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«Das letzte Paradies des Apollofalters (Parnassius apollo) in den Weinbergen und an den Waldrändern an den Steilhängen des Moseltales zwischen ...»

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Asterales: Asteraceae) einzeln oder in Gruppen sowie häufig auch in kopulierenden Paaren gesessen sind. Die Streifenwanze konnte ebenfalls mit abnehmender Tendenz der Häufigkeit auch noch zwischen dem Vollmond am 26.07.2010 und dem Neumond am 10.08.2010 registriert werden, und die letzten Individuen sind vor dem Vollmond am 24.08.2010 vergangen. In Analogie und Extrapolation zu den Vorkommen der vorgenannten drei spektakulären rotdominierten Insekten in diesem Jahr prognostiziere ich für das nächste Jahr die besten Beobachtungsmöglichkeiten der Rotflügeligen Ödlandschrecke, des Russischen Bären oder der Spanischen Fahne, und der Streifenwanze zwischen dem Vollmond am 15.07.2011 und dem Neumond am 30.07.2011. Alle drei Arten der imposanten rotgeprägten Insekten sind durch ubiquiste Verbreitung gekennzeichnet und kommen nicht nur im Moseltal, sondern auch in fast allen anderen Gebieten vor.

18 Großer Schillerfalter, Großer Fuchs und weitere große Tagfalter Unter den ubiquisten großen Schmetterlingen, welche auch am Apolloweg und an den anderen Lokalitäten im Moseltal vorkommen, kann sich der aufmerksame Naturfreund bei seinen Begehungen unter anderem auch an der Beobachtung des Großen Schillerfalters (Apatura iris LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), des Kleinen Eisvogels (Limenitis camilla LINNAEUS 1763; Lepidoptera: Nymphalidae), des Großen Fuchs (Nymphalis polychloros LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), des Kleinen Fuchs (Aglais urticae LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), des Kaisermantels (Argynnis paphia LINNAEUS 1758;

Lepidoptera: Nymphalidae) und des Zitronenfalters (Gonepterys rhamni LINNAEUS 1758;

Lepidoptera: Pieridae) erfreuen. Der Große Schillerfalter und der Große Fuchs bevorzugen feuchte Stellen am Boden um Pfützen und Bäche und finden sich deshalb besonders im Bereich der Einmündung von Nebenbächen in das Moseltal sowie an Pfützen nach Regenfällen im Sonnenschein und an der Grenze zum Schatten, und der Große Schillerfalter wird manchmal sogar durch den Schweiß angezogen und setzt sich auf feuchte Stellen der Hemden von Wanderern, wie ich mehrfach beobachten konnte. Der Große Schillerfalter und der Große Fuchs konnten in diesem Jahr am besten zwischen dem Vollmond am 26.06.2010 und dem Neumond am 11.07.2010 beobachtet werden, und in Analogie und Extrapolation dazu prognostiziere ich für das nächste Jahr die zeitlich besten Beobachtungsmöglichkeiten zwischen dem Neumond am 01.07.2011 und dem Vollmond am 15.07.2011.

Der Kaisermantel konnte in diesem Jahr vor allem zwischen dem Vollmond am 26.07.2010 und dem Neumond am 10.08.2010 registriert werden, und in Analogie und Extrapolation dazu erwarte ich für das nächste Jahr die zeitlich besten Beobachtungsmöglichkeiten zwischen dem Neumond am 30.07.2011 und dem Vollmond am 13.08.2011. Der Kleine Eisvogel ist in diesem Jahr besonders zwischen dem Neumond am 12.06.2010 und dem Vollmond am 26.06.2010 in Erscheinung getreten, und in Analogie und Extrapolation dazu kalkuliere ich für das nächste Jahr die zeitlich besten Beobachtungsmöglichkeiten zwischen dem Vollmond am 15.06.2011 und dem Neumond am 01.07.2011. Der Kleine Fuchs, welcher früher zu den häufigsten Tagfaltern gezählt hat und vom zeitigen Frühling bis zum späten Herbst fast überall herumgeflogen ist, kommt am Apolloweg noch in einer beträchtlichen Anzahl von Individuen vor und kann dort am Wegrand angetroffen werden, wohingegen er in einigen anderen Gebieten in Deutschland schon seit vielen Jahren fast völlig verschwunden ist.

Die leuchtend gelben Männchen des Zitronenfalters sind bei ihrem Flug im strahlenden Sonnenlicht von bestechender Attraktivität, und es war vor fast 50 Jahren ein Männchen des Zitronenfalters, welches mit seiner brillianten gelben Farbe im gleißenden Sonnenschein schlagartig mein Interesse für die Insekten geweckt hat und mich besonders für die Schmetterlinge begeistert hat. Die letzten Individuen der Frühjahrsgeneration des Zitronenfalters (welche als Imagines aus dem Vorjahr überwintert haben) fliegen zusammen mit den ersten Individuen des Mosel-Apollo, wohingegen die letzten Individuen des Mosel-Apollo zusammen mit den ersten Individuen der Sommergeneration des Zitronenfalters fliegen.

19 Kreuzdorn-Zipfelfalter und Roter Scheckenfalter

Unter den ubiquisten kleinen Schmetterlingen, welche auch am Apolloweg und an den anderen Lokalitäten im Moseltal auftreten, kann der aufmerksame Naturfreund bei seinen Erkundungen unter anderem auch den Kreuzdorn-Zipfelfalter (Satyrium spini SCHIFFERMÜLLER (DENIS & SCHIFFERMÜLLER 1775); Lepidoptera: Lycaenidae) und den Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma (ESPER 1778); Lepidoptera: Nymphalidae) studieren, welche in diesem Jahr ebenfalls auffällig in Erscheinung getreten sind. Der Kreuzdorn-Zipfelfalter ist in diesem Jahr besonders spektakulär um den Neumond am 11.07.2010 erschienen, als plötzlich zahlreiche bis massenhaft Individuen auf den Blüten am Wegrand am Rosenberg nördlich Kobern-Gondorf gesessen sind, wohingegen vorher und nachher nur einzelne bis etliche Exemplare dort anzutreffen waren und um den Vollmond am 26.07.2010 nur noch vereinzelte Nachzügler vorhanden waren. Der Rote Scheckenfalter konnte am Apolloweg zwischen Cochem-Cond und Valwig östlich Cochem in diesem Jahr vor allem zwischen dem Vollmond am 28.05.2010 und dem Neumond am 12.06.2010 beobachtet werden, als zahlreiche Individuen entlang des Weges und an seinen Rändern geflogen sind, und konnte daneben auch zwischen dem Neumond am 10.08.2010 und dem Vollmond am 24.08.2010 registriert werden, als ebenfalls etliche Individuen aufgetreten sind.





20 Vinophilie des Admirals

Zu den großen Tagfaltern mit imposantem Erscheinungsbild, welche überall verbreitet sind und auch am Apolloweg auftreten, gehört schließlich noch der Admiral (Vanessa atalanta LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), dessen aestivale bis automnale Generation zusammen mit der Sommer- bis Herbstgeneration des Postillon-Heufalters (Colias croceus FOURCROY 1785; Lepidoptera: Pieridae) den Schlußakkord der Saison der Insekten einläutet und die Flugzeit der Schmetterlinge mit Ausnahme von auch danach noch herumfliegenden Nachzüglern vor der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche abschließt, wohingegen der Aurorafalter und die Frühjahrsgeneration des Segelfalters den Auftakt veranstalten und die Saison der Insekten nach der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche eröffnen, und am Beginn des Hauptteils der Flugzeit der Schmetterlinge erscheint dann auch der Mosel-Apollo. Einzelne Exemplare des Admirals sind am Apolloweg und an anderen Lokalitäten bereits zwischen dem Vollmond am 26.06.2010 und dem Neumond am 11.07.2010 geflogen und sind dann wieder ab dem Vollmond am 10.08.2010 aufgetaucht, und um den Neumond am 08.09.2010 ist dann plötzlich die Hauptmasse der Individuen aufgetreten.

Der Admiral hat eine Vorliebe für vergorene Fruchtsäfte, welche er begierig aufsaugt und sich an dem durch die Gärung der ausgetretenen Säfte entstandenen Alkohol berauscht, und erscheint deshalb mit der Hauptmasse der Individuen der aestivalen bis automnalen Generation erst Ende August oder Anfang September, wenn die ersten überreifen Trauben in den Weinbergen an den Reben bersten und die ersten überreifen Pflaumen und Birnen in den Obstgärten von den Bäumen herunterfallen und am Boden aufbrechen. In den letzten Jahren konnte ich in der Umgebung von Heidelberg im mittleren Teil des Oberrheingrabens wiederholt beobachten, wie zahlreiche bis massenhaft Individuen des Admirals sich Ende August oder Anfang September in den Weinbergen und Obstgärten getummelt haben und bevorzugt an aufgeplatzten Trauben und Pflaumen gesessen haben sowie daneben auch Bienenstöcke besucht haben, welche in den Weinbergen und Obstgärten aufgestellt waren. Der vinophile Admiral ist deshalb auch ein typischer Schmetterling im späten Sommer und frühen Herbst in den Weinbergen an den Steilhängen des Moseltales und begleitet als letzter häufiger Tagfalter am Ausklang der Saison der Insekten den Winzer bei der Weinlese am Beginn der Buntfärbung der Blätter im Goldenen Herbst. Das Erscheinen zahlreicher Individuen der aestivalen bis automnalen Generation des Admirals an den reifen Trauben in den Weinbergen und den reifen Früchten in den Obstgärten sowie des Postillon-Heufalters in den Wiesen und an den Waldrändern verkündet das entomologische Ende des Sommers und den Beginn des Herbstes, wohingegen der Aurorafalter und die Frühjahrsgeneration des Segelfalters die ersten echten Frühlingsboten im Insektenreich darstellen, welche mit ihrem Auftauchen den entomologischen Beginn des Frühlings markieren.

Wegen seiner kulinarischen Affinität zu qualitativ hochwertigen Weinen würde es der vinophile Admiral, welcher dem Winzer bei der Ernte des Weines Gesellschaft leistet und sich auch noch während der Weinlese in den Weinbergen tummelt und dort ausgetretenen und vergorenen Saft an aufgeplatzten Trauben saugt und zwischen den Reben herumfliegt, verdienen, mit der Benennung eines Admiralsweines und der Verzierung des Flaschenetikettes mit dem Konterfei des schönen Edelfalters auch unter den Weinliebhabern für seine exzellente Kenntnis edler Tropfen bekanntgemacht zu werden. In der Umgebung von Heidelberg hat sich der Admiral vinologisch als ausgesprochener Feinschmecker profiliert, denn er besucht dort vorzugsweise mit den Trauben des blauen Portugiesers eine der besten Rebsorten, aus welcher einer der regional vorzüglichsten und regelmäßig preisgekrönten Weine hergestellt wird. Um seine vinologische Delikatesse in vollen Zügen genießen zu können, ist der Admiral auch in diesem Jahr wieder pünktlich zur vollendeten Reife und beginnenden Überreife der Trauben des blauen Portugiesers um den Neumond am 08.09.2010 mit der Hauptmasse der Individuen der aestivalen bis automnalen Generation sowohl am Apolloweg zwischen Cochem-Cond und Valwig östlich Cochem im Moseltal als auch in der Umgebung von Heidelberg im mittleren Teil des Oberrheingrabens in den Weinbergen erschienen. In den vergangenen Jahren hat sich der Admiral unvermittelt mit zahlreichen Exemplaren um den Neumond am 11.09.2007, um den Neumond am 29.09.2008 und um den Vollmond am 04.09.2009 in den Weinbergen in der Umgebung von Heidelberg zur Kostprobe der frisch vergorenen Säfte der Trauben des blauen Portugiesers versammelt. In Analogie und Extrapolation dazu prognostiziere ich für das nächste Jahr das schlagartige Einsetzen der Hauptmasse der Individuen der aestivalen bis automnalen Generation des Admirals rechtzeitig zur abgeschlossenen Reife und anfangenden Überreife der Trauben des blauen Portugiesers zwischen dem Neumond am 29.08.2011 und dem Vollmond am 12.09.2011.

In untergeordnetem Maße leisten das Tagpfauenauge (Inachis io LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae), der C-Falter (Polygonia c-album LINNAEUS 1758; Lepidoptera: Nymphalidae) und die Herbst-Mosaikjungfer (Aeschna mixta LATREILLE 1805; Odonata: Aeshnidae) dem Admiral an den überreifen Trauben in den Weinbergen und an den überreifen Pflaumen und Birnen in den Obstgärten im Spätsommer und im Goldenen Herbst Gesellschaft.

21 Vorschlag der Benennung eines Admiralsweines in Analogie zum Apollowein Im Gegensatz zum Mosel-Apollo, welcher bereits als Motiv auf dem Flaschenetikett des Apolloweines aus dem Moseltal in der Welt der Weinliebhaber verewigt wurde und dessen Flugzeit jedoch mit dem Beginn der Weinlese schon lange vorbei ist, schließt der Admiral die Saison des Fluges der Insekten im Goldenen Herbst ebenso ab wie der Winzer mit der Weinlese die Erntezeit der Früchte beendet. Die Weinlese im Beisein des vinophilen Admirals zur Zeit der sich bunt verfärbenden und fallenden Blätter im Goldenen Herbst ist ein stimmungsvoller Ausklang der Saison des Fluges der Insekten und gleichzeitig auch der Erntezeit der Früchte. Deshalb wäre das Miteinander von Winzer und Admiral während der Weinlese in den leuchtenden Farben des Goldenen Herbstes die treffende Grundlage des beziehungsvollen Namens für die besondere Weinsorte des Admiralsweines zu Ehren der ausgezeichneten Weinkenntnis des vinophilen Edelfalters, welcher wie kein anderer Schmetterling den edlen Tropfen zu schätzen weiß und vielleicht auch deswegen seine Flugzeit so terminiert hat, daß er den reifen und an etlichen Stellen schon vergorenen Traubensaft als einer der ersten im Weinberg kosten und genießen kann, und welcher mit seiner exklusiven Weinprobe in dem malerischen Ambiente des Weinberges mit der romantischen Konstellation der leuchtend bunten Blätter im strahlenden Sonnenschein des Goldenen Herbstes an den Steilhängen des Moseltales über den morgendlichen Nebelschwaden am Fluß die Saison des Fluges der Insekten im Moseltal und in anderen Weinbaugebieten mit einem fulminanten und farbenfrohen Finale feuchtfröhlich und beschwingt ausklingen läßt.

Neben dem Admiral gibt es in der mitteleuropäischen Entomofauna mit dem Hirschkäfer (Lucanus cervus LINNAEUS 1758; Coleoptera: Lucanidae) noch ein zweites spektakuläres Insekt, welches dem Alkohol zugeneigt ist (MADER 2009). Der Hirschkäfer würde dem Admiral beim Kosten des vergorenen Traubensaftes im stimmungsvollen Umfeld des Weinberges im Goldenen Herbst sicher Gesellschaft leisten, wenn seine Flugzeit sich soweit erstrecken würde, denn er genießt auch vergorene Säfte unterschiedlicher Quellen als Nahrung. Der Hirschkäfer bevorzugt jedoch die warmen Abende zu später Stunde an den langen Tagen im Juni vor den Sommersonnenwende, an denen er in der kurzen Phase der Dämmerung zwischen dem Sonnenuntergang und dem Einbruch der Nacht am Waldrand schwärmt und an blutenden Wunden von Eichen, Kastanien und anderen Bäumen den dort austretenden und vergärenden alkoholhaltigen Saft als Kraftstoff tankt sowie auch vergorenen Saft von reifen und überreifen Kirschen und anderem Obst als Nahrung aufnimmt, und hat zur Zeit der Reife der Trauben in den Weinbergen seine Flugzeit schon lange beendet.



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