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«Das letzte Paradies des Apollofalters (Parnassius apollo) in den Weinbergen und an den Waldrändern an den Steilhängen des Moseltales zwischen ...»

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Im Gegensatz dazu wurden im Schrifttum aus den zurückliegenden Jahren häufig wesentlich höhere Populationsstärken des Mosel-Apollo von den verschiedenen Flugplätzen im Moseltal gemeldet, welche oftmals mehr als 50 Exemplare, in etlichen Fällen mehr als 75 Individuen und manchmal sogar mehr als 100 Falter umfassen, welche bei einer Erfassung an den einzelnen Lokalitäten während den Spitzen der Häufigkeitsverteilung gezählt wurden (Beispiele sind in MADER 2010 zusammengestellt).

Dieses Phänomen der retardierten Populationsstärke konnte in diesem Jahr nicht nur beim Mosel-Apollo, sondern auch bei anderen Tagfaltern festgestellt werden, unter denen vor allem der Distelfalter (Vanessa cardui LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae) zu nennen ist, welcher in diesem Jahr an den untersuchten Lokalitäten um Tairnbach, Nußloch, Walldorf, Sankt Leon und Rot südsüdöstlich bis südsüdwestlich von Heidelberg im mittleren Teil des Oberrheingrabens lediglich in wenigen Individuen aufgetreten ist, wohingegen im vergangenen Jahr ein außergewöhnlich starker Massenflug stattgefunden hat, welcher in zwei separaten Spitzen der Häufigkeitsverteilung ausgebildet war, welche zwischen dem Vollmond am 09.05.2009 und dem Neumond am 24.05.2009 sowie zwischen dem Vollmond am 07.07.2009 und dem Neumond am 22.07.2009 ausgeprägt waren (MADER 2010). Eine gegenüber den Vorjahren erheblich zurückgebliebene Populationsstärke konnte in diesem Jahr auch bei dem Tagpfauenauge (Inachis io LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), dem Admiral (Vanessa atalanta LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), dem Baumweißling (Aporia crataegi LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Pieridae), dem Postillon-Heufalter (Colias croceus FOURCROY 1785; Lepidoptera: Pieridae), dem Gemeinen Heufalter (Colias hyale LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Pieridae), dem Schwalbenschwanz (Papilio machaon LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae), dem Junikäfer (Amphimallon solstitiale (LINNAEUS 1758);

Coleoptera: Scarabaeidae), dem Gold-Rosenkäfer (Cetonia aurata LINNAEUS 1761; Coleoptera: Scarabaeidae), dem Gold-Laufkäfer (Carabus auratus LINNAEUS 1761; Coleoptera: Carabidae), der Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo LINNAEUS 1758; Odonata: Calopterygidae) und der Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea LINNAEUS 1758; Hymenoptera: Anthophoridae) konstatiert werden.

Die wesentlich retardierten Populationsstärken etlicher Tagfalter haben sich in diesem Jahr besonders eklatant in der Häufigkeit des Blütenbesuchs an den zahlreichen blauviolett und rotviolett blühenden Sträuchern des Schmetterlingsflieders oder Sommerflieders (Buddleja davidii; Lamiales: Scrophulariaceae) in Gärten und an Wegrändern widergespiegelt, an denen während der Blütezeit besonders in der zweiten Julihälfte und in der ersten Augusthälfte sowie untergeordnet auch noch in der zweiten Augusthälfte selbst bei strahlendem Sonnenschein in diesem Jahr oftmals nur sehr wenige oder gar keine Schmetterlinge geflogen und gesessen sind, wohingegen in den vergangenen Jahren während der Blütezeit im Hochsommer häufig viele Schmetterlinge dort Nektar gesaugt haben und sich gesonnt haben. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die signifikant retardierten Populationsstärken des Mosel-Apollo und anderer Tagfalter in diesem Jahr eine Auswirkung des im Vergleich zu den letzten Jahren besonders kalten Winters sind, welcher in Januar und Februar 2010 mit länger anhaltenden Dauerfrösten, Schneedecken und Eiskrusten wesentlich strenger war als in den zurückliegenden Jahren. Eine sichere Interpretation des Phänomens der deutlich retardierten Populationsstärken des Mosel-Apollo und anderer Tagfalter in diesem Jahr als eine Konsequenz des überdurchschnittlich harten Winters in Januar und Februar 2010 kann erst durch den Vergleich mit den Populationstärken der genannten Schmetterlinge im nächsten Jahr und in Abhängigkeit von dem Verlauf des Winters in Januar und Februar 2011 erfolgen.

10 Die räumlich besten Beobachtungsmöglichkeiten des Mosel-Apollo Die räumlich besten Beobachtungsmöglichkeiten des Mosel-Apollo bestehen am Apolloweg mitten im Steilhang am Nordhang des Moseltales zwischen Valwig und Cochem-Cond östlich Cochem, welcher sowohl an seinem westlichen Ende am Weinbergstor am östlichen Ortsausgang von Cochem-Cond als auch an seinem östlichen Ende in der Verlängerung der Kreuzstraße in Valwig in Richtung Valwigerberg in etwa halber Höhe zugänglich ist, und entlang des Radweges am Fuß der Steilhänge am Nordhang des Moseltales zwischen Winningen und Kobern-Gondorf südwestlich Koblenz. Die am meisten frequentierten Flugplätze des Mosel-Apollo in den beiden vorgenannten Intervallen liegen am Winninger Hamm, an der Blumslay und am Winninger Uhlen nordwestlich Winningen; am Rosenberg nördlich Kobern-Gondorf, an der Brauselay südöstlich Cochem-Cond und am Hahnenberg westlich Valwig. Weitere gut erreichbare Flugplätze des Mosel-Apollo befinden sich am Ausoniussteinbruch und an der Wandlay am Westhang des Moseltales nördlich Kattenes südlich Kobern-Gondorf, am Ausgang des Dortebachtales am Nordhang des Moseltales ostnordöstlich Klotten nordöstlich Cochem, und in den Weinbergen am Nordhang des Moseltales zwischen Klotten nordöstlich Cochem und Pommern westlich Treis-Karden. Alle vorgenannten Flugplätze des Mosel-Apollo können über meist ebene, breite und teilweise auch befestigte gut begehbare Wege erreicht werden, und nur im westlichen Teil des Apolloweges zwischen Valwig und Cochem-Cond sowie im Dortebachtal sind auch größere Höhenunterschiede auf lediglich schmalen Pfaden zu überwinden.





Die meisten Flugplätze des Mosel-Apollo liegen im oberen Bereich der Weinberge in der Nähe des Waldrandes, und einige Flugplätze des Mosel-Apollo befinden sich auch im Umfeld der Einmündungen von kleinen Seitentälern in das Moseltal im unteren Bereich der Weinberge und dort teilweise ebenfalls vor dem Waldrand. Während der Hauptphase der Flugzeit sitzen immer wieder einzelne Individuen des Mosel-Apollo über längere Zeit ruhig auf Blüten nahe dem Weg, flattern gemächlich von einer Blüte zur nächsten oder schweben in langsamem Gleitflug vor den Augen der Beobachter besonders am Hahnenberg westlich Valwig und an der Brauselay südöstlich Cochem-Cond innerhalb der Strecke des Apolloweges zwischen Cochem-Cond und Valwig östlich Cochem sowie am Rosenberg nördlich Kobern-Gondorf innerhalb der Strecke des Radweges zwischen Winningen und KobernGondorf südwestlich Koblenz, so daß an diesen Lokalitäten die besten Möglichkeiten für das Fotografieren und Filmen des Mosel-Apollo aus unmittelbarer Nähe bestehen. Am Winninger Hamm, an der Blumslay und am Winninger Uhlen nordwestlich Winningen sowie an der Brauselay südöstlich Cochem-Cond fliegt der Mosel-Apollo häufig in größerer Höhe und Entfernung vom Weg an den Felsen in den Steilhängen, so daß eine eingehende Beobachtung der um die abgelegenen und unzugänglichen Felsen in größerer Distanz vom Weg herumsegelnden Ritterfalter ein Fernglas erforderlich ist, wohingegen die quantitative Erfassung der hoch oben herumschwebenden Papilioniden aufgrund der Größe des MoselApollo dort auch mit bloßem Auge möglich ist.

Ein weiteres Profil mit bekannten Flugplätzen des Mosel-Apollo ist der Calmont-Klettersteig am Nordhang des Moseltales zwischen Ediger-Eller und Bremm südlich Cochem, welcher jedoch nur einen schmalen Pfad mit erheblichen Höhenunterschieden und zahlreichen Kletterabschnitten mit teilweise alpinem Charakter darstellt, der nur mit festem Schuhwerk begangen werden kann und aufgrund seines anstrengenden Streckenverlaufes mit ständig wechselnden Anstiegen und Abfällen nur trainierten Bergwanderern zur Begehung empfohlen werden kann. Wer jedoch die kraftraubende Bergtour des schmalen Calmont-Klettersteiges mit seinem permanenten Wechsel von Anstiegen und Abfällen bewältigt, wird nicht nur durch die packenden Flugvorführungen des Mosel-Apollo an den bizarren Steilhängen belohnt, sondern wird für seine Mühe auch durch das grandiose Panorama der Moselschleife zwischen Ediger-Eller und Bremm entschädigt, welches entlang des Calmont-Klettersteiges in einer spektakulären Rundumsicht in vielen Perspektiven an der teilweise atemberaubenden Steilkante des hier streckenweise canyonartig abfallenden Moseltales bezaubert. Ein herrliches Panorama des Moseltales kann mit einem normalen Spaziergang auf einem breiten ebenen Weg auch vom östlichen Teil des Apolloweges zwischen der Straßenkurve nördlich der Kirche von Valwig und dem Aussichtspunkt Panoramablick an der Weinbergschutzhütte nördlich Kloster Ebernach westsüdwestlich Valwig genossen werden, wo ebenfalls neben der faszinierenden Flußlandschaft auch die fesselnden Flugdarbietungen des MoselApollo bewundert werden können.

11 Programmvorschlag für eine eintägige Beobachtungstour des Mosel-Apollo

Für eine eintägige Beobachtungstour des Mosel-Apollo im Moseltal zwischen Koblenz und Trier bietet sich eine Routenaufnahme mit folgendem Zeitplan an, den ich nach einer vorbereitenden Geländeerkundung für meine wöchentlichen Untersuchungen ausgewählt habe und der sich bei meinen meist sonntäglichen Exkursionen von 23.05.2010 bis 19.09.2010 bewährt hat: bis ca. 11 Uhr Anfahrt nach Winningen, ab ca. 11 Uhr bis ca. 12 Uhr Beobachtungen an der Strecke entlang des Radweges am Fuß der Steilhänge am Nordhang des Moseltales zwischen Winningen und Kobern-Gondorf südwestlich Koblenz, ab ca. 12 Uhr bis ca. 13 Uhr Beobachtungen am Ausoniussteinbruch und an der Wandlay am Westhang des Moseltales nördlich Kattenes südlich Kobern-Gondorf sowie am Ausgang des Dortebachtales am Nordhang des Moseltales ostnordöstlich Klotten nordöstlich Cochem, ab ca.

13 Uhr bis ca. 14 Uhr Mittagspicknick an einem für den vorgeschlagenen Tagesablauf termingerecht bereitstehenden Tisch mit Bänken am Weinbergstor am östlichen Ortsausgang von Cochem-Cond mit herrlicher Aussicht auf die Mosel mit vorbeituckernden Fahrgastschiffen und Frachtkähnen sowie auf die hoch über der Mosel auf einem Bergklotz thronende Reichsburg Cochem, ab ca. 14 Uhr bis ca. 16 Uhr Beobachtungen am Apolloweg mitten im Steilhang am Nordhang des Moseltales vom Weinbergstor am östlichen Ortsausgang von Cochem-Cond bis zur Verlängerung der Kreuzstraße in Valwig in Richtung Valwigerberg in etwa halber Höhe östlich Cochem, und ab ca. 16 Uhr Rückfahrt von Valwig.

Alle interessierten Naturfreunde, welche aufgrund einer kürzeren Anreise mehr Zeit für die Beobachtung des Mosel-Apollo zur Verfügung haben, können das vorstehende Programm der Routenkartierung um einige weitere Lokalitäten aus obiger Aufstellung ergänzen. Die Mitnahme eines Fernglases für die Beobachtung des Mosel-Apollo an steilen unzugänglichen Felsen aus größerer Entfernung ist empfehlenswert, obwohl die grazilen gemusterten Falter aufgrund ihrer Größe auch mit bloßem Auge schon von weitem problemlos erkannt werden können und besonders aufgrund ihres charakteristischen langsamen Flatterfluges und Gleitschwebens auch aus erheblicher Distanz zweifelsfrei identifiziert werden können.

Am Apolloweg zwischen Cochem-Cond und Valwig östlich Cochem und am Rosenberg nördlich Kobern-Gondorf segelt der Mosel-Apollo häufig bis unmittelbar vor die Augen der Beobachter auf dem Weg herab und setzt sich oftmals direkt vor den Nasen der Zuschauer auf Blüten zum Nektarsaugen und auf Steine zum Sonnen, so daß eine detaillierte Betrachtung der herrlichen rotgefleckten Ritterfalter aus nächster Nähe ohne optische Hilfsmittel möglich ist und die beeindruckend eleganten Schmetterlinge in aller Ruhe aus kürzestem Abstand ohne die Notwendigkeit des Einsatzes von Teleobjektiven fotografiert und gefilmt werden können.

12 Populationsdynamik des Segelfalters in 2010

An den vorgenannten Stellen im Moseltal zwischen Koblenz und Trier fliegt auch der Segelfalter (Iphiclides podalirius LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae), welcher im Gegensatz zum ubiquisten Schwalbenschwanz (Papilio machaon LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Papilionidae) in Deutschland nicht überall verbreitet ist, sondern nur in bestimmten Gebieten vorkommt, unter denen das Moseltal an der Grenze zwischen Eifel und Hunsrück erneut eine außergewöhnliche Stellung einnimmt. Im Kontrast zum Apollofalter bildet der Segelfalter keine morphologisch unterschiedlichen geographischen Rassen aus, sondern ist mit vorwiegend konstanter Flügelzeichnung und Flügelspannweite in den separaten Regionen seiner Verbreitung in weitgehend einheitlicher Entwicklung vorhanden. Der Segelfalter tritt ebenso wie der Schwalbenschwanz in zwei Generationen auf, welche die vernale Generation vor der Sommersonnenwende und die aestivale Generation nach der Sommersonnenwende umfassen, wohingegen der Mosel-Apollo nur in einer vernalen bis aestivalen Generation vorkommt, welche vor der Sommersonnenwende beginnt, das aestivale Solstitium überbrückt und nach der Sommersonnenwende endet.

Die ersten Exemplare der Frühjahrsgeneration des Segelfalters sind in diesem Jahr vor dem Vollmond am 28.05.2010 aufgetaucht, und die letzten Individuen der Frühjahrsgeneration des Segelfalters sind in diesem Jahr vor dem Neumond am 12.06.2010 verschwunden. Die ersten Exemplare der Sommergeneration des Segelfalters sind in diesem Jahr vor dem Neumond am 11.07.2010 erschienen, das Maximum der Individuenzahl wurde um den Vollmond am 26.07.2010 erreicht, danach erfolgte ein rascher Rückgang der Populationsstärke auf ein residuales Niveau um den Neumond am 10.08.2010, und die letzten Exemplare der Sommergeneration des Segelfalters sind vor dem Vollmond am 24.08.2010 erloschen.



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