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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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Es steht außer Zweifel, daß soviel Einverständnis zwischen den Deutschliberalen und der ungarischen Partei das innenpolitische Programm des Staatsministers ernsthaft gefährden mußte. WERTHEIMER erwähnt denn auch, BELCREDI habe den Kaiser darauf hingewiesen, daß ihn „nichts mehr als eine Koalition der Liberalen Ungarns mit den verfassungstreuen Deutsch-Österreichern" 76 beunruhigen würde.

RIEGER bestätigt derartige Befürchtungen des Staatsministers. In einem Gespräch über die nach dem Krieg einzuleitenden Maßnahmen soll BELCREDI sich RIEGER gegenüber geäußert haben: „Das Wichtigste ist heute, den Dualismus bekämpfen. Hier liegt die Gefahr..." 77.

Wenn BELCREDI ein gemeinsames Vorgehen der deutschen und ungarischen Liberalen verhindern wollte, so mußte er rasch handeln, zumal die Kaiserin nach Kriegsende einen erneuten Versuch unternommen hatte, ihren Gemahl für die ungarische Sache einzunehmen 78. Ende August und Anfang September 1866 fanden daher unter Mitwirkung BARON HÜBNERS, des österreichischen Gesandten in Rom, Verhandlungen BELCREDIS mit DEÁK, ANDRÁSSY und LONYAY statt. BELCREDI berichtet über eine dieser Beratungen: „In der betreffenden Konferenz entbrannte ein sehr heißer und langwährender Kampf zwischen B. Hübner und mir. Er riet zur Ernennung eines selbständigen ungarischen Ministeriums und Annahme des Deákschen Elaborates. Ich mußte betonen, daß der Wortlaut desselben derart sei, daß die gefährlichsten Separationsgelüste Ungarns darin eine Stütze finden konnten... Ich war damals der einzige, der bei den betreffenden Beratungen standhielt und kein Haar breit von seinem bisherigen Standpunkt wich. Ich hatte die Genugtuung, daß der Kaiser meinen Argumenten vollständig beipflichtete" 79. Das Substrat der Beratungen mit den Ungarn bildeten die schriftlich formulierten „Einwendungen", welche die österreichische Regierung gegen das DEÁKsche Elaborat geltend machte. ANDRÁSSY und LONYAY erteilten darauf nach Rücksprache mit DEÁK in einer schriftlich abgefaßten „Erwiderung" 80 Antwort.

Nachdem die Verhandlungen infolge der Reise des Kaisers und BELCREDIS in die vom Krieg heimgesuchten Länder vorübergehend unterbrochen worden waren, wurde mit KRONES Moritz von Kaiserfeld, S. 243.

Zitiert nach KRONES Moritz von Kaiserfeld, S. 243.

WERTHEIMER S. 227.

RIEGER 19. Dezember 1905.

„Die Kaiserin ließ diesen Moment nicht unbenutzt vorübergehen, um die spezifisch und egoistisch ungarischen Bestrebungen, die sie schon lange, aber bisher erfolglos patronisierte — nun mit noch mehr Nachdruck zu unterstützen. Der Kaiser selbst las mir einen, kurz nach der Schlacht von Königgrätz, von der Kaiserin, von Ofen aus, an ihn geschriebenen Brief vor, worin er beschworen wurde, den Wünschen der Ungarn nachzugeben. Sie erinnerte den Kaiser daran, dem Kronprinzen seine Zukunft als Regent zu sichern, die sie, wie sie nicht undeutlich zu verstehen gab, nur in Ungarn erblickte" (PAB, Notizen RICHARD BELCREDIS vom 3. Januar 1869, S. 86).

PAB, Unser Leben, S. 360.

Die „Einwendungen" und die „Erwiderung" werden beiZoLGER (S. 43 — 44) wiedergegeben.

118 ARTHUR ZIMPRICH dem königlichen Reskript vom 17. November 1866 erneut der Versuch unternommen, eine Annäherung der Standpunkte herbeizuführen 81.

Das Ergebnis der Sommerverhandlungen mit den Ungarn konnte den Erwartungen BELCREDIS schwerlich entsprechen. Trotz gelegentlichen guten Einvernehmens 82 waren die Ungarn nicht von ihrem unbeugsam festgehaltenen Standpunkt abzubringen. BELCREDI mußte ihnen nun wohl oder übel Zugeständnisse machen, wenn er nicht sein ganzes innenpolitisches Programm gefährden wollte.

7. Beasts Ernennung zum Minister des Äußeren

Die Motive, die den Kaiser zur Berufung BEUSTS veranlaßten, sind im allgemeinen unbestritten. Zwar stellt sich REDLICH auf den Standpunkt, daß FRANZ JOSEPH mit der Berufung BEUSTS insofern das Richtige getroffen habe, „als es ihm darauf ankam, den verschlungenen Knoten der inneren Politik des Reiches schnell zu lösen" 83. Die Mehrheit der Historiker vertritt dagegen die Ansicht, d a ß bei der Berufung BEUSTS außenpolitische Erwägungen im Vordergrund standen 84. BELCREDI war sich darüber im klaren, welche Auswirkungen die Ernennung BEUSTS auf die Innenpolitik haben mußte.

Als die Berufung BEUSTS feststand, bat er daher in richtiger Erkenntnis der Tatsachen den Kaiser um Enthebung vom Amt. „Nur auf das ernste Andringen und die entschiedene Ablehnung meiner wiederholten Bitten um Enthebung sowie auf die ausdrückliche Erklärung des Kaisers, daß er an der von mir vertretenen Politik in den inneren Fragen, die er für die allein richtige halte, — fortan festhalten wolle, blieb ich im Amt" 85. RIEGERS Annahme, daß schon im September nicht mehr BELCREDI, sondern bereits BEUST die österreichische Politik geleitet habe, erweist sich somit als unzutreffend86.

Wie stellte sich nun der Kaiser das Nebeneinander dieser beiden Minister vor? War er sich der Gefahr bewußt, daß sich aus diesem Nebeneinander rasch ein Gegeneinander entwickeln konnte?

Mit der Berufung BEUSTS beabsichtigte der Kaiser vermutlich sich neben BELCREDI einen zweiten „starken Mann" für die notwendige innenpolitische Auseinandersetzung zu gewinnen, damit, für den Fall, daß BELCREDI mit seinen Plänen scheiterte, BEUST an dessen Stelle treten könne.





Hätte BELCREDI in den Monaten nach BEUSTS Amtsübernahme (30. Oktober 1866) die angestrebten Erfolge erzielt, so wäre die „BEUSTsche Trumpfkarte" sicherlich liegengeblieben — was jedoch nicht der Fall war. Die Zeitspanne von der Berufung BEUSTS bis zur Abdankung des Staatsministers kann daher als eine Art Galgenfrist betrachtet Das Reskript wird an anderer Stelle im Zusammenhang mit BEUST behandelt.

BELCREDI über DEÁK: "Deák, der sich überhaupt stets, und namentlich während der trüben Zeit des Jahres 1866 als vollendeter Ehrenmann bewährte, teilte (nach Königgrätz)...

vollkommen die Ansicht, daß der Moment zu Konzessionen an Ungarn von Seite der Regierung unglücklich gewählt wäre..." (in: Die Kultur 6 [1905] Fragmente, S. 414).

REDLICH S. 304.

So MÜNCH S. 261; TRAUB S. 298; EISENMANN Louis Le Compromis Austro-Hongrois S. 442.

PAB, einzelne Notizen BELCREDIS aus den Jahren 1868, 1869, 1870, S. 53.

RIEGER 19. Dezember 1905.

BELCREDIS VERSUCHE EINER FÖDERALISIERUNG DER DONAUMONARCHIE 119

werden, die der Kaiser — im Vertrauen auf das innenpolitische Programm des Staatsministers — diesem zur Erreichung seiner Ziele gewährte.

BELCREDI hatte sich, nachdem ihm vom Kaiser in Erwiderung auf sein Enthebungsgesuch das Vertrauen ausgesprochen worden war, mit der Berufung BEUSTS abgefunden und mit diesem Kontakt aufgenommen. Das Ministerratsprotokoll vom 28. Oktober 1866 gibt die Ausführlichkeit wieder, mit welcher BELCREDI den neuen Minster des Äußeren in die zentralen Probleme des Reiches eingeführt hatte: „Bei der Unterredung mit Freiherrn von Beust habe er [BELCREDI] gesucht, demselben anschaulich zu machen, daß unter den dermaligen politischen Verhältnissen der österreichische Minister des Äußern sich eine große Reserve auferlegen und das Betreiben ultradeutscher Politik sorgfältig vermeiden müsse.

Graf Belcredi habe auch getrachtet, den Baron Beust über die inneren Verhältnisse zu orientieren, er habe gesucht, ihm begreiflich zu machen, daß es ein dringendes Bedürfnis sei, bezüglich Ungarns auszusprechen, daß seine Majestät fest an dem beharren werden, was Allerhöchst dieselben in Absicht auf die Lösung der staatsrechtlichen Frage schon früher zu erklären gesucht haben. Denn selbst die Nachwehen von Königgrätz zwingen durchaus nicht, den Ungarn die Zügel vollends hinzuwerfen. Es sei aber nunmehr notwendig, dies unzweideutig auszusprechen... Graf BELCREDI habe den Entwurf einer solchen Kundgebung der Regierungsabsichten, welcher zur Verlautbarung in offiziöser Weise bestimmt wäre und worin diese Frage vis à vis von Ungarn besprochen wird, verfaßt und dem Baron m i t g e t e i l t... Baron Beust habe eine solche Manifestation bezüglich Ungarns submittiert — gleichzeitig jedoch die Meinung vertreten, daß dieselbe hierauf beschränkt werden solle, bezüglich der staatsrechtlichen Frage der Länder diesseits der Leitha sowie bezüglich der finanziellen, nationalökonomischen Frage, wenn jener bezüglich der militärischen Reform kein detailliertes Regierungsprogramm hingestellt werden soll, welches unter Umständen für die Regierung nachteilig sein würde, weil es sie hindern könnte, gegen ihre Gegner Front zu machen...

Bezüglich der ungarischen Frage erinnerte sohin Graf Belcredi an das Programm der 15er Kommission mit dem Beifügen, daß die Regierung demgegenüber Stellung und zwar eine solche nehmen müsse, welche die Aussicht gibt, der bisherigen regierungsfreundlichen Partei nicht vor den Kopf zu stoßen. Bei den Ungarn richte man erfahrungsgemäß mit Gewalt nichts an. Es müsse ein zweckmäßiger Anknüpfungspunkt gesucht und das Weitere der Zeit überlassen werden...

Nach dieser Andeutung und mit den Bemerken, daß dieser Gegenstand natürlich seinerzeit, wenn die begonnenen Ausarbeitungen vollendet sein werden, eine besondere eindringliche Beratung im Ministerrate erheischen wird, gelangte Belcredi zur Vorlesung des von ihm entworfenen, zur Publikation durch die offiziöse Presse bestimmten Artikels, wobei er in Übereinstimmung mit der Ansicht des Baron Beust glaubte, daß nur jener Teil, welcher die ungarische Frage betrifft, zu verlautbaren, bezüglich der Anbahnung der Lösung der staatsrechtlichen Frage für diese Länder aber sowie bezüglich der finanziellen, nationalökonomischen und militärischen Fragen, um freie H a n d zu behalten, nichts zu erwähnen wäre" 8 7.

Das obige Ministerratsprotokoll ist in vielerlei Hinsicht aufschlußreich. Mit dem Entwurf eines zweiten Regierungsprogrammes bewies der Staatsminister, daß er zu diesem

MRP vom 28. Oktober 1866.120 AKTHUR ZIMPRICH

Zeitpunkt die führende Rolle in der Innenpolitik noch nicht abgegeben hatte: BELCREDI wollte das leidige Verfassungsproblem nun endgültig zum Abschluß bringen. Die „Neue Freie Presse" 88 stellte diese Initiative BELCREDIS in Frage, indem sie die Zugeständnisse des Staatsministers an die Ungarn auf den Einfluß BEUSTS zurückführt.

Aus obigem Ministerratsprotokoll geht aber sehr deutlich hervor, daß es BELCREDI selbst war, der für Zugeständnisse an Ungarn plädiert. Schließlich mußte er gerade im Hinblick auf den „Unsicherheitsfaktor" BEUST bestrebt sein, schnell voranzukommen.

Bezeichnend für die damalige Einstellung des Staatsministers ist eine Feststellung, die er im Zusammenhang mit dem Krieg und dessen Folgen traf: „Wohl aber liegt in diesen Ereignissen eine Mahnung zur beschleunigten Verfolgung der betretenen Bahn" 89.

BEUST, als völlig neue Figur im politischen Leben der Monarchie, stieß zunächst auf Mißtrauen und Ablehnung: Über die Reaktion in Böhmen berichtet RIEGER, „... wie der Adel zuerst nicht wußte, was von Beust zu halten ist. Im ganzen mißtraute man ihm, weil er Deutscher und noch dazu Protestant war" 9 0. Das Urteil ANDRÁSSYS über den neuen Minister aber war vernichtend: „Von den Sachen hat er nicht den geringsten Begriff. Er ist leichtsinnig — wohl ein kluger, aber einsichtsloser Kopf. Wenn ein anderer nicht heraushilft, wird er diese Monarchie verderben, wie er das andere Reich [Sachsen] zugrunde richtete" 91. Die liberalen Deutschen schließlich sahen sich dadurch, daß BEUST mit BELCREDI zusammenarbeitete, in ihren Hoffnungen betrogen: „So stehen wir denn vor der Frage, ob Freiherr von Beust in das Ministerium Belcredi eingetreten ist, oder ob Graf Belcredi nun nach Beustscher Theorie Politik machen wird" 92. Zunächst richtete sich ohne Zweifel BEUST nach BELCREDIS Plänen, nämlich dessen zweitem Regierungsprogramm. Wie hätte er es denn auch ohne genauere Kenntnis der inneren Verhältnisse Österreichs, ohne Rückhalt bei einer politischen Gruppe und schließlich ohne die notwendige Vorbereitung wagen können, vor oder unmittelbar nach seiner Berufung die innenpolitische Konzeption BELCREDIS entscheidend zu verändern? BEUST mußte zunächst einmal sondieren, Erfahrungen sammeln und versuchen, Kontakte mit den Parteien im Lande aufzunehmen.

8. Das zweite Regierungsprogramm Belcredis

Das zeitliche Zusammentreffen von BELCREDIS zweitem Programm und der Ernennung BEUSTS zum Minister des Äußern birgt geradezu tragische Aspekte in sich, denn just in dem Augenblick, in dem BELCREDI vor der entscheidenden Phase der Ausgleichsverhandlungen stand 9 3, trat der Mann auf den Plan, der nun BELCREDIS jahrelange Bemühungen innerhalb kurzer Zeit zunichte machte.

NFP, Morgenblatt vom 4. November 1866.

Wiener Abendpost vom 3. November 1866.

RIEGER, 20. Dezember 1905.

Die Kultur 7 (1906) Fragmente, S. 279, Anmerkung.

92 NFP, Morgenblatt vom 4. November 1866.

MEYER (S. 86) berichtet über den Stand der Ausgleichsverhandlungen bei der Ernennung BEUSTS: „...allein er [Belcredi] war mit seinen Unterhandlungen mit den Ungarn auf einem Punkte angekommen, wo er den Abschluß derselben oder auch den Abbruch, ohne seine eigene Vermittlungspolitik über den Haufen zu werfen, der Hand eines Anderen nicht überlassen konnte...".

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