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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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Große Empörung unter der Jugend und den liberalen Intellektuellen löste die unmenschliche Behandlung der als interniert betrachteten polnischen Soldaten aus. Diese wurden, begleitet von Sympathiekundgebungen seitens der zivilen Bevölkerung Ungarns und Siebenbürgens, durch die Provinz transportiert. Infolge der schlechten Unterbringung und Ernährung brach unter ihnen Skorbut aus, welche mehrere Opfer forderte. Diese Berichte beunruhigten die ungarische öffentliche Meinung stark 85. 1834 wollte beispielsweise ein fortschrittlicher siebenbürgischer Professor, der später im Freiheitskampf 1848/1849 und in den sechziger Jahren eine erhebliche Rolle spielte (KÁROLY SZÁSZ), mit seinen jungen Leuten zwei polnische Soldaten, die gerade durch Nagyenyed transportiert wurden, befreien bzw. den Wachen den Weitertransport unmöglich machen 86.

Auch italienische Kriegsgefangene bzw. Internierte befanden sich in Ungarn, deren Behandlung ebenfalls nicht einwandfrei war, was ebenfalls mehrere Proteste auslöste 87.

Die Italiener beschäftigten jedoch die öffentliche Meinung nur nebenbei. Auch ein Geheimbericht äußerte sich später, im Jahre 1848, in diesem Zusammenhang folgendermaßen: Die italienische Bewegung löste in Ungarn kein Interesse aus. Der italienische Charakter entspreche dem ungarischen nicht. Die Magyaren verurteilten die Schlauheit und die Meuchelmörder — hieß es im Geheimbericht nicht ohne maliziösen Hinweis auf die italienische Vergangenheit — und deshalb sei auch die ungarische Reaktion auf die italienischen Ereignisse ganz anders wie jene auf die polnischen seinerzeit 88.

Gewollt oder ungewollt haben die polnischen Flüchtlinge auch im politischen Leben Ungarns eine erhebliche Rolle gespielt. Vor allem waren es die liberale Opposition und

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die hinter ihr stehende ungarische Landtagsjugend, welche sich aus den Lehren des polnischen Aufstandes politisches Kapital schlagen wollten. Auch die Siebenbürger Jugend benutzte die polnische Frage für politische Kundgebungen gegen die Dynastie 8 9.

Auf den kleineren Krakauer Aufstand reagierte die liberale ungarische öffentliche Meinung folgendermaßen: Es habe sich um die Bewegung einer geringen adeligen Schicht gehandelt, welche die Unterstützung und das Vertrauen der Bevölkerung nicht oder nicht vollständig genoß. So habe Wien die Bauern durch Geld und Versprechun­ gen auf Grund und Boden für sich und gegen den Aufstand gewonnen, weshalb dieser auch erfolglos bleiben mußte 9 0. Dies war natürlich auch eine Mahnung an die Magya­ ren: Die Bauernfrage mußte gelöst werden, sonst konnte das Bauerntum immer gegen den Adel ausgespielt werden.

Wesentlich komplizierter war die Analyse des 1831 von den Russen niedergeschlagenen Freiheitskampfes, welcher nicht nur die Unterstützung des Adels, sondern auch breiter bäuerlicher Schichten genoß, besonders anfangs. Die liberale Partei bzw. die unter ihrer Leitung stehende Landtagsjugend zog beim Landtag sofort die Konsequenzen: Ein Aufstand kann erst erfolgreich sein, wenn der Adel den Bauern Rechte gibt und diese ihn im Kampf für die Freiheit unterstützen. Der polnische Freiheitskampf mußte schei­ tern, weil der Adel seine privilegierte Lage aufrechterhalten wollte. Es war eine der führenden Persönlichkeiten der Landtagsjugend, JÁNOS TORMÁSSY, der am 15. August 1834 bei der Sitzung des linken Flügels dieser Jugend, des Konversationsvereins (Társalkodási Egylet) ein Referat unter dem Titel „Erinnerung an die Polen" (A lengyelek emléke) hielt und die Lehren des heldenhaften polnischen Freiheitskampfes

für die liberale Opposition Ungarns folgendermaßen zog:

„Daß die ausländische Hilfe an Polen, besonders vom Westen, ausfiel, ist darauf zu­ rückzuführen, daß die Polen für konservative Ideen kämpften. Die Polen wurden als Untertanen des Zaren betrachtet, welche sich gegen ihren konstitutionellen Herrscher auflehnten. Die belgischen Vertreter wurden, nachdem die Unabhängigkeit ausge­ rufen wurde, in vielen Höfen Europas mit lebhafter Anteilnahme empfangen, während die mit konservativen Anweisungen versehenen polnischen Delegierten nur mit leeren Versprechungen getröstet wurden. Dem Beharren auf den konservativen Grundsätzen fiel also die ausländische Hilfe zum Opfer... ".

Man hätte in der revolutionären Regierung bzw. im Stab des Freiheitskampfes demo­ kratischen Elementen Platz gewähren müssen, da nur diese die Förderung der natio­ nalen Interessen hätten sichern können. Die demokratischen Elemente blieben aber sowohl in der Regierung als auch im Parlament in der Minderheit und die teilweise Befreiung der Bauern genügte nicht, diese für die gemeinsame Sache zu gewinnen. Die Anspielung auf die ungarischen Verhältnisse ist dabei ganz klar: „Der Aufstand kann nicht gelingen, wenn die Konservativen und die Anhänger der Legitimitätsprinzipien die Oberhand gewinnen... ", wenn die Führung des Aufstandes außerstande ist, den Geist des nationalen Kampfes in gesamtnationalen Geist umzuwandeln, wenn die Führungsschicht an gewissen ständischen Vorurteilen hängt. Auch die militärische Füh­ rung sei — nach TORMÁSSY — von konservativen Ideen durchdrungen gewesen, und eine

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weitere Anspielung auf die ungarische Innenpolitik lautete folgendermaßen: „Die Führung glaubte mehr an eine ausländische Hilfe als ans Heldentum ihrer tapferen Soldaten."





Weitere Anspielungen erlaubte sich TORMÁSSY im Zusammenhang mit der Monarchie:

Der polnische Aufstand habe klar bewiesen, daß die Völker von den Herrschern nichts erwarten können. Dynastie und Nation seien zwei Faktoren, welche einander gegenüberstehen und in ihrem Wetteifern könne nur einer siegen. Im Wiener Frieden, 1815, verpflichteten sich die Dynastien Österreichs und Preußens, sagte TORMÁSSY, den status quo Polens aufrechtzuerhalten. Trotzdem sahen sie passiv zu, wie die für ihre Freiheit kämpfenden polnischen Helden vom Zaren niedergemetzelt wurden. Der polnische Aufstand sei ein Beweis dafür gewesen, daß die Völker der Gnade und dem Versprechen der Herrscher niemals Glauben schenken dürften: „Es gab keinen Herrscher, welcher der Nation [freiwillig] Freiheit gewährt hätte." Dem ungarischen Volk erklärte TORMÁSSY anschließend: Der sich erhöhende Bildungsstand sei ein positives Zeichen dafür, daß „... die Nationen bald einsehen werden, daß sie nicht frei sind und von ihren Herrschern auch niemals befreit werden können. Für ihre bessere Zukunft müssen sie selber arbeiten" 81.

Es ist eine bekannte Tatsache, daß die polnische Emigration in den dreißiger und vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine lebhafte politische Tätigkeit entfaltete und zwar im Interesse der bürgerlichen liberalen Entwicklung, unter dem Einfluß und sogar im Dienste der französischen revolutionären Zentren. Die Vertreter dieser Emigration suchten die Magyaren des öfteren auf und waren bemüht, mit den führenden Persönlichkeiten der ungarischen liberalen Opposition Kontakt aufzunehmen bzw. zu vertiefen. METTERNICH und sein Polizeiminister, SEDLNITZKY, suchten überall die Gespenster der Revolution und sie waren oft bereit, die polnischen Emigranten als Vertreter der revolutionären Bestrebungen anzusehen, was im allgemeinen auch zutraf. Wie SEDLNITZKY berichtete, gab es Anfang 1837 in Ungarn 300 bis 400 polnische Emigranten („Emissäre"), welche sich für die Revolutionierung der Magyaren einsetzten92.

Schon am 14. April 1832 teilte METTERNICH SEDLNITZKY mit: Die Polen wollten im Ausland eine nationale Vertretung aufstellen, Ihr Pariser Zentralkomitee und das Filial-Komitee in Deutschland seien imstande gewesen, eine beträchtliche Anzahl von polnischen Offizieren und Unteroffizieren insgeheim nach Paris zu schicken. Die Polen hielten mit einigen ungarischen Studenten Ín Deutschland (z. B. in Göttingen) freundschaftliche Beziehungen aufrecht, deshalb sei es notwendig — wie METTERNICH an SEDLNITZKY schrieb —, diese ungarischen Studenten nach ihrer Rückkehr in die Heimat unter Kontrolle zu halten. Ein mit den Magyaren gute Beziehungen pflegender Pole soll erklärt haben: Er sei überzeugt, daß es in Polen, besonders aber in Galizien und in Ungarn, bald zu erheblichen Unruhen kommen werde 93. Daraufhin ordnete SEDLNITZKY an, d a ß die betreffenden ungarischen Studenten ständig beobachtet würden, Landesarchiv (Országos Levéltár). Dokumente des Lovassy-Prozesses. Der Vortrag von Tormássy. Zitiert (teilweise) bei LÁSZLÓ RÉVÉSZ. A lengyel kérdés és magyar társadalom 1831 — 1848 [Die polnische Frage und die ungarische Gesellschaft 1831 — 1848], in: Új Látóhatár [München] (1965) Nr. 3, S. 2 5 5 - 2 5 6.

BALLAGIS. 418.

LA Fase. 43, N r. 5622 (Geheimbericht aus Wien, vom 14. April 1832).

POLEN UND UNGARN 1830 — 1848 denn es sei wahrscheinlich, daß das polnische Komitee mit ihnen die Kontakte auch in Zukunft aufrechterhalten und sogar noch erweitern wolle 94.

Selbst die in Galizien studierenden polnischen Studenten hatten direkte Kontakte mit der ungarischen Jugend 95, Illegale Briefwechsel mit Polen gab es sogar während des Aufstandes 1830/1831, und auf die Initiative der Polen verschickten revolutionär eingestellte Magyaren Briefe und Flugblätter revolutionären Inhaltes an verschiedene Privatpersonen 96. Die Korrespondenz zwischen den Polen in Galizien und der ungarischen Jugend wurde nach dem Aufstand noch lebhafter. Sie ging meistens über Siebenbürgen, denn hier wurden die Briefe erst in Klausenburg kontrolliert. Außerdem kamen noch Briefe über Czernowitz und Dukla. Es gab viele Siebenbürger Aristokraten und liberaldenkende protestantische Intellektuelle, welche mit den Polen auf diese Weise trotz Verbotes lange Zeit unmittelbaren Kontakt aufrechterhielten 97. Die Magyaren, die mit den Polen in Galizien korrespondierten, wurden natürlich einer strengen Kontrolle unterzogen 98.

Die Polen wollten die Magyaren nicht nur während des Freiheitskampfes von 1830/1831 und nach ihm, sondern auch früher, in der Zeit der napoleonischen Kriege für ihre Sache gewinnen. Auch damals gab es viele polnische Emissäre in Ungarn, welche zum Teil legal, zum Teil illegal nach Ungarn gingen und dort für die Sache Polens eintraten. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sie die ebenfalls in ziemlich großer Zahl eingeschlichenen russischen Emissäre paralysieren wollten. Beinahe alle Geheimberichte aus der Zeit des Landtages 1811/1812 beschäftigten sich mit diesen polnischen Agenten 99. Jene Polen, welche anläßlich der Landtage mit einem Paß nach Ungarn kamen, führten als Zweck ihrer Reise sehr oft Erholung in den ungarischen Kurorten an. Deshalb wurde der Gouverneur von Lemberg im Jahre 1811 aufgefordert, aufgrund eines solchen Motivs keinen Paß mehr auszustellen 100. Der König ließ im September 1811 zwei polnische Grafen — SZEMBEK und SOLTYK — aus Preßburg ausweisen 101.

Allerdings gab es bei der Beschränkung der Bewegungsfreiheit für einige polnische Adelige — besonders für einige Magnaten — beträchtliche Schwierigkeiten, und zwar während des ganzen 19. Jahrhunderts. Der oberungarische Adel und der südpolnische Adel waren miteinander durch verwandtschaftliche Beziehungen verbunden, und es kam hie und da vor, daß polnische Adelige und Magnaten ungarische Grundbesitze erbten.

Es war also praktisch nicht möglich, diese in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, um so mehr als sie nachher meistens das Indigenat erhielten (sonst hätten sie keinen ungarischen adeligen Grundbesitz haben können). So verhielt es sich beispielsweise mit Die Beobachtung der aus dem Ausland nach Hause zurückkehrenden Siebenbürger wurde schon durch die königliche Verordnung vom 27. Januar 1831 angeordnet. — Vgl. LA Fase.

43, Nr. 5623 (SEDLNITZKY an den Präsidenten des Siebenbürger Guberniums, BARON JÓSIKA. Wien, vom 20. Mai 1832).

TÁBORI S. 41.

Vgl. LA Fase. 43, Nr. 5530 und 5531 (Geheimbericht an Polizeiminister SEDLNITZKY vom

19. November 1830 bzw. 22. November 1831).

LA Fase. 53, Nr. 8197 (Geheimbericht vom 29. Februar 1836).

TÁBORI S. 38.

Vgl. LA Fase. Nr. 24-28 (Geheimberichte).

Vgl. LA Fase. 28, Nr. 2329 (Geheimbericht vom 14. September 1811).

Vgl. LA Fase. 24, Nr. 2636 (Das königliche Reskript an GRAF ERDÖDY vom 5. September 1811).

90 LÁSZLÓ RÉVÉSZ einem polnischen Grafen — BISTRONOWSKI — beim Preßburger Landtag 1811/1812. Er erbte von mütterlicher Seite einen Teil der großen Herrschaft von Sztropkó, und da er seit 1808 ein ungarischer Grundbesitzer ohne ungarische Staatsangehörigkeit war, berief er sich bei seinem Aufenthalt in Preßburg darauf, daß er sich ein Indigenat erwerben wolle. Wie jedoch das Polizeiministerium in Wien (HAGER) dem König berichtete, wählte er sich eine schlechte Gesellschaft, bestehend aus lauter ungarischen oppositionellen Adeligen. Es hieß im Bericht: Der Graf habe einen Begleiter, der als sein Diener ausgegeben werde, aber nicht wie ein Diener aussehe. Deshalb sei der Geheimdienst besonders bemüht, die Identität dieses „Dieners" festzustellen 102.

Auch die ungarische Opposition wollte die Kontakte mit den polnischen Emigrationszentren aufnehmen und vertiefen. Aus diesem Grunde begab sich ein bedeutender Vertreter der Opposition, PÁL BARON MÁRIÁSSY, im Sommer 1836 nach Frankreich. Er beabsichtigte, einige polnische Emigranten nach Ungarn zu rufen 103.

Über die Emissärtätigkeit der polnischen Emigranten schrieb ein Geheimagent im Jahre 1834 folgendes an den Polizeiminister SEDLNITZKY nach Wien: „Aufgrund der an mich gelangten Berichte ist es festzustellen, daß die nach Ungarn eingedrungenen politischen Flüchtlinge nicht nur in Pest, sondern auch in mehreren Komitaten eine gewisse Unruhe im Volk auslösten. Die Gutgesinnten sind beängstigt, daß solche Emissionen schlechte Konsequenzen haben würden" 1 0 4. Am 17. Mai 1835 berichtete LEOPOLD FERSTL, der Leiter des österreichischen Geheimdienstes an den ungarischen Landtagen, über die Anwesenheit von ausländischen — französischen oder polnischen — Beobachtern beim ungarischen Landtag. An der Zirkularsitzung vom 16, Juni 1835 105 erschien ein Fremder, der gebrochen Deutsch, mit polnischem Akzent, sprach und die Anwesenden fragte, ob die polnische Frage schon erörtert werde. Er gab sich als Franzose aus. Im Gespräch interessierte er sich für die Leiter der Opposition, besonders für MIKLÓS BARON WESSELÉNYI und PÁL NAGY und wollte mit ihnen sprechen. U. a.

fragte er, ob schon der Antrag gestellt worden sei, Ungarn von Österreich zu trennen.



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