte von 1091 bzw.

1102 bis zum Jahre 1918, d.h. bis zur Auflösung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Beginn dieses Zusammenlebens, jener bewegten Periode also, die sich vom Jahre 1091 bis zum Jahre 1107 erstreckt. Im Jahre 1091 nämlich begann der ungarische König LADISLAUS I. von der Drau aus mit der Eroberung Kroatiens. Diese Periode der Eroberung bzw. der friedlichen Unterwerfung Kroatiens (denn Ungarn erwarb Kroatien einerseits durch die Macht der Waffen, andererseits durch Verhandlungen) schließt mit dem Jahre 1107, in dem der Neffe und Nachfolger LADISLAUS*, KOLOMAN, den dalmatinischen Städten Split (Spalato), Trogir (Trau), Zadar (Zara), Krk (Veglia), Rab (Arbe) und Osor (Ossero) ihre städtischen Freiheiten und Privilegien bestätigte bzw. diese erweiterte und damit das ganze ehemalige kroatische Königreich an sich brachte.

Eng verbunden mit der Geschichte dieser Zeitspanne ist jener Vertrag, der in der Geschichtsschreibung mit den verschiedensten Namen bezeichnet, am häufigsten aber „Pacta conventa" genannt, angeblich zwischen König KOLOMAN und zwölf kroatischen Stämmen geschlossen worden ist.

Dieser Vertrag wurde zum Zankapfel der ungarischen und kroatischen Historiker des

19. Jahrhunderts, denn man machte aus ihm ein Politikum. Die historischen Beweisführungen muß man vor dem Hintergrund des Nationalitätenkampfes zwischen Kroaten und Ungarn im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts sehen: Die ungarischen Historiker leugneten die Existenz eines solchen Vertrages, denn sie wollten beweisen, daß das Verhältnis Kroatiens zu Ungarn völkerrechtlich nicht festgelegt worden war, sondern daß Kroatien ein erobertes Land sei, das kein Recht auf eine Sonderstellung im ungarischen Staat beanspruchen dürfe. Die kroatischen Historiker hingegen verteidigten die Echtheit des Vertrages, obwohl berechtigte Bedenken gegen die überlieferte Form des Vertrages bestanden. Erst als nach dem Ersten Weltkrieg eine neue politische Konstellation entstanden war, in der die Erörterung des Vertrages keine politische Rolle mehr spielte, wurde der Weg zu einer leidenschaftsloseren Beurteilung der „Pacta conventa" frei. Heute ist die Einstellung der kroatischen Historiographie zum Vertrag viel differenzierter. Es scheint daher angebracht, eine neue Interpretation der „Pacta conventa" zu wagen. Vorausgeschickt werden muß allerdings der Hinweis, daß ein endgültiges Urteil noch nicht möglich ist. Dazu bedarf es vor allem des Vergleiches mit ähnlich gearteten Staatengemeinschaften jener Zeit, woraus sich vielleicht neue Gesichtspunkte ergeben könnten.

1. Die geschichtliche Entwicklung Kroatiens bis zu den „Pacta conventa" Mit der Niederlassung der Kroaten auf der Balkan-Halbinsel wird ein gewisser Abschluß der unruhigen Zeit der Völkerwanderung erreicht. Die Kroaten hatten die ihnen von Kaiser HERAKLEIOS gestellte Aufgabe, nämlich die Vertreibung der Awaren aus 12 HRVOJE JURŐIC Dalmatien, erfüllt und das Land in Besitz genommen. Die einzige Quelle für die ersten Jahrzehnte der kroatischen Herrschaft in Dalmatien (dabei ist Dalmatien im Umfang der Römerzeit gemeint) ist die Schrift „De administrando imperio" Kaiser

KONSTANTINS V I I. PORPHYROGENNETOS.

In seinem "Werk, das im 10. Jahrhundert entstand, berichtet der gelehrte Kaiser von der Überlieferung der Kroaten, nach der sie unter der Führung von fünf Brüdern und zwei Schwestern nach Dalmatien gekommen sein sollen. Ihre frühere Heimat sei „Weißkroatien" jenseits der Karpaten gewesen. Der Wahrheitsgehalt dieses Berichtes ist, wie auch andere Teile aus diesem Werk, umstritten. Da keine anderen entsprechen­ den Quellen zur Verfügung stehen, dürfte eine unbestrittene Bestätigung oder Wider­ legung auch nicht zu erhalten sein.

Die aus den von den Awaren zerstörten Städten vertriebenen römischen Einwohner waren auf die der dalmatinischen Küste vorgelagerten Inseln geflohen. Als mit der Ankunft der Kroaten wieder ruhigere Verhältnisse eingekehrt waren, kehrten die Römer bzw. die latinisierten Illyrer wieder auf das Festland zurück und gründeten auf den Grundmauern der zerstörten Städte neue Städte. Ein berühmtes Beispiel dafür ist Split. Die alte Stadt Salona war zerstört worden, aber der großartige Palast, von DIOKLETIAN im Fischerdorf Aspalathos erbaut, bot den heimkehrenden Vertriebenen innerhalb seiner geräumigen Mauern genügend Platz für eine Neugründung.

Diese Römer waren zum größten Teil Christen. Als sich die Städte wieder erholt hatten, dürfte es wohl nicht mehr lange gedauert haben, bis die ersten Schritte unter­ nommen wurden, um die heidnischen Kroaten zum Christentum zu bekehren. Die Schrift des PORPHYROGENNETOS, und die Überlieferung der salonitanischen Metropolie, wie sie in dem Werk des Erzdiakons THOMAS „História Salonitana" zum Ausdruck kommt, aber auch viele andere Quellen, die vom kroatischen Historiker DOMINIK MANDIC zusammengestellt wurden, berichten darüber, daß die Kroaten im Laufe des





7. Jahrhunderts zum größten Teil zum Christentum übertraten 3. Deshalb kann die Meinung Sisics 4 nicht akzeptiert werden, nach der die Kroaten aufgrund der bei ihnen bestehenden Verehrung der fränkischen Heiligen erst am Ende des 8. Jahrhunderts von fränkischen Missionaren bekehrt worden seien.

Nach ihrer Niederlassung bildeten die Kroaten einen eigenen Staat unter ihren Herr­ schern. Die lateinische Bezeichnung für die kroatischen Herrscher des 7., 8. und 9. Jahr­ hunderts ist dux. Die kroatische Bezeichnung ist nicht überliefert, da es aus dieser Zeit nur lateinische Inschriften und Urkunden gibt. Man darf aber annehmen, daß diese Bezeichnung knez lautete, da auch entsprechende Wörter in den anderen slawischen Sprachen geläufig waren. TOMISLAV ist der erste kroatische König (rex). Seine Krönung ist spätestens im Jahre 925 erfolgt.

Mit dem Einbruch der Ungarn in das Karpatenbecken am Ende des 9. Jahrhunderts ergaben sich die ersten Schwierigkeiten für den kroatischen Staat. TOMISLAV gelang es zwar, die Ungarn vorerst zurückzudrängen, doch mit dem Erstarken Venedigs an der Westküste des Adriatischen Meeres trat der zweite große Gegner des kroatischen Als eine weitere Quelle kann auch in gewissem Maße die „História Salonítana" des Erz­ diakons THOMAS gelten.

Constantin! Porphyrogenneti de administrando imperio. Caput 30, p. 143 — 144, (ed. Bonn);

zit. nach: RA&KI Documenta, S. 270 f.

MANDIC, D. Rasprave, S. 109—144.

Sisic Povijest Hrvata, S. 297 — 316.

DIE SOGENANNTEN „PACTA CONVENTA* I N KROATISCHER SICHT 13

–  –  –

Die Dauer seiner Regierungszeit ist nicht bekannt. Er wird zuletzt in einer Urkunde vom

8. September 1089 als König genannt. Diese Tatsache hat zu den verschiedensten Spekulationen über seinen Tod bzw. seine Entthronung geführt.

Da wir für diese entscheidende Zeit auf nur wenige Quellen angewiesen sind, müssen wir uns in wichtigen Fragen auf Vermutungen beschränken. Diese Erkenntnislage wird durch die Tatsache nicht besser, daß es sich bei den Quellen zumeist um Chroniken aus späterer Zeit handelt. D a ß die Gegner Ungarns von Byzanz aus unterstützt wurden, steht nicht einmal in diesen Chroniken. Und doch ist diese Annahme sehr wahrscheinlich, denn man kann kaum annehmen, daß es sich Byzanz ohne Widerstände gefallen ließ, daß Kroatien an Ungarn kam, denn Byzanz betrachtete Kroatien als seine Einflußsphäre. Der erste kroatische König TOMISLAV bekam seine Insignien aus Konstantinopel. Für die byzantinischen Gegenmaßnahmen in den dalmatinischen Städten gibt es — im Gegensatz zu Kroatien — Beweise.

Chronicon pictum Vindobonense (ungarisch Képes-Krónika), herausgegeben von MÁTYÁS FLORIANUS in der Sammlung „Históriáé hungaricae fontes domestic!" (Band 2. Leipzig 1883, S. 100 — 245). Eine neue Ausgabe besorgte ALBIN FRANZ GOMBOS in seinem Werk „Catalogus fontium históriáé hungaricae" Band 1. Budapest 1937, S. 595 — 666). — Die A n gaben der Wiener Bilderchronik über diesen Kriegszug wurden von späteren ungarischen

Chroniken fast wörtlich übernommen. Darunter zählen:

1. Die Ofener Chronik (zum erstenmal gedruckt in Ofen im Jahre 1473), die von VILMOS FRAKNÓI faksimiliert herausgegeben wurde unter dem Titel: Chronica Hungarorum impressaBudae 1473. Budapest 1900.

2. Johannes Thuróczy von Szentmihály, herausgegeben von JOHANN GEORG VON SCH^ANDTNER (in: Scriptores rerum hungaricarum. Band 1, Wien 1746, S. 39 — 291).

THURÓCZYS Chronik wurde das erstemal in Venedig vor dem Jahre 1488 gedruckt.

3. Heinrich von Mügeln (Muglen), herausgegeben von MARTIN GEORG KOVACHICH (in:

Sammlung kleiner noch ungedruckter Stücke, Band 1. Ofen 1805, S. 1 — 94). Neue Ausgabe, herausgegeben von IMRE SZENTPÉTER Y, in: Scriptores rerum Hungaricarum. Band 2. Budapest 1939, S. 8 7 - 2 2 3.

Herausgegeben von FRANJO RACKI als 26. Band der Reihe „Monumenta spectantia históriám Slavorum Meridionalium" der Jugoslawischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Zagreb 1894). Übersetzt ins Kroatische wurde das Werk von VLADIMIR RISMONDO in der Reihe Izdanja muzeja grada Splita. Band 8. Split 1960.

14 HRVOJE JURCIC Brief von SIME LJUBAVAC an den bekannten Historiker JOHANNES LUCIUS vom

15. April 1653 befindet9, unterrichtet. Außer diesen drei Quellen haben wir noch einige Urkunden, die uns indirekt über diesen Zeitraum Auskunft geben 10. Inschriften, die diese Frage erhellen könnten, sind nicht erhalten 11. LADISLAUS eroberte das ganze Land von der Drau bis zum Gvozd (Alpes Ferreae) und schickte sich an, auch das übrige Kroatien unter seine Botmäßigkeit zu bekommen. Er mußte sich aber zurückziehen, da die Kumanen mittlerweile nach Ungarn eingebrochen waren, nur das Land zwischen Gvozd und Drau blieb unter seiner Herrschaft. Hier ließ er als König seinen Neffen ÁLMOS zurück. In der Zwischenzeit einigten sich die kroatischen Adeligen im nichteroberten Kroatien und wählten einen einheimischen Adeligen namens PETER zu ihrem König. Bald nach LADISLAUS' Tod nahm der neue ungarische König KOLOMAN (KÖNYVES KÁLMÁN) den Krieg gegen die Kroaten wieder auf. I m Jahre 1097 k a m es an den Hängen des Gvozd südlich der Kulpa zur Entscheidungsschlacht, in der der letzte kroatische König PETER, fiel. So kam KOLOMAN in den Besitz Kroatiens bis zum Meer. Das byzantinische Thema Dalmatien, d. h. die Städte Zadar, Split und Trogir und die Inseln Krk, Rab und Osor (Cres [Cherso] und Losinj [Lussin]), fiel im Jahre 1092 während der Thronwirren in Kroatien wieder an Byzanz. Jetzt, nach dem Siege KOLOMANS über die Kroaten, nützte Venedig die augenblicklichen Schwierigkeiten des byzantinischen Kaisers ALEXIOS I. KOMNENOS mit den Kreuzfahrern aus, um die Städte Dalmatiens zu veranlassen, sich unter die Schutzherrschaft des Hl. Markus zu stellen.

Die lange Geschichte der kroatisch-venezianischen Kämpfe um Dalmatien beginnt um das Jahr 1000. Venedig versuchte in Dalmatien Fuß zu fassen, indem es immer wieder in die inneren kroatischen Kämpfe um den Thron eingriff. Dies geschah zum ersten Mal unter dem kroatischen König Svetoslav Suronja (997—1000). Seine jüngeren Brüder Kresimir III. und Gojslav erhoben sich gegen ihn. Das nützte der Doge Peter IL Orseolo (991 — 1009) aus und ließ sich von dem byzantinischen Kaiser Basileios I L, der immer noch der Oberherr Dalmatiens war, das Thema Dalmatien übertragen. Daraufhin besetzte der Doge im Jahre 1000 die dalmatinischen Städte, die bis dahin unter byzantinischer Oberhoheit und kroatischer Verwaltung standen, aber auch die kroatische Stadt Biograd (Zaravecchia) und die kroatischen Inseln Korcula (Curzola) und Lastovo (Lagosta). Diese Herrschaft Venedigs über Dalmatien war nicht von langer Dauer. Nach dem Aufstand gegen die Familie Orseolo und der Vertreibung des Dogen Otto Orseolo aus Venedig versuchte der kroatische König Kresimir III. Ím Jahre 1024 Dalmatien zurückzuerobern. Der byzantinische Feldherr Buzianus, ein Normanne in Den Brief wie auch andere Schriften von SIME LJUBAVAC, des Mitarbeiters von Lucius, fand der kroatische Historiker FERDO SISIC Ím Jahre 1913 bei seinen Forschungen in London in der Handschriftenabteilung des British Museum. Diese Notiz des Anonymus veröffentlichte Sisic in seinem „Prirucnik izvora hrvatske historije" (Band 1. Zagreb 1914, S. 321). Da die Notiz nicht im Original erhalten, sondern nur in dem oben erwähnten Brief überliefert ist, sind Zweifel an dem Wert ihrer Aussage durchaus berechtigt. Sie lehnt sich an den Erzdiakon THOMAS an, wobei sie seine Aussage erweitert.

Dazu gehören: 1. Die Urkunde des Priors von Zadar, DRAGUS (DRAGO), vom Jahre 1092,

2. Der Brief König Ladislaus' an den Abt von Montecassino, ODERISIUS, 3. Die Urkunde des normannischen Ritters GUIFFREDUS vom Jahre 1093, 4. Die Urkunde des dalmatinischkroatischen Episkopates vom 7. März 1095.

Eine vorbildliche Zusammenstellung und Analyse der Quellen zu dieser Periode gibt SISIC Prirucnik, S. 292-321.

DIE SOGENANNTEN „PACTA CONVENTA" IN KROATISCHER SICHT 15

byzantinischen Diensten, besiegte ihn und brachte Dalmatien wieder an Byzanz. Unter dem kroatischen König Stephan I. (nach 1030 — 1058) wurde Dalmatien mit Ausnahme der Stadt Zadar von Byzanz an Kroatien abgetreten. Im Jahre 1069 war der kroatische König Peter Kresimir IV. Herrscher über ganz Dalmatien, diesmal aber nicht wie die übrigen kroatischen Könige nur im Auftrag von Byzanz, sondern als alleiniger Souverän. Dieser Zustand dauerte bis zu den oben erwähnten Thronwirren nach dem Tode Stephans IL Es kam zu Verhandlungen zwischen den beiden Teilungsmächten Ungarn und Venedig, um sich gegenseitig des neugewonnenen Gebietes zu versichern. Im Jahre 1098 wurde ein diesbezüglicher Vertrag zwischen KOLOMAN und dem Dogen VITALE MICHIELI geschlossen.



Pages:     | 1 || 3 | 4 |   ...   | 55 |


Similar works:

«Distinctive Event Venues in Happy Valley This article is provided by Harrison’s Catering, a State College caterer with more than 16 years’ experience catering weddings and related festivities in the Centre Region. Here we offer ideas and recommendations for some popular event venues in Centre County, with a particular emphasis on wedding-related events. We cater weddings and other types of events in many creative locations as well as within the Hilton Garden Inn, where Harrison’s is the...»

«UNIVERSITY OF CALICUT (Abstract) B.Sc.Programme in Mathematics under Choice-based Credit Semester System – Scheme and Syllabus – implemented w.e.f. 2009 admission – approved – Orders issued – -GENERAL & ACADEMIC I – ‘J’ SECTION No.GAI/J2/8722/07 Dated, Calicut University P.O., 25/06/2009 -Read: 1) U.O.No. GA I/J2/3601/08 Vol.II dated 19.06.09. 2) Item No. 1 & 2 of the minutes of the meeting of the Board of Studies in Mathematics (UG) held on 27.01.2009. 3) Minutes of the meeting...»

«STRATEGIC HRM Research and Practice in Ireland Edited by Brian Harney and Kathy Monks Contents About the Contributors Introduction Brian Harney and Kathy Monks Section 1: Progress Chapter 1 – The Emergence and Status of Strategic HRM in Ireland Brian Harney, Margaret Heffernan and Kathy Monks Chapter 2 – HRM in the Recession: Managing People in the Private and Public Sectors William K. Roche Section 2: Practice Chapter 3 – Talent Management in Ireland: A New Era for Human Resource...»

«Improving Workers’ Lives Worldwide Knights AppArel AssessMent FOr ACCreDitAtiOn February 2012 KNIGHTS APPAREL: ASSESSMENT FOR ACCREDITATION COntents Introduction Knights Apparel’s Labor Compliance Program Analysis of Knights Apparel’s Labor Compliance Program Using the FLA Principles of Fair Labor & Responsible Sourcing Conclusion www.fairlabor.org 1 KNIGHTS APPAREL: ASSESSMENT FOR ACCREDITATION intrODuCtiOn FLA-accredited Participating Companies have demonstrated that they have the...»

«Simulator Version 13 Interactive power system simulation, analysis and visualization User’s Guide 2001 South First Street Champaign, IL 61820 http://www.powerworld.com support@powerworld.com (217) 384-6330 Table of Contents Chapter 1: Getting Started With PowerWorld About this Manual Introduction to PowerWorld Simulator Introduction to Simulator Add-On Tools What's New Help Contact Information Windows Basics PowerWorld Simulator: Getting Started Edit Mode Introduction Run Mode Introduction...»

«Middle East Program November 2008 Can Cairo Reassemble Palestine? By Nathan J. Brown Condoleezza Rice’s trip to the Middle East may be the swan song for the Bush administration’s quixotic push for a two-state solution to the Israeli–Palestinian conflict. The incoming American president will inherit a bleak landscape for peacemaking: the last decade has witnessed the collapse of a series of often halfhearted diplomatic initiatives and episodic outbreaks of violence. The obstacles to any...»

«Hausmesse Grefrath | 22. – 24. Oktober 2015 Stoßen Sie mit uns an – auf stabilen HAUSMESSE Erfolg! GREFRATH 22. – 24. 10. 2015 // GLM Die WerkzeugmaschinenProfis gleich um die Ecke Die spanabhebende Fertigung – eine Branche, die von rasanten Technologie-Entwicklungen betroffen ist. Wie gut, dass es echte Werkzeugmaschinen-Profis praktisch gleich um die Ecke gibt, die mit einer eigenen Ausstellungshalle und einem einzigartigen Servicekonzept überzeugen. Mitten in Grefrath am...»

«CS Investment Funds 5 5, rue Jean Monnet, L-2180 Luxemburg Handelsund Gesellschaftsregister Luxemburg: B 81.507 Société d’Investissement à Capital Variable (SICAV) (Investmentgesellschaft mit variablem Kapital) (die «Gesellschaft») Mitteilung an die Aktionäre des CS Investment Funds 5 – Credit Suisse (Lux) Luxury Goods Equity Fund Die Aktionäre des CS Investment Funds 5 – Credit Suisse (Lux) Luxury Goods Equity Fund (der «Subfonds») werden hiermit informiert, dass der...»

«Building a Faith-Based Human Service Agency: A View from the Inside Mansfield “Kasey” Kaseman Michael J. Austin ABSTRACT. Interest in faith-based organizations has increased substantially since the Bush administration made them a priority in the presidential campaign of 2000 and established a special office in the White House to promote their involvement in government supported human services. The primary goal of this initiative is to encourage faith-based organizations, usually understood...»

«Note: Large images and tables on this page may necessitate printing in landscape mode. Copyright © The McGraw-Hill Companies. All rights reserved. Schwartz's Principles of Surgery Chapter 30. The Appendix KEY POINTS 1. Appendectomy for appendicitis is the most commonly performed emergency operation in the world.2. Despite the increased use of ultrasonography, computed tomographic scanning, and laparoscopy, the rate of misdiagnosis of appendicitis has remained constant (15.3%), as has the rate...»

«Kigerl Infringing Nations: Predicting Software Piracy Rates, BitTorrent Tracker Hosting, and P2P File Sharing Client Downloads Between Countries Copyright © 2013 International Journal of Cyber Criminology (IJCC) ISSN: 0974 – 2891 January – June 2013, Vol 7 (1): 62–80 This is an Open Access paper distributed under the terms of the Creative Commons Attribution-NonCommercial-Share Alike License, which permits unrestricted non-commercial use, distribution, and reproduction in any medium,...»

«T INGEWICK and District NEWS Your FREE Magazine APRIL 2013 ISSUE NUMBER: 220 A Busy Month Lots going on in Tingewick in the next few weeks. On page 4 we have three of your letters, one concerning the tragic fatal accident in the alps of one of Tingewick’s scouts and his father. On page 5 we have details of future church fund raising events including the Safari Supper and don’t forget the Cream Teas on offer this weekend. See page 20 for more on that. On a related theme the Church’s...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.book.xlibx.info - Free e-library - Books, abstracts, thesis

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.