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«Das letzte Paradies des Apollofalters (Parnassius apollo) in den Weinbergen und an den Waldrändern an den Steilhängen des Moseltales zwischen ...»

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Im romantischen Moseltal zwischen Koblenz und Trier, welches durch langgezogene Flußschleifen und imposante Steilhänge mit markanten Burgen und schroffen Felsen zwischen den malerischen Ortschaften in der vom graubraunen bis grauschwarzen devonischen Moselschiefer geprägten Landschaft an der Grenze zwischen der Eifel im Norden und Westen und dem Hunsrück im Süden und Osten gekennzeichnet ist, und welches durch die dort im schwierigen Gelände der extremen Steilhänge mit nur stellenweise eingeschalteten schmalen Terrassen erzeugten vorzüglichen Weine weltweiten Ruhm erlangt hat, lebt die letzte ausgedehnte stabile Population des schon seit langer Zeit unter strengem Naturschutz stehenden Apollofalters (Parnassius apollo LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae) in Deutschland in einem umfangreichen und aus aktueller Sicht ausreichend gesichertem und geschütztem Rückzugsgebiet, so daß der im zentralen Mitteleuropa einzigartige Bestand des schönen Ritterfalters aus derzeitiger Perspektive nicht gefährdet erscheint. Der MoselApollo (Parnassius apollo vinningensis STICHEL 1899; Lepidoptera: Papilionidae), welcher seinen Unterartnamen von seinem schon seit über einem Jahrhundert etablierten typischen Flugplatz um Winningen südwestlich Koblenz erhalten hat, findet an den pittoresken Steilhängen des kurvenreichen Moseltales mit vielen mäanderartigen Flußschlingen zwischen Koblenz und Trier in den Weinbergen und an den Waldrändern optimale Lebensbedingungen, wodurch das Refugium des Mosel-Apollo an der Grenze zwischen Eifel und Hunsrück den Status des letzten Paradieses des Apollofalters in Deutschland erlangt, und erscheint schon seit langer Zeit jedes Jahr in individuenreichen Populationen an zahlreichen langfristig stabilen Flugplätzen. Das regelmäßige Vorkommen des Mosel-Apollo an den prägnanten Steilhängen der häufig engen Flußwendebögen des Moseltales zwischen Koblenz und Trier wird schon seit mehr als 100 Jahren immer wieder in der einschlägigen Literatur erwähnt und ist dadurch in der ganzen Welt im wissenschaftlichen Schrifttum bekannt.

2 Regionalformen und endemische Verbreitung des Apollofalters

Der Apollofalter (Parnassius apollo LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae) ist aufgrund der außerordentlich vielfältigen Variabilität der aus schwarzen und roten Flecken sowie aus grauen und schwarzen Binden auf weißem oder manchmal auch gelbstichig weißem bis fahlgelblichweißem Grund bestehenden Flügelzeichnung und wegen der teilweise deutlichen Unterschiede in der Flügelspannweite der Individuen zwischen isolierten und endemischen Populationen in getrennten Gebieten in eine breite Palette von Unterarten oder geographischen Rassen klassifiziert worden (Übersichten in PAGENSTECHER 1909, CAPDEVILLE 1978 – 1980 und GLASSL 2005). Der Mosel-Apollo (Parnassius apollo vinningensis STICHEL 1899; Lepidoptera: Papilionidae) ist ein herausragendes Mitglied der Gruppe der auf separate Areale beschränkten Regionalformen des Apollofalters und ist in seinem Vorkommen auf das Moseltal zwischen Koblenz und Trier begrenzt, wo er an einer Reihe von langfristig stabilen Flugplätzen schon seit über einem Jahrhundert immer wieder beobachtet wurde (das Vorkommen des Apollofalters in Moseltal und Umgebung wurde schon von LEYDIG 1881 erwähnt), wohingegen er außerhalb seines begrenzten Verbreitungsgebietes im Moseltal an der Grenze zwischen Eifel und Hunsrück nicht vorhanden ist. Der Mosel-Apollo steht daher ebenso wie die zahlreichen anderen geographischen Rassen des Apollofalters mit seiner regional limitierten Verbreitung und seinem Fehlen außerhalb seines angestammten Verbreitungsgebietes in krassem Kontrast zu vielen anderen Tagfaltern, welche durch eine ubiquiste Verbreitung gekennzeichnet sind und in den meisten Gebieten in Deutschland in konstanter oder unterschiedlicher Häufigkeit mit nur sehr geringen oder gar keinen Unterschieden in Flügelzeichnung und Flügelspannweite der Individuen in den einzelnen Arealen auftreten.

Weitere Regionalformen des Apollofalters mit endemischer Verbreitung kommen in Deutschland in beschränkten Gebieten auch in den Alpen, in der Schwäbischen Alb und in der Fränkischen Alb vor.

Der Apollofalter (Parnassius apollo LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae) wird wegen seiner typischen roten Flecken hauptsächlich auf den Hinterflügeln und bei manchen Unterarten untergeordnet bis akzessorisch auch auf den Vorderflügeln auch Roter Apollo genannt und steht mit seinen charakteristischen roten Flecken im Gegensatz zum Schwarzen Apollo (Parnassius mnemosyne LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae), dessen Flügelzeichnung ausschließlich aus schwarzen und grauen Elementen ohne rote Flecken besteht. Im Gegensatz zum Roten Apollo kommt der Schwarze Apollo im Moseltal zwischen Koblenz und Trier nicht vor. Der Mosel-Apollo gehört zu denjenigen geographischen Rassen des Apollofalters, bei denen rote Flecken lediglich auf den Hinterflügeln, nicht jedoch auf den Vorderflügeln vorhanden sind, was bei der überwiegenden Zahl der Unterarten des Apollofalters der Fall ist, wohingegen nur wenige Regionalformen des Apollofalters rote Flecken sowohl auf den Hinterflügeln als auch auf den Vorderflügeln besitzen.

3 Biotope und Schutzmaßnahmen des Mosel-Apollo

Die meisten Biotope des Mosel-Apollo im Moseltal zwischen Koblenz und Trier liegen an den steilen Flanken des Flußtales an und um die zahlreichen hervorragenden und teilweise überhängenden Felsen des landschaftsprägenden dunklen Moselschiefers, und sind aufgrund der schlechten Zugänglichkeit der oftmals schroffen und bizarren Felsen und der steilen Schotterkegel am Fuß der häufig fast senkrecht abfallenden Felsen in den mittleren bis oberen Teilen der steilen Hänge glücklicherweise praktisch unzerstörbar. Im Weinbau werden schon seit mehreren Jahrzehnten nur noch sehr gezielt oder gar keine Insektizide und Herbizide mehr verwendet, so daß der Weinbau im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen die Versprühung von Giftstoffen mit Hubschraubern sowie Rebumlegungen eine ernsthafte Bedrohung des Mosel-Apollo hervorgerufen haben, heute keine Gefährdung der Populationen des Mosel-Apollo mehr bewirkt. Seit 1977 hat die spätere Arbeitsgruppe „Rettet den Moselapollo“ Schutzmaßnahmen gegen die negativen Einflüsse von Flurbereinigung und Einsatz von Chemikalien im Weinbau erarbeitet und nach zehnjährigen Untersuchungen eine Studie veröffentlicht (KINKLER, LÖSER & REHNELT 1987; KINKLER 1990, 2000). Seit 1986 wird vom Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz das Artenschutzprojekt „Apollofalter“ (HASSELBACH 1987) durchgeführt, in dessen Rahmen seit 1988 Schutzmaßnahmen und Biotoppflegeaktionen an den Flugplätzen des Mosel-Apollo im Moseltal erfolgen und auch eine Informationsbroschüre für die Öffentlichkeitsarbeit herausgegeben wurde (SIMON & RÜHL 2003, www.luwg.rlp.de), und etwa gleichzeitig wurde auch das Artenschutzprojekt „Segelfalter“ betrieben (KINKLER 1988a).





Mit der Einrichtung des Apolloweges zwischen Valwig und Cochem-Cond östlich Cochem (Kartenskizze in www.apolloweg-valwig.de/pdf/apolloweg.pdf und www.hotel-noss.de), an dem durch mehrere Informationstafeln auf die Bedeutung des Mosel-Apollo hingewiesen wird, und gezielte Öffentlichkeitsarbeit in Printmedien und im Internet wurden Einheimische und Besucher des Moseltales für den Schutzbedarf und die Schutzwürdigkeit des Mosel-Apollo sensibilisiert, und ebenso wurden Hinweistafeln auch an mehreren anderen Flugplätzen des Mosel-Apollo aufgestellt. Einige Winzer im Moseltal haben sogar mit dem Angebot eines Apolloweines beim Verkauf ihrer Erzeugnisse Werbung für den Mosel-Apollo gemacht, wobei der Apollowein ein Riesling aus der Steillage entlang des Apolloweges ist (www.moselmano.de/Preisliste und www.vinothek-winningen.de), und auch in anderen Gebieten wurde der Apollofalter als Namensgeber für besondere Weinsorten ausgewählt (unter anderem für die Weinsorte Apollo Klassik von Graßnitzberg südwestlich Spielfeld im Murtal südsüdöstlich Leibnitz im südlichen Teil von Österreich; www.primus.cc/shop/product-details/18-Apollo-Klassik). Apollofalter und Segelfalter stehen ebenso wie der Hirschkäfer (MADER 2009) schon seit 1936 unter Naturschutz.

Die Weiße Fetthenne (Sedum album; Saxifragales: Crassulaceae), welche die Hauptfutterpflanze der Larven des Mosel-Apollo ist, wächst in reichen Beständen in ausgedehnter Verbreitung an steilen Felsen, Böschungen, Schieferhalden und Trockenmauern aus aufgeschichteten Steinen, welche die Terrassen und Wege in den Weinbergen begrenzen. Besonders an den steilen Felsen ist eine Dezimierung oder Vernichtung der umfangreichen Bestände der Weißen Fetthenne durch Bewirtschaftungsmaßnahmen nahezu ausgeschlossen. In den Weinbergen und in deren Umgebung wird durch sorgfältige Biotoppflege die Verbuschung der mit Beständen der Weißen Fetthenne bewachsenen Bereiche der Hänge und Trockenmauern verhindert. Die günstige Situation der verbreiteten Verfügbarkeit der Hauptnahrungspflanze für die Raupen des Mosel-Apollo kann noch verbessert werden, in dem an bereits bestehenden Trockenmauern in den Weinbergen und an Straßenrändern der Bewuchs mit Büscheln und Kissen der Weißen Fetthenne durch gezielte Anpflanzung begründet oder erweitert wird und an neu angelegten Trockenmauern eine ausgiebige Bepflanzung mit Kolonien und Rasen der Weißen Fetthenne vorgenommen wird. Jeder Naturfreund im Moseltal kann hierzu einen Beitrag leisten, in dem er auch in seinem Garten eine Trockenmauer installiert und diese mit Aggregaten der Weißen Fetthenne bepflanzt. In brachliegenden Weinbergsbereichen und in der Umgebung der Felsfluren bietet sich auch die Aufschüttung von Schieferhalden und Geröllkegeln sowie deren teilweise Bepflanzung mit Polstern und Säumen der Weißen Fetthenne an.

Der Verkehr auf Straße und Schiene am Fuß der steilen Hänge fordert immer wieder Opfer unter den auch im unteren Abschnitt der Böschungen herumfliegenden Individuen des Mosel-Apollo, wobei die Verluste durch Kollisionen mit Autos und Eisenbahnen sich jedoch in Grenzen halten, weil die meisten Individuen des Mosel-Apollo in den oberen Zonen der Hänge herumfliegen, welche weitab vom Verkehr auf den Fahrbahnen und Gleisen in der Talsohle liegen. Die ohnehin nur untergeordneten Einbußen in den Beständen des MoselApollo durch Unfälle mit Autos und Eisenbahnen könnten durch eine zeitlich befristete Geschwindigkeitsbeschränkung für den Verkehr auf Straße und Schiene während der Flugzeit des landschaftsprägenden Ritterfalters noch weiter verringert werden, sofern eine derartige Schutzmaßnahme bei den regionalen Behörden durchsetzbar wäre, wobei das Tempolimit für die Strecke der Fahrbahnen und Gleise zwischen Koblenz und Cochem auf das Intervall von Mitte Mai bis Mitte Juli des laufenden Jahres begrenzt werden sollte. Die marginalen Verluste in den Populationen des Mosel-Apollo infolge von Zusammenstößen mit Autos und Eisenbahnen könnten auch durch eine günstige Terminierung von autofreien Sonntagen im Moseltal weiter reduziert werden. In diesem Jahr wurde unter dem Motto „Happy Mosel“ ein autofreier Sonntag im Moseltal am 30.05.2010 veranstaltet, welcher am Beginn der diesjährigen Flugzeit des Mosel-Apollo gelegen hat, wobei die Signifikanz einer vorübergehenden Sperrung des Moseltales für den motorgetriebenen Verkehr wesentlich zunehmen würde, wenn ein derartiger autofreier Sonntag erst etwa Mitte Juni des laufenden Jahres durchgeführt werden würde.

Die unikale Konstellation einer Reihe günstiger Rahmenbedingungen ergibt zusammen mit dem Verständnis von Weinbau und Tourismus für die einzigartige Sonderstellung des biogeographisch exklusiven Vorkommens in Deutschland einen quasi idealen Lebensraum für den Mosel-Apollo im Moseltal zwischen Koblenz und Trier und ermöglicht die langfristige Stabilität der umfangreichen Populationen des endemischen Ritterfalters an zahlreichen Flugplätzen in einem ausgedehnten Gebiet. Außerhalb des Moseltales leben einige begrenzte Populationen des Apollofalters in Deutschland heute nur noch in wenigen beschränkten Gebieten in den Alpen, in der Schwäbischen Alb und in der Fränkischen Alb, wohingegen zahlreiche Populationen in etlichen weiteren Gebieten, welche vor mehreren bis vielen Jahrzehnten oder sogar vor etwa einem Jahrhundert oder noch früher existiert haben, inzwischen ausgestorben und erloschen sind. Deshalb besitzt das Moseltal zwischen Koblenz und Trier den Status des letzten Paradieses des Apollofalters in Deutschland, in dem der regional limitierte Mosel-Apollo sich in einem Umfeld mit stabilen günstigen Einflußfaktoren nahezu ungestört in jedem Jahr entwickeln, entfalten und fortpflanzen kann, wobei der Erfolg der regelmäßigen Reproduktion der Populationen des Mosel-Apollo an den angestammten Flugplätzen im Moseltal schon seit über 100 Jahren durch die chronologische Dokumentation der Nachweise und Beobachtungen an etlichen Lokalitäten in der Literatur belegt wird.

4 Lunarzyklische Populationsdynamik von Insekten und Pilzen



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