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«Ich verrate euch ein Geheimnis – “Alles vergeht!” Ryokan1 Zum Abschluss werden wir die Kontemplation über Vergänglichkeit (anicca) ...»

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Wahrscheinlich ist es nicht besonders nützlich, im Hinblick auf Kontemplation an Einsichtsgewinn (im transzendenten Sinn) zu denken. Wenn wir das tun, werden wir vielleicht auf die Große Die Liste der lakkhaña ähnelt der Liste der Vier Siegel des Dharma mit dem vierten Siegel:,Einzig Nirvana ist Frieden.’ Ich glaube, Bhante sagte dies in einem seiner Seminare — vielleicht über das Udåna oder Itivuttaka —,es gelang mir aber nicht, das genaue Zitat zu finden.

Kürzlich wies mich ein Freund darauf hin, dass Pema Chödron das Wort Verleugnung als Übersetzung der dritten unheilsamen Wurzel (Verblendung oder Unwissenheit) vorgeschlagen hat. Im Wort Ignoranz klingt dies tatsächlich mit an — es ist eine Haltung willentlichen Ignorierens.

FWBO Dharma Trainingskurs für Mitras – Jahr 4, Modul 6, 6. Thema: Über Vergänglichkeit kontemplieren 4 Erfahrung warten und über das echte Lernen hinweggehen — jene feine Verschiebung unserer Sichtweise, die eintreten kann. Ich finde es zweckmäßiger, Kontemplation als Vertiefung meines Verständnisses zu betrachten. Im Sinne der Überlieferung gilt dies als der allmähliche anstelle des plötzlichen Zugang zur Erleuchtung — wir könnten es vielleicht auch den, Weg des Wachsens’ statt die,Umkehr auf der Straße nach Damaskus’ nennen.

Wo zu n ützt die Ko ntemplatio n ü ber Vergän glich keit?

Es gelang mir nicht, in den überlieferten Schriften Zitate zum Nutzen der Übung dieser Kontemplation zu finden, wie es im Hinblick auf die Buddhånussati-Übung möglich war. Wir gewinnen aber sehr viel, wenn wir die Wahrheit der Vergänglichkeit verstehen. Dzongsar Jamyang Khyentse beschreibt in seinem Buch Weshalb Sie kein Buddhist Vergänglichkeit als eine,gute

Nachricht’:

Der Buddha war weder Pessimist noch Schwarzseher; er war Realist, während wir dazu neigen, realitätsfern zu sein. Als er konstatierte, dass alle zusammengesetzten Dinge vergänglich sind, gedachte er damit nicht, eine schlechte Nachricht zu verkünden; er sprach einfach eine wissenschaftliche Tatsache aus. Je nach unserer Perspektive und unserem Verständnis dieser Tatsache kann sie zu einem Tor für Inspiration und Hoffnung, Ruhm und Erfolg werden … Die Anerkennung der Instabilität von Ursachen und Bedingungen führt uns zum Verständnis unserer eigenen Kraft, Hindernisse zu transformieren und das Unmögliche möglich zu machen … Sie können nicht nur Ihre physische Welt transformieren, sondern auch Ihre emotionale, indem Sie zum Beispiel Aufgeregtheit in geistigen Frieden verwandeln und allen Ehrgeiz fahren lassen, oder Sie können mangelnde Selbstachtung in Selbstvertrauen verwandeln, indem Sie aus Freundlichkeit und Menschenliebe heraus handeln.9 Animitta — ein To r zu r Befreiung Jedes der drei Merkmale der Existenz führt zu einer bestimmten vimok‚a, einer Befreiung. Die

Kontemplation der Vergänglichkeit führt zur vimok‚a mit dem Namen animitta. In seinem Vortrag The Texture of Reality sagt Sangharakshita dazu:

Nimitta bedeutet wörtlich,Bild’ oder,Zeichen’, doch es kann damit auch ein Wort oder Begriff gemeint sein. Animitta ist demnach eine Zugangsweise zum Unbedingten, die alle Worte und alle Gedanken umgeht. Dies ist eine sehr charakteristische Erfahrung, in der man erkennt, dass alle Worte und Konzepte gänzlich unangemessen sind. Sie sind nicht nur ganz unangemessen, sondern bedeuten tatsächlich überhaupt nichts.... Animitta ist ein Zustand, in dem man alle Vorstellungen über Realität abschneidet. Anders gesagt, man denkt nicht über die Wirklichkeit nach. Damit meine ich nicht etwa, dass man derselben Weise nicht über die Realität nachdenkt, wie man gewöhnlich nicht über sie nachdenkt.

Wahrscheinlich können wir durchaus unterstellen, dass die meisten von uns die meiste Zeit über nicht allzu viele Gedanken auf Realität verschwenden. Doch mit Dzongkar Yamyang Khyentse, Weshalb Sie kein Buddhist sind. Aitrang 2008 (2. Aufl.), S. 42f.

FWBO Dharma Trainingskurs für Mitras – Jahr 4, Modul 6, 6. Thema: Über Vergänglichkeit kontemplieren 5 dem Gewinn dieser vimok‚a hat man gewissermaßen die Ebene von REALITÄT im höchsten Sinne erreicht, aber man denkt nicht über Realität nach. Man erkennt, dass keine Worte, keine Konzepte überhaupt anwendbar sind; ja, man hat nicht einmal mehr die Vorstellung von Nicht-Anwendbarkeit. Dies ist die vimok‚a oder das samådhi der Zeichenlosigkeit oder Bildlosigkeit.10 Die Üb u ng der Ko ntemplation vo n Ver gänglich keit aufnehmen Wie bei der Buddhånussati-Praktik gibt es verschiedene Arten, über Vergänglichkeit zu kontemplieren. Du kannst die geleitete Meditation von derselben Adresse im Internet herunterladen, wo es auch diese Essays gibt. Du kannst auch den Text weiter unten benutzen (eine Abschrift der geleiteten Meditation) und ihn bei der Kontemplation als Vorlage nehmen. Ebenso gut könntest du ein oder zwei Zeilen aus diesem Text nehmen und nur darüber kontemplieren. Oder auch nur das Wort Vergänglichkeit! Schließlich könntest du einen Text wählen, der dich besonders anspricht wie beispielsweise Kukais Brief an einen Adligen oder die (oben zitierten) Anfangszeilen aus dem Jarå Sutta aus dem vierten Kapitel des Sutta Nipåta.

Bevor du aber die eigentliche Kontemplation von Vergänglichkeit aufnimmst, solltest du eine Samatha-Übung — am besten vielleicht die Mettabhavana — ausführen. Das ist wichtig, weil wir mit dem Thema der Vergänglichkeit Reflexionen einführen, die unvermeidlich Alter, Krankheit, Tod, Verlust und so weiter einschließen. Wir müssen dafür sorgen, dass uns diese Reflexionen nicht in depressive oder pessimistische Stimmungen versetzen. Wenn du weißt, dass du für Depression oder Niedergeschlagenheit empfänglich bist oder eine Neigung hast, vor allem die Schattenseiten des Lebens zu sehen, wird es am besten sein, wenn du in erster Linie über die,positiven’ Aspekte der Vergänglichkeit kontemplierst: die Tatsache, dass Vergänglichkeit den spirituellen Weg überhaupt erst möglich macht; dass wir uns zum Besseren hin verändern können; dass wir spirituell wachsen können und so weiter. (In diesem Fall empfehle ich, dass du über die zweite Hälfte der unten gegebenen Abschrift der Meditation kontemplierst, und zwar von „Ich ändere mich von einem Augenblick zum nächsten... warum sollte ich diese Veränderungen daher nicht auf unbegrenzte Freiheit ausrichten?“)





In Sangharakshita, What is the Dharma?, Birmingham S. 66f.

FWBO Dharma Trainingskurs für Mitras – Jahr 4, Modul 6, 6. Thema: Über Vergänglichkeit kontemplieren 6 Schlus s bemer k u n g z u diesem Mo d ul In diesem Modul des Mitrakurses haben wir verschiedene Arten und Stufen der Reflexion betrachtet — vom Nachdenken bis hin zur Erfahrung von animitta, einer Stufe des NichtDenkens. Ich zeigte verschiedene Wege auf, wie du das Reflektieren angehen kannst, sei es durch Nichts-Tun, Schreiben oder Meditieren, und ich versuchte auch, dich zum Reflektieren zu ermutigen. Natürlich kann das alles nur mehr eine Einführung ins Thema sein — man könnte viel mehr dazu sagen, doch das wäre bloß noch mehr Information, noch mehr suta-mayå-paññå. Im Gedanken daran habe ich mich bemüht, die einzelnen Aufsätze relativ kurz zu halten und dir mehr Zeit zu geben, selber zu reflektieren, statt vor allem über Reflexion zu lesen.

Letztendlich musst du es eben tun — du selbst bist dein bester Lehrer, und du musst deinen eigenen Weg ins Reflektieren hinein finden. Wie Kamalashila in seinem Meditationsbuch schrieb, ist Reflexion nichts, womit man sich nur intellektuell befasst. Es ist menschliches Tun, vielleicht sogar die Tätigkeit, die uns als Menschen besonders auszeichnet. Ich hoffe, dass dieser Kurs dich ermutigt und unterstützt hat, die Reflexion weiter zu erforschen — sie ist ein stilles, heiteres Vergnügen, das zu deinem Wohlbefinden im Leben beitragen wird und dich möglicher Weise auch weiser machen wird.

Weitere Leseempfehlun gen Dzongsar Jamyang Khyentse, Weshalb Sie kein Buddhist sind, Aitrang 2008, Kapitel 1.

Sangharakshita, What is the Dharma? Birmingham 1998, S. 63-4.

Sangharakshita, Die Drei Juwelen. Ideale des Buddhismus, Essen 2007, S. 98ff.

Anthony Matthews (Kamalashila), Buddhistische Meditation für Fortgeschrittene, Kapitel über Reflexion.

FWBO Dharma Trainingskurs für Mitras – Jahr 4, Modul 6, 6. Thema: Über Vergänglichkeit kontemplieren 7 Fragen Wenn du genügend Zeit hast, magst du über diese Fragen reflektieren, doch deine Hauptaufgabe in diesem Abschnitt des Kurses ist es, über Vergänglichkeit zu kontemplieren. Wenn deine Zeit knapp ist, wähle bitte Letzteres.

1. Ich schrieb, Vertiefung sei „eine Erfahrung, in der ich alles Zeitgefühl verliere, meine Sorgen und sogar mich selbst für eine Weile vergesse — ein Zustand glücklicher Selbstvergessenheit. Damit meine ich aber nicht etwa einen Verlust reflexiven Gewahrseins, sondern einen Zustand, in dem ich nicht mehr begrifflich über mich nachdenke.“ Kennst du diesen Zustand und, falls ja, auf welche Weise(n) kannst du in ihn eintreten?

2. Im Zusammenhang der Bedeutung des Nachdenkens über ein Thema vor der Meditation schrieb ich, „Du solltest dein Nachdenken und in-Frage-Stellen vorher getan haben, so dass du mit der Überzeugung beginnst, dass in der Tat alle zusammengefügten Dinge vergänglich sind.“ Bist du hiervon überzeugt, oder denkst du, dass es vielleicht Ausnahmen gibt? Schreibe sie auf und denke über sie nach.

3. Welche Aspekte von Vergänglichkeit hast du direkt in deinem Leben erfahren?

4. Welche Aspekte von Vergänglichkeit willst du am wenigsten wahrhaben? Was könnte dir helfen, dich ihnen zu stellen?

5. Sangharakshita schreibt, „… Animitta ist eine Zugangsweise zum Unbedingten, die alle Worte und alle Gedanken umgeht. Dies ist eine sehr charakteristische Erfahrung, in der man erkennt, dass alle Worte und Konzepte gänzlich unangemessen sind. Sie sind nicht nur ganz unangemessen, sondern bedeuten tatsächlich überhaupt nichts.“ Hast du diese Erfahrung jemals gehabt? Falls ja, wie hast du darauf geantwortet?

6. Denke zurück an den gesamten Kurs über Reflexion und schreibe die wichtigsten Punkte auf, die du gelernt hast.

7. Gibt es irgendwelche Aspekte des von dir Gelernten, die du in dein Leben integrieren möchtest? Falls ja, wie wirst du das tun?

–  –  –

Das Universum mit seinen unzähligen Sonnen und Planeten ist vergänglich Unsere eigene Sonne ist vergänglich Die Erde ist vergänglich Alles Land — die Kontinente und Inseln — sind vergänglich Die großen Gebirge sind vergänglich Die Weltmeere sind vergänglich Die großen Wälder sind vergänglich Alle Lebewesen sind vergänglich Alle Menschen sind vergänglich Millionen und Abermillionen von Menschen wurden geboren, lebten für eine kurze Zeit und starben Ich bin keine Ausnahme — auch ich bin vergänglich Ich wurde geboren … einst war ich ein Kind … jung … dann erwachsen … ich werde älter … eines Tages werde ich sterben Hierum wissend, übe ich den Dharma — jetzt FWBO Dharma Trainingskurs für Mitras – Jahr 4, Modul 6, 6. Thema: Über Vergänglichkeit kontemplieren 9 Ich ändere mich von einem Augenblick zum nächsten... warum sollte ich diese Veränderungen daher nicht auf unbegrenzte Freiheit ausrichten?

Ich kann bewusster, weiser und freundlicher werden, voll und ganz erwachen Andere haben es vor mir getan, warum also nicht auch ich?

Alle zusammengefügten Dinge sind vergänglich.

Hierum wissend, nehme ich Zuflucht zum Buddha, Dharma und Sangha, solange mein Leben währt.

FWBO Dharma Trainingskurs für Mitras – Jahr 4, Modul 6, 6. Thema: Über Vergänglichkeit kontemplieren 10



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