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«Zusammenfassung Die Autorin versteht das Spiel im Rahmen der Kinderanalyse als die via regia zum Unbewußten des Kindes, das den Spielraum zur ...»

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Zum Spiel-Raum zwischen

Narzißmus und Triebdynamik1

Zusammenfassung

Die Autorin versteht das Spiel im Rahmen der Kinderanalyse als

die via regia zum Unbewußten des Kindes, das den "Spielraum" zur

Bearbeitung von Konflikten schafft. Innerhalb dieses Spielraumes finden dialektische Prozesse statt. Ausgehend von Beobachtungen in Kinderanalysen wird die Dialektik zwischen Narzißmus und Triebdynamik beschrieben, die bei psychisch kranken Kindern häufig aus dem

Gleichgewicht geraten ist. Spiele in Anfangsphasen von Behandlungen haben vorwiegend narzißtischem Charakter und geben dem Kind das Gefühl, allmächtig zu sein. Sie sollten sich ungestört von einem kritischen Diskurs und deutenden Interventionen entfalten. Auf der Grundlage eines sicherer gewordenen Selbstgefühls können zunehmend Triebkonflikte bearbeitet werden. Die Autorin diskutiert, was Analytiker beachten müssen, um die gestörte dialektische Balance zwischen Narzißmus und Triebdynamik wiederherzustellen: Der therapeutische Rahmen muß hergestellt und geschützt werden, die Spielphantasien der Kinder müssen empathisch, aber abstinent begleitet werden und die Gegenübertragung muß kontrolliert werden.

Play is understood as a via regia to the unconscious of the child, creating the Spielraum necessary to work through conflicts. It is characterized by dialectic processes. Starting from observations in child analyses, the author describes the dialectic balance between narcicissm and Triebdynamik, which is out of balance with neurotic children. Games at the beginning of a therapy often have a predominantly narcicisstic character, giving children the feeling of being omnipotent. This experience should not be discussed, reflected or interpreted.

As a child becomes more sure of herself, Triebkonflikte can be worked through. The paper stresses that psychoanalysts should pay attention to restore the distorted dialectic balance between narcicissm and instinct: by establishing and protecting the therapeutic frame, empathically monitoring the processes in a position of internal reflection and abstinence, controlling one’s own countertransference.

Die Anregung zu dieser Arbeit gab das Bilderbuch "Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak (1967). Darin wird die Geschichte von Max erzählt, der "seinen Wolfspelz trug", d. h. wild und frech war, worauf die Mutter ihn bestrafte, indem sie ihn ohne Essen ins Bett schickte. Darauf begann seine Phantasiereise zu den wilden Kerlen, die ihn weit weg von zu Hause führte. Dort angekommen zähmte er die wilden Kerle, genoß seine Macht über sie und wurde schließlich deren König. Aber n

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jemand am allerliebsten hatte." Er kehrte nach Hause zurück, wo warmes Essen in seinem Zimmer auf ihn wartete.

Warum findet dieses Buch schon seit 30 Jahren so große Resonanz bei Kindern und Eltern? Sendak erzählt eine Geschichte, in der Kinder sich wiederfinden können und Mütter auch. Ein Konflikt zwischen Mutter und Kind - Max ist zu triebhaft und bekommt für sein ungehöriges Verhalten eine Strafe. Aufgrund dieser Grenzund Rahmensetzung der Mutter entfaltet sich allmählich ein Phantasieraum für ihn, der weit und immer weiter wird. Innerhalb dieses Raumes spielerischen Erlebens verarbeitet er den Triebkonflikt mit seiner Mutter: Die Identifikation mit den wilden Kerlen und seine damit verbundenen Allmachtsphantasien haben seine narzißtische Kränkung ausgeglichen, worauf er wieder zur Mutter zurückkehren kann. Auf der Ebene der Realität hat sie für ihn gesorgt: Das warme Essen in seinem Zimmer ist ein Zeichen dafür, daß ihre Empathie Max die Trennung und die Wiederannäherung ermöglicht hat.

Sendak ist es in diesem kleinen Kunstwerk meisterhaft gelungen, die Spannung darzustellen, in der die Phantasiespiele der Kinder ihren Ort haben: zwischen Triebkonflikten einerseits und narzißtischen Bedürfnissen andererseits.

Den Hintergrund meiner Überlegungen bietet die psychoanalytische Behandlung seelisch kranker Kinder, bei der das Spiel als das wesentliche Ausdrucksmittel genutzt wird, über seelische Konflikte miteinander zu kommunizieren, denn Kinder können noch nicht wie Erwachsene über ihre Probleme sprechen, können sie aber im Spiel zeigen.

1 Das Spiel als Ausdrucks- undBewältigungsmöglichkeit von Kindern

Das Spiel ist ein wesentlicher Bestandteil der Kindheit, denn es ist jedenfalls in unserem Kulturkreis und unserer Zeit ein Privileg von Kindern, Zeit und Raum zum Spielen zu haben. Das war nicht immer so, wie Ariès (1980) in seiner "Geschichte der Kindheit" gezeigt hat.

Säuglinge und Kleinkinder leben in einer merkwürdigen Diskrepanz: Einerseits sind sie in ihrer Entwicklung von der Bereitschaft und Fähigkeit ihrer Eltern, sich versorgend auf ihre Bedürfnisse einzustellen, abhängig, andererseits aber haben sie Fähigkeiten, diese Beziehungen aktiv zu gestalten und eigene Bedürfnisse durchzusetzen. Sie sind in der Lage, in einen aktiven Dialog mit der Mutter einzutreten. Gerade im Zusammenhang mit Überlegungen zum Spiel ist es wichtig, diese angeborenen schöpferischen, gestaltenden Kräfte von Kindern als einen Motor ihrer geistigen und seelischen Entwicklung zu verstehen. In erstaunlich hohem Maß können Kinder sich selbst schützen und dafür sorgen, daß sie das bekommen, was sie für ihre Entwicklung brauchen. (Göbel / Zauner 1990, 108) Wie Max schöpfen Kinder Kraft dafür aus den spezifischen Möglichkeiten der Imagination und Symbolisierung. Mit Hilfe innerer Vorstellungen können sie innere und äußere Faktoren wie z. B. Affekte, Wünsche, Ängste und Konflikte in eine neue Einheit bringen, die die eigene Entwicklung ist. Daraus wird allmählich eine Gewißheit für die unverwechselbare Identität. In der Imagination im Spiel werden sowohl Erinnerungen bearbeitet und integrierbar gemacht als auch Zukunft entworfen, Zum Spiel-Raum zwischen Narzißmus und Triebdynamik 3 probiert und gefühlt. Dabei kommt Kindern wesentlich zugute, daß sie viel Zukunft vor sich und noch nicht so viel Geschichte hinter sich haben. Sie können frei und ungebunden Eigenes und Neues entwickeln und müssen sich nicht wie Erwachsene auch dem erworbenen Wissen und den gemachten Erfahrungen verpflichtet fühlen. Das macht Kinder in ihrem Spiel so originell und unkonventionell.





Das Spiel entspricht in seiner Struktur den altersgemäßen Interessen des Kindes, seinem Reifegrad und der damit verbundenen Denkstruktur. Man kann, um den Reifegrad anhand des Spiels zu beschreiben, eine Stufenfolge nach der Entwicklungspsychologie Piagets oder den psychosexuellen Entwicklungsstufen Freuds aufstellen. Auch die psychologische Diagnostik nutzt die Aussagekraft des Spiels, indem anhand von Spielszenen mit Hilfe unterschiedlicher Tests (Sceno-Test, WeltTest) der Stand der Ich-Entwicklung, der zentrale Konflikt oder das Niveau der Objektbeziehungen diagnostiziert wird. In den letzten Jahren wurde versucht, das Spiel zu kategorisieren: Es werden z. B. unterschiedliche Spielformen bei autistischen, psychotischen, borderline-gestörten, narzißtischen und verhaltensgestörten Kindern untersucht (P. Kernberg, 1995); oder es werden (Herzog, 1994) unterschiedliche Spielformen beschrieben: das symbolische Spiel, das motorische Spiel und die interaktive Darstellung. Streeck-Fischer (1997) unterscheidet das Spiel der Entwicklung, das heilsame Spiel, das Spiel außer Kontrolle und das posttraumatische Spiel.

2 Überlegungen zum Spielraum in der Kinderanalyse

In der Kinderanalyse hat das Spiel den Stellenwert, den der Traum in der Psychoanalyse von Erwachsenen hat. So wie Freud den Traum als die via regia zum Unbewußten bezeichnete, könnte man in Analogie dazu das Spiel als die via regia zum Unbewußten des Kindes verstehen. Die Spielphantasien von Kindern unterliegen wie Träume psychischen Überarbeitungen und sind deshalb ebenfalls nicht so ohne weiteres zu verstehen und müssen entschlüsselt werden. Diese Aufgabe ist in der Kinderanalyse ständig zu leisten: Um zu verstehen, muß das Spiel zunächst in die eigene, erwachsenenverständliche Sprache übersetzt werden. Um dann aber angemessen, d. h. in der Sprache des Kindes und in Metaphern des Spiels reagieren zu können, muß es wieder auf die Spielebene zurückübersetzt werden.

Wenn Kinder die Gelegenheit haben, spielerisch ihren affektiven Zuständen Ausdruck zu verleihen, dann hat ihr Spiel heilende Kräfte, wie z. B. Zulliger (1970) erkannte. Und besonders Winnicott (1973) hat mit seiner Bezeichnung des Spiels als eines intermediären oder potentiellen Raumes die Tiefenwirkung des Spiels beschrieben.

Ich möchte im folgenden Beobachtungen bezüglich dieses Spielraumes mitteilen, die ich in der letzten Zeit in eigenen Behandlungen und in Supervisionen gemacht habe. Was ist eigentlich nötig, daß aus einem "Spielzimmer" ein "Spielraum" wird, in dem sich Spiel ereignen kann, das weder nur zur Innenwelt des Kindes noch nur zu seiner Außenwelt gehört? Mit dem Spielraum meine ich den intermediären Raum, den Winnicott auch den potentiellen Bereich oder potentiellen Raum nennt.

Ich werde diese Begriffe in Zukunft synonym verwenden. Mit ihnen beschreibt Winnicott (1973, 116) den Zwischenbereich "zwischen subjektivem Objekt und obBarbara Diepold jektiv wahrgenommenen Objekt, zwischen Ich und Nicht-Ich". Dieser Bereich entsteht in der Wechselwirkung zwischen dem ausschließlichen Erleben des eigenen Ich ("es gibt nichts außer mir") und dem Erleben von Objekten und Phänomenen außerhalb des Selbst und dessen omnipotenter Kontrolle.

Der potentielle Raum ist durch dialektische Prozesse gekennzeichnet: Im Sinne Hegels (Hegel 1807) sind es zwei sich widersprechende Begriffe, von denen der eine den jeweils anderen erschafft, prägt, aufrechterhält und negiert, da sie in einer dynamischen, d. h. sich immer verändernden Beziehung zueinander stehen (Ogden 1997, 4). Im Rahmen der interpersonellen Dialektik erzeugen sich das Subjekt und das Objekt und erhalten sich gegenseitig aufrecht. Eines gibt es nicht ohne das andere und die Bedeutung erwächst aus dem Unterschied. Es gibt kein Bewußtsein ohne das Unbewußte, es gibt keine Mutter ohne einen Säugling, sondern die Mutter erschafft den Säugling und der Säugling erschafft die Mutter. Die Mutter existiert in Form einer haltenden Umgebung, in der die Bedürfnisse des Säuglings selbstverständlich und unauffällig erfüllt werden. Die Zweieinheit von Mutter und Säugling existiert im Bereich der Illusion. Daneben existiert die Mutter auch als reale Person, die z. B. über ihr Muttersein hinaus noch Ehefrau ist, gerade ihr Studium unterbrochen hat oder sich im Mutterschaftsurlaub befindet.

Laut Winnicott (1956) gibt es in diesem primären Bereich noch keine Symbole, sondern es herrscht ein ungestörter Zustand "fortwährenden Seins". Dieser Zustand, der sowohl Vordergrund als auch Hintergrund ist, wird später zu einem Erfahrungshintergrund.

Aber keine Zweieinheit kann so vollkommen sein, daß es nicht Mängel in der Anpassung gäbe, und das Kind muß Frustrationen, die erste Hinweise eines späteren Getrenntseins sind, hinnehmen. Wenn die Vermittlung von Trennung einfühlsam geschieht, kann das Kind die entstehenden Frustrationen ohne die Entwicklung pathologischer Abwehrmaßnahmen oder Ängste integrieren. Diese Prozesse des ersten Gewahrwerdens der Getrenntheit spielen sich im 4. bis 12. Lebensmonat ab, und in diesem Kontext schafft das Kind sich Übergangsobjekte zur Bewältigung der Trennung.

Ich möchte die Überlegungen Winnicotts und Ogdens weiterführen und über ein Phänomen dieses potentiellen Raumes, nämlich das dialektische Paar Trieb und Narzißmus nachdenken. Bei einem gesunden Kind wie Max aus dem Bilderbuch befinden sich die beiden Entwicklungslinien von Trieb und Narzißmus miteinander in relativem Einklang. Im Moment der Frustration seiner Triebbedürfnisse kompensiert Max dies mit der narzißtischen Phantasie einer Reise zu den wilden Kerlen, und er wird sogar deren König. Aber schließlich ist das emotionale Band zur Mutter so stark, daß er zurückkommt. Seine Mutter ist "good enough" und hat die Frustration empathisch auf ein erträgliches Maß begrenzt; Max findet in seinem Zimmer warmes Essen vor. Indem er den Konflikt mit der Mutter mit Hilfe einer Spielphantasie bewältigt, kommt es zur Reifung seiner Persönlichkeit.

Das Problem der Dialektik zwischen Trieb und Narzißmus wird in der Arbeit mit schwer gestörten Kindern besonders augenfällig, weil bei ihnen diese Dialektik zerstört ist und die beiden zusammengehörigen Pole sich voneinander entfernt haben.

Durch ein Übermaß an Frustration oder Verwöhnung in der ersten Lebensphase konnte sich der potentielle Raum zwischen Mutter und Kind nicht entwickeln, sodaß die gesunde dialektische Verschränkung zwischen den triebhaften Bedürfnissen des Kindes und seinem Narzißmus zerrissen ist. Zu den gesunden VerschränZum Spiel-Raum zwischen Narzißmus und Triebdynamik 5 kungen zitiere ich Bela Grunberger (1976, 11-12): "Aus der Tiefe des Trieblebens hervorbrechend, folgt der Narzißmus während seines ganzen Daseins einer Linie, die parallel zur Triebentwicklung verläuft. Indem er diese überlagert und verschiedenartig auf sie reagiert, geht er schießlich, jedenfalls im allgemeinen, in eine Synthese mit ihr über, in der die beiden Bestandteile nicht länger unabhängig von einander bestehen bleiben....Während der Phase seiner Ausbildung als autonomer Faktor tritt der Narzißmus zur Triebkomponente in eine spezifische dialektische Beziehung."

Dieses von Grunberger so beschriebene Phänomen möchte ich bezogen auf das Spiel und den Spielraum in der Kinderanalyse anhand der Metapher eines Bildes mit Rahmen deutlich machen: Innerhalb des Rahmens befinden sich in der Bildmitte die triebhaften Bedürfnisse des Kindes und sein Narzißmus. Sie werden von der analytischen Beziehung umgeben. Der Bilderrahmen stellt den Rahmen der Analyse mit allen zugehörigen Formalien dar. Um das Spiel in diesem Bild zu lokalisieren, brauchte man eigentlich dreidimensionale Darstellungsmöglichkeiten, denn das Spiel würde die gesamte Innenfläche des Bildes mit den Trieben und dem Narzißmus als auch die therapeutische Beziehung umfassen, weil die ihm zugrundeliegenden Kräfte und Inhalte sowohl dem Narzißmus als auch den Trieben zuzuordnen sind und sich innerhalb der therapeutischen Beziehung entfalten. Der Bilderrahmen bleibt als therapeutischer Rahmen vom Spielgeschehen unberührt.



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