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«v. H A S É & K O E H L E R V E R L A G MAINZ UNGARNJAHRBUCH Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete Herausgegeben von GEORG ...»

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Den entscheidenden Höhepunkt hierbei bildete der für die Jahre 1868 — 1869 einberufene Israelitenkongreß. Was geschah dort? Welche Parteien spielten innerhalb des ungarischen Judentums in den Auseinandersetzungen eine Rolle? Welche Kräfte wollten die schon eingeschlagene Entwicklung aufhalten und welche die begonnenen Assimilationsbestrebungen zu Ende führen?

Die Einzelheiten dieses Umbruches sind bei weitem nicht so eingehend klargelegt, wie es angesichts der Wichtigkeit dieses Zeitraumes vonnöten wäre. Es dürfte heute möglich sein, nach kritischer Sichtung der Dokumente und der Fachliteratur und unter Würdigung aller Faktoren, die einen nachweisbaren Einfluß ausgeübt haben, eine weitgehend objektive Darstellung der Auseinandersetzungen zu geben. Die vielen Kontroversen, die sich an die hier angeschnittenen Fragen geknüpft haben, und die lange Reihe von zeitgenössischen Publikationen zu diesem Thema führten dazu, daß zumindest über die Tatbestände Einigkeit unter verschiedenen Stimmen erzielt werden konnte.

Was weniger klar ist, sind die Absichten und Gedanken und nicht zuletzt die verborgenen Motive herausragender Persönlichkeiten und Wortführer der streitenden Parteien.

Im folgenden soll ein kurzes, aber umfassendes Bild dieser Problematik gegeben werden, das zum besseren Verständnis der Auseinandersetzungen unter den ungarischen Israeliten und der sie trennenden Motive beiträgt.

1. Die Emanzipation

Der 25. November des Jahres 1867 brachte den Israeliten Ungarns die volle bürgerliche Gleichberechtigung. Mit dem Gesetzesartikel XVII war eine achtzig Jahre währende Diskussion um die Emanzipation abgeschlossen und endgültig gelöst worden.

Am gleichen Tage brachte JULIUS GRAF ANDRÁSSY in einer Parlamentssitzung den lang erwarteten Beschluß ein, der fast einstimmig angenommen wurde.

Der Gesetzesartikel besagt im § I: Die israelitischen Einwohner des Landes werden mit den christlichen Einwohnern bezüglich der bürgerlichen und politischen Rechtsausübung gleichgestellt. § I I : Jedes mit diesem in Gegensatz stehende Gesetz, jede Gepflogenheit und Verordnung wird hiermit aufgehoben.

Am 28. Dezember 1867 erhielt der Gesetzesartikel XVII die königliche Sanktion und wurde mit weiteren fünf Artikeln im Gesetzbuch kodifiziert.

Betrachtet man in der jüdischen Geschichte die Periode der Kämpfe um die bürgerlichen Rechte und die kulturelle Anpassung, so muß man neben der Ausdauer auch die 140 THOMAS DÓMJÁN Anhänglichkeit ungarischer Juden an das Magyarentum bewundern und den patriotischen Gefühlen und der Treue in der Zeit der Rechtslosigkeit und Ablehnung Dank zollen. Mit dem Jahre 1867 war aber auch der Zeitpunkt gekommen, von dem an die Juden die Pflichten, die aus der von ihnen erwarteten Verschmelzung mit dem Ungarntum erwuchsen und die in eine weitgehende Assimilation gesetzten Hoffnungen, zu erfüllen hatten. Ein Wort, welches FÜRST METTERNICH einmal ausgesprochen haben soll, „... die Juden seien wohl für die Emanzipation reif, aber nicht die Christen, die noch zu viele Vorurteile haben" l, verlor damit seine Gültigkeit. Das Gerechtigkeitsgefühl der Ungarn erstickte — so schien es im Augenblick — jedes Vorurteil. Alle Nationalitäten, alle Schichten und Konfessionen, alle Stände und politischen Parteien nahmen die Emanzipation freudig hin. Die anfängliche Reserviertheit der Befreiten schlug alsbald in Freude um. LEOPOLD LOW, der Szegediner Rabbiner, schrieb: „Dem gesunden Sinne der Mehrzahl der neuen Bürger Ungarns wollte,.. diese reservierte Haltung nicht zusagen. Mit dem Charakter des ungarischen Volkslebens war dieselbe auch viel zu unvereinbar, als daß sie beim Volke hätte beliebt werden können. In der T a t reichten einige Tage hin, um alle Skrupel zu beseitigen und das Unbehagen des demokratischen Puritanismus zu beschwichtigen" 2. In der ersten Januarwoche des Jahres 1868 begannen die synagogalen Emanzipationsfeste; Fest- und Dankschriften füllten wochenlang die Tagespresse. Die Pester Gemeinde erließ ein Rundschreiben an alle Judengemeinden des Landes, in dem es hieß: „Unsere Freude möge um so inniger, unsere Begeisterung um so größer sein, da doch alle beiden gesetzgebenden Körperschaften mit Würde und Freundlichkeit, mit einer bis nun noch in keinem Lande bewiesenen Eintracht, das von Seiner Majestät mit väterlicher Liebe sanktionierte Gesetz unserer Gleichberechtigung ohne jedwede beleidigende Antipathie und ohne Ausdruck jeden Vorurteiles mit der Beseitigung jeder kleinsten Beschränkung empfangen hat" 3.

2. Die Vorbereitung des Israelitenkongresses

Nach der Gewährung der Emanzipation war die Zeit der Organisation der jüdischen Gemeinden gekommen. War die Frage in dem lange währenden Streit um das Organisationsbestreben auch seit langem aufgeworfen, so mußte endlich doch darüber verhandelt werden. Sie war um so dringlicher, da es günstig erschien, gleichzeitig die Frage Allgemeine Zeitung des Judentums (1864) S. 623.

Low Zur neueren Geschichte, S. 6.

Archiv der Pester israelitischen Kultusgemeinde, Protokollbuch 1867. Band 3, Nr. 389. Der XVII. Gesetzesartikel von 1867 erkannte aber nur die Emanzipation der Juden in politischer und bürgerlicher, nicht aber in konfessioneller Hinsicht an. Erst der Israelitenkongreß brachte in seiner Sitzung vom 22. Februar 1869 einen Beschluß, daß die Juden den Minister für Kultus und Unterricht ersuchen sollten, die Rezeption des mosaischen Glaubens durchzuführen. Diese Frage kam aber erst im Jahre 1895 im Parlament zur Verhandlung und die Rezeption selbst wurde erst im Gesetzesartikel LXII von 1895 ausgesprochen. Vgl.





GROSZMANN Receptio. Im Jahre 1868 verabschiedete man ein weiteres für die Juden wichtiges Gesetz, datiert vom 10. Juli, wonach die Matrikelbücher, welche von den Israeliten über Geburten, Trauungen und Sterbefälle der Glaubensgenossen geführt, sowie die Matrikelscheine, welche als Auszüge dieser Bücher von ihnen ausgestellt wurden, ab sofort als öffentliche Urkunden volle Beweiskraft hatten. Die bisher angeordnete Kontrolle, die Beglaubigung der israelitischen Matrikelbücher und der Auszüge aus denselben durch katholische Seelsorger, entfiel. Vgl. Reichsgesetzblatt 1869. Nr. VII, S. 84.

DER KONGRESS DER UNGARISCHEN ISRAELITEN 1 8 6 8 — 1 8 6 9 der Schulreform und die Verwendung des Schulfonds zu behandeln 4. Schon im Jahre 1862 wandte sich der Präsident der Pester Gemeinde, Dr. HIRSCHLER, in einem Memorandum an den Kanzler, ANTON GRAF FORGÁCH, worin er die Einberufung einer Konferenz der Vertreter der ungarischen Judenschaft verlangte. Dieses Gesuch blieb jedoch ebenso unbeantwortet wie das des Rabbiners MEISEL aus dem Jahre 1863, in dem ebenfalls die Wichtigkeit einer Zentralorganisation hervorgehoben wurde 5.

Die Regierung schien zum damaligen Zeitpunkt mit dem Reichstage beschäftigt, ein Umstand, der den Israeliten des Landes vorläufig die Hoffnung auf eine Änderung ihres Gemeindewesens nahm. Mit dem Hervortreten des Pester Gemeindevorstandes am 25. Februar 1867 traten die Organisationsbestrebungen in ein neues Stadium. An diesem Tage entsandte man eine Deputation, um den neu ernannten Minister für Kultus und Unterricht zu begrüßen und gleichzeitig die gewünschten Kontakte herzustellen.

Inzwischen wurde von einigen hervorragenden Gemeindemitgliedern ein neuer Organisationsplan ausgearbeitet, in dem man vorschlug, den kongregationalistisch organisierten jüdischen Gemeinden eine neue zentralistische Verfassung zu geben. Der Gemeindevorstand nahm die Vorschläge zu den Entwürfen der Organisationsfrage bereitwillig an, und da er das volle Vertrauen des Kultusministers besaß, reichte er nach mehreren Konferenzen im Ministerium Anfang April ein Memorandum ein, „... in welchem die Zusammenberufung einer jüdischen Konstituante zur Durchführung einer neuen kirchlichen Organisation als dringende Notwendigkeit dargestellt wurde" 6. Weiterhin beklagte man darin den Mangel an Statuten, die das Verhältnis der einzelnen Gemeinden zu den Staatsbehörden und zu ihren eigenen Mitgliedern regelten 7. Durch ein Rundschreiben des Gemeindevorstands vom 14. April 1867 wurden die jüdischen Gemeinden Ungarns von dem Memorandum in Kenntnis gesetzt. Da aber die Pester Gemeinde sich nicht berufen fühlte, im Namen aller zu sprechen, und die Frage der Gemeindeorganisation gemeinsam mit der Schulreform nur Ín einer Versammlung der Deputierten aller Gemeinden gelöst werden sollte, bat man den Minister, eine solche einzuberufen, „... damit diese mit der Organisation der einheitlichen Gemeinden dem neuen System und der von diesem erwarteten besseren Zukunft den Grundstein lege" 8.

Die Publikation der Denkschriften sollte die Gemeinden bewegen, etwaige Vorschläge zu unterbreiten und sich prinzipiell für oder gegen die in der Schrift geäußerten Standpunkte zu entscheiden. Da das Memorandum von Fortschrittsfreunden verfaßt und eingereicht worden war, kam es bald, aber nicht unerwartet zu einer Stellungnahme der konservativen Kreise. Noch war der Zeitpunkt eines Kongresses nicht festgelegt, noch bemühten sich Low und HIRSCHLER, die beiden führenden Persönlichkeiten, um eine Verständigung der rivalisierenden Gruppen, als die Partei der Konservativen als Antwort auf die Denkschrift, in der sie einen Vorstoß der Religionserneuerer und die Gefährdung ihrer Grundprinzipien sah, den offenen Bruch verkündete 9. Sie verfertigte Bis zum Vollzug der Emanzipation verfügte der Kaiser über die Verwendung des Schulfonds, der jetzt in das Verfügungsrecht der Juden überging.

Vgl. KAYSERLING.

Low Der jüdische Kongreß.

Archiv der Pester israelitischen Kultusgemeinde. Protokollbuch 1867. Band 3. Nr. 402, S. 346 ff.

Ebenda, S. 345.

Sie empfand die Denkschrift als Schlag gegen die rabbinische Autorität und protestierte gegen den Versuch, die Rabbiner von dem geplanten Kongreß fernzuhalten.

142 THOMAS DÓMJÁN ein Gegenmemorandum und reichte es Ím Namen von 120 rechtgläubigen Gemeinden ein, in dem sie vor der Einberufung des Kongresses — mit dem sie prinzipiell einver­

standen war — die Billigung folgender Punkte forderte 1 0 :

1. Die Regierung wird gebeten, zur Ausübung der Wahlmodalitäten Vertrauensmän­ ner der Altgläubigen und der Reformbestrebten in gleicher Zahl einzuberufen.

2. Den Vertrauensmännern obliegt die Auswahl der zu besprechenden Gemeinde­ angelegenheiten, die zur ausschließlichen Kompetenz des Kongresses gehören.

3. Zum Zwecke des Kongresses soll eine Hausordnung ausgearbeitet und die zur Ab­ stimmung nötige Majorität bestimmt werden.

4. Es möge von vornherein festgelegt werden, ob der Kongreß beratende oder gesetz­ gebende Funktion haben wird.

5. Die Einberufung der jüdischen Einwohner Siebenbürgens zum Kongreß soll gewähr­ leistet werden.

Allein, mit diesem Schritt begnügten sich die Konservativen nicht; sie waren sich bewußt, daß ihnen eine starke und zahlreiche Partei der Reformgesinnten gegenüberstand und hielten es daher für nötig, sich im Jahre 1867 in einem Verein, der den Namen Schomre-Hadath erhielt, zu organisieren 11. An der Spitze standen berühmte Männer der altgläubigen Richtung; sie gründeten die Wochenzeitung „Ungarischer Jude" (Magyar zsidó), deren erste Nummer am 10. November 1867 erschien, und für die es der Leitung des Vereins gelang, die Unterschriften der damaligen größten rabbinischen Kapazitäten für einen Aufruf an die gesamte ungarische Judenschaft zu gewinnen 12.

In ihm wird das Ziel dieses Vereins deutlich: Die Lehre, die die Israeliten von ihren Vätern ererbt haben, soll unter allen Umständen bewahrt werden. Denn nur auf diesem Wege kann die schriftliche und mündliche Lehre Israels, die Ím „Schulchan Aruch" zu­ sammengefaßt ist, den Nachkommen ungeschmälert überliefert werden 13. Die dem Ziele im Wege stehenden Hindernisse meint der Verein dadurch beseitigen, zu können, daß der Schomre-Hadath: 1. mit gesetzlichen Mitteln die orthodoxe Judenschaft Ungarns schütze; 2. jeder Gemeinde, die wegen ihres Glaubens Leiden tragen müsse, Hilfe biete; 3. in der herausgegebenen Zeitschrift nur die Interessen der Konservativen vertrete u.

An der Spitze der konservativen Vereinigung stand eine aus 21 Mitgliedern bestehende Kommission, die ein Rabbinerkollegium aus fünf Mitgliedern wählte; ihnen übertrug man das Recht, in jeder konfessionellen Frage zu entscheiden. Es schien, als habe die konservative Partei den Kampf nicht vergebens aufgenommen, denn in einem Punkt wurde ihr Verlangen von der Gegenpartei akzeptiert. Der dritte Punkt des orthodoxen Memorandums, nach dem die Ausarbeitung einer Amtsordnung erfolgen und die zur Abstimmung benötigte Majorität festgelegt werden sollte, wurde vom Minister für Vgl. A 120 óhitű hitközség nevében benyújtott emlékirat méltánylása [Die Würdigung des von den 120 altgläubigen Gemeinden eingereichten Memorandums]. (In der Bibliothek der Pester israelitischen Kultusgemeinde, Gruppe der Kongreßschriften).

Schomre-Hadath = Gesetzestreue, Glaubenswächter (ungarisch: hitőregylet).

Unter anderen unterschrieben die Rabbiner W. SCHREIBER, Preßburg; J. Low, Sátoraljaúj­ hely. (Vgl. Neuzeit, 8 [1868] S. 203).

Die fünf Bücher Moses werden schriftliche, die Mischna und der Talmud mündliche Lehre genannt.

Erster Redakteur des Organs war A. FARKAS; später übernahm diese Stelle einer der hef­ tigsten Vorkämpfer der Orthodoxie, SIGMUND KRAUS.

DER KONGRESS DER UNGARISCHEN ISRAELITEN 1868 — 1 8 6 9 143 Kultus u n d U n t e r r i c h t gebilligt. D i e V e r m u t u n g liegt nahe, d a ß d i e Konservativen sich mit diesem P u n k t O r i e n t i e r u n g über das P r o g r a m m des Kongresses verschaffen w o l l ten. Sollten nämlich irgendwelche Religionsfragen z u r D e b a t t e stehen oder z u r B e r a tung gelangen — so ließ m a n v e r n e h m e n —, w o l l e m a n den K o n g r e ß, in dem die f o r t schrittlich Gesinnten vielleicht i n der Überzahl w ä r e n, durch F e r n b l e i b e n boykottieren.



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