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«Prof. Dr. med. Volker Faust Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit MARQUIS DE SADE (SADISMUS) PATHOGRAPIEN:Lebensschicksale berühmter ...»

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PSYCHIATRIE HEUTE

Seelische Störungen erkennen, verstehen, verhindern, behandeln

Prof. Dr. med. Volker Faust

Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit

MARQUIS DE SADE (SADISMUS)

PATHOGRAPIEN:Lebensschicksale berühmter Persönlichkeiten unter

psychiatrischen Gesichtspunkten

Jeder kennt den Begriff Sadismus mit den zwei Bedeutungen: entweder

Sexualpraktik oder böswillig-demütigendes Schikanieren. Aber kennt man auch den (unfreiwilligen) Namensgeber, den Marquis de Sade? Er ist nämlich nicht umsonst zu dieser zweifelhaften Ehre gekommen. Das ist richtig. Er ist aber auch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen der Pathographen nicht nur ein Wüstling gewesen, er war auch einer der schärfsten Kritiker seiner Zeit und Gesellschaft, und dies in drei ganz unterschiedlichen Epochen, denen er gnadenlos den Spiegel vorgehalten hat. Dafür musste er büßen – ebenfalls gnadenlos.

Was hat es nun auf sich mit dem Marquis de Sade, dem Sadismus und seiner Gesellschaftskritik, die von den Experten als aktueller denn je bezeichnet wird?

Nachfolgend eine Übersicht zum Thema Marquis de Sade und Sadismus.

Erwähnte Fachbegriffe:

Sadismus – Quälsucht – nicht-sexueller Sadismus – psychischer Sadismus – sexueller Sadismus – perverser Sadismus – Alltags-Sadismus – Erniedrigung – böswillig-demütigendes Schikanieren – KonjunktionsSadismus – Kompensations-Sadismus – Objekt-Sadismus – nicht-sexuelle Marquis de Sade-Pathographien.doc

-2Dominanz – Paraphilie – abweichendes Sexualverhalten – Perversion – Schmerz-Zufügung – Autoerotik – Selbstbefriedigung – Auto-Masochismus – sexueller Masochismus – Homosexualität – Frustrationen – sadistische Impulse – Todestrieb – libidinös besetzter Bestrafungswunsch – Auspeitschen – Fesselung – Flagellation – Schläge – Spanking – Pornolalie – Bandage Elektroschocks – Schnittwunden – Stichwunden – Kneifen – Verbrennen – Würgen – Foltern – Verstümmeln – narzisstische Wut – sadomasochistische Täter-Opfer-Konstellation – sado-masochistische Ritual – S/M (sado-masochistische)-Clubs – Ödipus-Komplex – Elektra-Komplex – Schizothymie – Psychopathie – Zwangsneurose – Introversion – Liebestollheit – Impulsivität – Soziopathie – Erotomanie – Orgasmus – Fetischismus – Exhibitionismus – Pädophilie – Leichen-Zerstückelung – Kastrationsängste –Exkrementophilie – Domina – Herrin – Meister – StoppCode – sado-masochistische Einvernehmlichkeit – Dissexualität – sexuelle Gewaltentgleisung – Antiandrogene – Psychopharmaka – Serotonin-Wiederaufnahmehimmer (SSRI) – Psychotherapie – Psychoanalyse

SADISMUS – KURZGEFASSTE ÜBERSICHT

Sadismus ist die von R. v. Krafft-Ebing 1886 eingeführte Bezeichnung für die Neigung, anderen Menschen Schmerzen und Erniedrigung zuzufügen und dabei Lust zu empfinden. Im weiteren Sinne muss diese Lust nicht unbedingt sexuell erlebt werden, sondern kann sich aus anderen Lebenssituationen herleiten, indem Berufe oder Partner gewählt werden, die das Ausleben nichtsexueller Dominanz erlauben (so genannter Alltags-Sadismus).

Im engeren Sinne bezeichnet Sadismus eine als Paraphilie eingeordnete Form des abweichenden Sexualverhaltens, bei der sexuelle Erregung und Befriedigung überwiegend oder ausschließlich durch Dominanz und Zufügen von Schmerzen oder Erniedrigungen erreicht wird (Anmerkung: Paraphilie = historische Sammelbezeichnung für abweichendes Sexualverhalten, die im amerikanischen Sprachraum weiterverwendet wurde und heute – beschränkt auf bestimmte Formen – als Fachzeichnung erneut gebraucht wird).

Meist finden die Handlungen mit Partnern statt, die die submissive (sich unterordnende, hier konkreter: sich unterwerfende) Rolle übernehmen. Sie können aber auch eine Form der Autoerotik (Fachbezeichnung für auf den eigenen Körper gerichtete sexuelle Aktivität, z. B. Selbstbefriedigung) darstellen und werden dann zum Auto-Masochismus (masochistische Züge, bei denen das Empfinden von Schmerz oder gar die Beschädigung des eigenen Körpers den zentralen sexuellen Reiz darstellt). Oder sie richten sich gegen Objekte, deren Beschädigung als lustvoll erlebt wird (so genannter Objekt-Sadismus).

Über die Häufigkeit sexuell gefärbter sadistischer Bedürfnisse kann – insbesondere wegen des breiten Spektrums der Ausprägungen – nur spekuliert

–  –  –

werden. Es gilt aber als gesichert, dass sie insgesamt seltener sind als masochistische Bedürfnisse. Bei Männern (insbesondere bei homosexuellen Männern) aber häufiger.

Als Bedingungen für die Entstehung werden z. B. Frustrationen (Versagungen, Enttäuschungen) im Kindesalter, später auch lustvoll besetzte Bestrafungswünsche diskutiert, ohne dass eine einheitliche Vorstellung erkennbar würde.

Entsprechende Phantasien treten nicht selten bereits vor der Pubertät auf.

Nach psychoanalytischer Deutung wird der sadistische Impuls u.a. als Ausdruck der nach außen gerichteten Energie des Todestriebs oder als unbewusster (z. B. aus Frustrationen der Kindheit erwachsender) libidinös besetzter Bestrafungswunsch erklärt (weitere Aspekte siehe später).





Die Formen sadistischer Bedürfnisse und Handlungen sind außerordentlich

vielfältig. Man unterscheidet beispielsweise:

- Konjunktions-Sadismus: Sadistische Phantasien und Handlungen erscheinen in sexuelle Aktivitäten eingebettet, insbesondere wenn es um Schmerz geht. Beispiele: Auspeitschen (Fachbegriff: Flagellation), Schläge (Spanking) u.a. Daneben erniedrigende Behandlung (Pornolalie) oder Beschränkungen der Bewegungsfreiheit (Bandage). Und dies alles um im weiteren Verlauf einen Orgasmus zu erreichen. Wahl und Stellenwert der verwendeten Gegenstände zeigen u. U. eine psychodynamische Nähe zum Fetischismus (sexuelle Befriedigung durch Kontakt mit bestimmten Gegenständen wie Kleidungsstücke, Wäsche, Schuhe u.a.). Dabei kommen auch masochistische Bedürfnisse zum Tragen, die sich oft erst im Lebensverlauf entwickeln, so dass abwechselnd beide Rollen eingenommen werden können.

- Kompensations-Sadismus: Hier ersetzen sadistische Phantasien und Handlungen weitgehend die sexuelle Aktivität. Der zentrale Reiz liegt in der Einnahme einer dominanten Rolle (Meister, Herrin), der Zumutung von Ekel (Fachbegriff: Exkrementophilie) oder der Inszenierung scheinbar bedrohlicher Situationen.

Die Bewertung sadistischen Verhaltens unterlag im Verlauf der Geschichte einem erheblichen Wandel, je nach gesellschaftlicher Auffassung und erlaubten Grenzen. Das wechselte stark und kann sich vor allem kulturell deutlich unterscheiden. Beispiel: Während von der römischen Antike bis zur Neuzeit sadistische Handlungen nicht als sexuell erlebt, sondern z. B. als Bestrafung sozial gerechtfertig wurden, unterliegen sie heute in den meisten modernen Gesellschaften einer strengen Reglementierung. Dennoch sind zahlreiche Ausnahmen üblich (z. B. Züchtigung von Kindern, Kriegssituationen, Folter).

Heute scheint es so, dass – Einvernehmlichkeit und strenge Handlungskontrolle (so genannter Stopp-Code) vorausgesetzt – sadistische und sado

–  –  –

masochistische Phänomene auf gesellschaftliches Unverständnis, aber keine ausgesprochene Diskriminierung mehr stoßen.

Die Folgen hängen von der erwähnten Einvernehmlichkeit (d. h. die Übereinstimmung der Absichten der beiden oder mehrerer Partner) ab und inwieweit es gelingt, sie dann auch einvernehmlich und gesundheitlich unbeschadet auszuleben. Das Risiko körperlicher Schäden scheint begrenzt, das von dissexuellen Verhaltensweisen (s. u.) vergleichsweise hoch (Gefahr sexueller Gewalt-Entgleisungen).

Eine Therapie wird im Allgemeinen kaum gewünscht, bei Dissexualität hingegen gefordert (Dissexualität bezeichnet sexuelle Handlungen, die einen Übergriff auf die Integrität und Individualität anderer darstellen, unabhängig davon, ob sie strafbar sind oder nicht). Dann kann eine Therapie auch ggf. partnerschaftlich, gesellschaftlich, beruflich, juristisch induziert bis erwünscht sein.

Meist handelt es sich um psychotherapeutische Verfahren (z. B. Verhaltenstherapie, Psychodrama u.a.). In schweren Fällen kann eine Minderung der sexuellen Motivation durch Antiandrogene oder Psychopharmaka (z. B. antidepressive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer - SSRI) erwogen werden (aus Psychrembel – Wörterbuch Sexualität, 2003).

Dies als kurze Einleitung. Zum besseren Verständnis, was die Komplexität des Themas anbelangt, nachfolgend einige Definitionen im Kasten.

Sadismus – Sadomasochismus – Beschreibungen einst und heute  Sadismus: Er beruht darauf, dass die physiologisch im Bewusstsein kaum angedeutete Assoziation von Wollust mit Grausamkeitsvorstellungen auf psychisch-degenerativer Grundlage mächtig sich geltend macht und die Lustbetonung solcher Grausamkeitsvorstellungen sich bis zur Höhe mächtiger Affekte erhebt. Damit entsteht dann ein Drang zur Verwirklichung solcher Vorstellungen, dem Folge gegeben wird, wenn Überästhesie als Komplikation besteht oder hemmende moralische Gegenvorstellungen versagen.

Quelle: Richard Freiherr von Krafft-Ebing: Psychopathia Sexualis, 1912.

 Sadismus: Quälsucht. Sexuelle Paraphilie. Sammelbezeichnung für Formen sexueller Befriedigung, die an normabweichende Bedingungen geknüpft sind (wie Exhibitionismus, Fetischismus, Pädophilie u.a.). Dabei ist die sexuelle Befriedigung an die Demütigung oder gar Misshandlung eines Partners

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gebunden, der dies entweder befürchtet oder gar einwilligt (Masochismus).

Dies geht von Beißen und Kratzen über Schlagen und Auspeitschen bis zu schweren Verletzungen, ggf. sogar Tötung oder anschließender Leichen-Zerstückelung.

Psychoanalytisch bedeutet Sadismus eine Abwehr von Kastrationsängsten.

Was der Sadist befürchtet, vollzieht er aktiv (symbolisch) an anderen.

In einem erweiterten, von S. Freud begonnenen und weitverbreiteten Sprachgebrauch bedeutet Sadismus die alleinige Ausübung von Gewalt ohne sexuelle Befriedigung, wenn auch evtl. mit Lustgewinn.

Quelle: nach U. H. Peters: Wörterbuch der Psychiatrie, Psychotherapie und medizinischen Psychologie, 2003.

 Sadismus unterteilt in

- Nicht sexueller oder psychischer Sadismus: Dieses Verhalten wird als eine Mentalität beschrieben, „die sich im Schikanieren von Familienmitgliedern und Untergebenen, in der Quälerei und Demütigung der Mitmenschen...

äußert. Das Geschlechtsleben des psychischen Sadisten mag roh und brutal sein, aber es ist stets frei von eigentlichen sadistischen Sexualpraktiken und wird dadurch charakterisiert, dass der Befallene sich des sexuellen Ursprungs seiner Neigung unbewusst ist“.

- Sexueller oder Konjunktions-Sadismus: Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr in Verbindung mit Schmerz-Zufügung oder Demütigung eines anderen Menschen.

- Perverser oder Kompensations-Sadismus: Bezeichnung für jene Form des Sadismus, bei der das Bedürfnis nach physischer Schmerzbereitung und psychischer Demütigung an die Stelle des Wunsches nach Koitalverkehr tritt. Hier dienen die sexuellen Wünschen (z. B. eine nackte Frau auszupeitschen) nicht mehr zur Einleitung des Geschlechtsverkehrs und auch nicht zur Vergrößerung des sexuellen Reizes des Koitus, sondern ersetzt diesen.

Quelle: nach E. Bornemann: Lexikon der Liebe, 1978, zitiert nach S. R.

Dunde: Handbuch Sexualität, 1992.

 Sadomasochismus: Sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln. Wenn die betreffende Person diese Art der Stimulation gerne erleidet, handelt es sich um Masochismus. Wenn sie sie jemand anderem zufügt, um Sadismus. Oft empfindet die betreffende Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung.

Marquis de Sade-Pathographien.doc -6-

Gering ausgeprägte sadomasochistische Stimulation kommt zur Steigerung einer im Übrigen normalen Sexualität häufig vor. In der Diagnose einer krankhaften Entwicklung soll der Sadomasochismus nur dann verwendet werden, wenn die sadomasochistischen Betätigungen die hauptsächliche Quelle der Erregung oder für die sexuelle Befriedigung unerlässlich sind.

Sexueller Sadismus lässt sich manchmal nur schwer unterscheiden von Grausamkeit in sexuellen Situationen oder Wut, die nichts mit Erotik zu tun haben.

Wenn Qualen zur Stimulation erotischer Gefühle notwendig sind, ist die Diagnose Sadomasochismus zu stellen.

Quelle: Internationale Klassifikation psychischer Störungen – ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 2003, modifiziert.

 Sexueller Sadismus: Reale, also nicht simulierte (vorgetäusche) Handlungen, die für die Person durch psychisches oder physisches Leiden des Opfers (einschließlich Demütigung) sexuell erregend sind. Einige Personen fühlen sich durch ihre sadistischen Phantasien beunruhigt, die sie nur während der sexuellen Aktivität entfalten, aber nach denen sie ansonsten nicht handeln. In solchen Fällen beinhalten die sadistischen Phantasien gewöhnlich die völlige Kontrolle über ein Opfer, dass den bevorstehenden sadistischen Akt fürchtet.

Andere führen die sadistischen sexuell dranghaften Bedürfnisse mit einem Partner aus, der bereitwillig Schmerz und Demütigung erleidet und deshalb einen Sexuellen Masochismus aufweisen kann. Wieder andere mit Sexuellem Sadismus setzen ihre sadistischen sexuell dranghaften Bedürfnisse mit nicht einwilligenden oder nicht einwilligungsfähigen Opfern um. In allen diesen Fällen ist es das Leiden des Opfers, das als sexuell erregend erlebt wird.

Sadistische Phantasien oder Handlungen können Aktivitäten beinhalten, die eine Dominanz des Betroffenen über sein Opfer zum Ausdruck bringen (das Opfer zum Kriechen zu zwingen oder es in einem Käfig zu halten). Ähnliches gilt für Züchtigungen, Verbinden der Augen, Verprügeln (vor allem mit Schwerpunkt Gesäß), Ohrfeigen, Auspeitschen, Zufügen von Elektroschocks, Schnitt- und Stichwunden, Kneifen, Verbrennen, Vergewaltigen, Würgen, Foltern, ja Verstümmeln oder Töten.

Sadistische sexuelle Phantasien treten wahrscheinlich schon während der Kindheit auf. Reale erste Aktionen meist im frühen Erwachsenenalter. Der Verlauf ist meist chronisch.



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